Weihnachten – Zeit der Kauflaune
Lasset die Kassen klingeln: Die Deutschen wollen in diesem Jahr erheblich mehr für ihre Weihnachtseschenke ausgeben als noch 2012. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Ernst & Young. Sowohl der Onlinehandel, als auch die Kaufhäuser sollen profitieren.
Morgen, Kinder, wird’s was geben: Ein ordentliches Weihnachtsgeschenk! Davon geht zumindest die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young aus. Einer repräsentativen Umfrage unter 1.500 deutschen Verbrauchern zufolge wollen die Deutschen für ihre Geschenke in diesem Jahr durchschnittlich 273 Euro ausgeben. Damit planen sie 43 Euro mehr ein als noch im Vorjahr. Mehr als die Hälfte der Befragten will Bücher unter den Baum legen, gefolgt von Gutscheinen mit 44%, sowie Kleidung mit 43%, was einem Wert von jeweils 33 Euro entspricht. Es folgt die Unterhaltungselektronik mit 29 Euro. Für dieses Ergebnis sind vor allem die Herren der Schöpfung verantwortlich: Sie wollen durchschnittlich 18 Euro mehr für Smartphones, Tablets oder Flachbildschirme ausgeben als noch 2012.
Beim Weihnachtsshopping sollen 64 Euro auf den Onlinehandel fallen, 20 Euro mehr als noch im Vorjahr. Vor allem die junge Generation bis 35 ist hier erwartungsgemäß aktiv. Kaufhäuser bekommen mit einem Anteil von 79 Euro – 33 Euro mehr als noch in 2012. Der Betrag, den die Verbraucher für Geschenkkäufe in Fachgeschäften einplanen, sinkt von 118 auf 86 Euro. So bleibt der stationäre Handel stark, allerdings mit Zugeständnissen.
Auch die Gesamtprognose für das Jahr 2014 dürfte der Studie zufolge positiv ausfallen: „Es spricht einiges dafür, dass die deutsche Wirtschaft 2014 wieder stärker wächst – und über neue Jobs und gute Gehälter kommt der Aufschwung auch in den Geldbeuteln der Verbraucher an. Nach einigen mageren Jahren stehen die Zeichen für den Einzelhandel also derzeit wieder auf Wachstum“, prognostiziert Thomas Harms, Leiter des Bereichs Retail & Consumer Products bei Ernst & Young.
Foto: via Flickr / Jo_web






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