Voll im Trend! Das Modeunternehmen aus Westfalen hat offenbar keine Absatzschwierigkeiten. Nach einem satten Umsatzplus in 2013 soll der positive Trend im laufenden Jahr fortgesetzt werden. Weiter wachsen will das Unternehmen zukünftig auch mit Schuhen.

Brax Fläche

Brax will die Nummer 1 im europäischen Premium-Casual-Segment werden

Nach einem Umsatzplus von 8% auf 307 Mio. Euro in 2013, steht der Brax Leineweber Gruppe auch in diesem Jahr ein weiterer Umsatzrekord bevor. Trotz der hohen Vorlage des Vorjahres rechnet das Management mit einer erneuten Verbesserung der Umsätze. Im ersten Halbjahr 2014 erzielten die Herforder ein Umsatzplus von 5%. Insgesamt rechnet Geschäftsführer Wolfgang Drewalowski mit einem Gesamtumsatz von rund 325 Mio. Euro.

Brax entwickelt sich in allen Produktkategorien positiv, teilte das Unternehmen mit. Besonders gut wurden Herren-Shirts (+8%) und der Umsatzgarant Damenhosen (+7%) nachgefragt. Seit kurzem kooperiert Brax mit der Görtz-Gruppe: Die Tochter Belmondo produzierte ein Schuhlinie, die mittlerweile in 25 ausgewählten Görtz- und 32 Brax-Stores angeboten wird. Mit der Ausweitung des Sortiments auf Fußbekleidung haben die Herforder offenbar den richtigen Riecher bewiesen: Die Verkaufszahlen sind gut und zeigen „dass wir hier den richtigen Weg eingeschlagen haben“, betonte Drewalowski. Erklärtes Ziel der westfälischen Modemarke ist es, nicht nur ihre Kunden from-head-to-toe einzukleiden, sondern auch in der obersten Liga im europäischen Premium-Casualwear-Segment mitzuspielen.

Weiter auf Expansionskurs

Dabei weitet Brax sein Vertriebsnetzwerk kontinuierlich aus: In Dortmund soll demnächst der 40. deutsche Brax-Store eröffnen. Bestehende Läden und Flächen werden weiter mit dem im letzten Jahr vorgestellten moderneren Ladenbau-Konzept umgebaut. Bislang erhielten bereits 150 Shops das „Facelift 2.0“.