Valentino will sich nach Umsatzeinbruch „verjüngen“
Die Valentino Fashion Group muss für das Geschäftsjahr 2009 einen Umsatzrückgang um 8 Prozent hinnehmen. Um den Negativtrend umzukehren, setzt das V-Label in Zukunft stärker auf jüngere Kunden.
Das Retailgeschäft von Valentino zieht an: +15% im ersten Halbjahr
Stefano Sassi, CEO der Gruppe, rechnet aber bereits im laufenden Geschäftsjahr mit einer erheblichen Verbesserung. „Im Retailgeschäft haben wir in der ersten Hälfte des Jahres ein Umsatzwachstum von 15 Prozent erreicht. Wir hoffen, dass die Umsätze für das Gesamtgeschäftsjahr wieder auf dem Niveau von 2008 liegen werden“, erklärte er dem Blatt Il Sole 24 Ore. Die Wholesale-Umsätze sollen die Wachstumsmarke von 25% überschreiten.
Valentino-Designer-Duo: Maria Grazia Chiuri & Pier Paolo Piccioli
Sassi bestätigte überdies, dass die Investmentgruppe Permira, die die Valentino Fashion Group zusammen mit der Familie Marzotto kontrolliert, mittel- oder langfristig plant, durch einen Börsengang oder einen Verkauf aus der VFG auszusteigen.
Seit 2007 ist der Private Equity Investor Permira im Besitz der Gruppe, die neben der Marke Valentino auch Lizenznehmer für MCS Marlboro Classics und M Missioni ist. Ende 2009 gliederte Permira die Hugo Boss AG, an der die VFG bis dato eine Mehrheit hielt, aus der Gruppe heraus und führt sie seitdem direkt über die direkt unter der Luxemburger Holdinggesellschaft Red & Black Lux S.à r. l.


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