Immer mehr Deutsche erledigen ihre Einkäufe über das Internet und ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar. Im ersten Quartal 2012 lag das Umsatzvolumen bei knapp 9 Mrd. Euro und damit 10 Prozent über dem Vorjahresquartal. Insbesondere Mode und Schuhe sind der Renner im Netz.

Das Geschäft mit der Bestellung per Mausclick boomt nach wie vor

Von Januar bis März 2012 haben Online- und Versandhändler in Deutschland einen Umsatz von 8,95 Mrd. Euro erzielt. Nach 8,1 Mrd. Euro im Vorjahresquartal entspricht dies einem Plus von 10%. Über 6,34 Mrd. wurden davon über das Internet erlöst. Das sind 18% mehr als Vorjahreszeitraum. Damit hat der eCommerce mittlerweile einen Anteil von 70,8% am Gesamtvolumen des interaktiven Handels (Vorjahr: 66%).

Bekleidung, Textilien und Schuhe gehörten mit 3,2 Mrd. Euro zu umsatzstärksten Warengruppen. Im Vergleich zum Vergleichsquartal wurden lag das Volumen noch bei 2,9 Mrd. Euro, was also einem Plus von 10% entspricht. Dahinter folgen Unterhaltungselektronik und Elektroartikel mit einem Volumen von 1,01 Mrd. Euro (+9%), Medien, Bild- und Tonträger mit 900 Mio. Euro (+17%) sowie Computer und Zubehör mit 710 Mio. Euro (+20%). Die größten Umsatzsteigerungen wurden bei Haushaltsgeräten verbucht, deren mit 270 Mio. Euro fast doppelt so hoch ausfiel (+97%). Auch Möbel und Dekorationsartikel konnten mit 26% auf 480 Mio. Euro kräftige Zuwächse verbuchen.

Für 2012 rechnet der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) mit einem Gesamtumsatz von 36,5 Mrd. Euro im interaktiven Handel, wovon bereits 21,7 Mrd. Euro auf eCommerce entfallen sollen. „Wir blicken nun auf das 2. Quartal 2012, welches sich im Jahr 2011 als stark erwiesen hatte und sind gespannt, ob in diesem Jahr ähnlich erfolgreiche Zahlen realisiert werden“, kommentierte Christoph Wenk-Fischer, bvh-Hauptgeschäftsführer, die Erwartungshaltung.

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