Schiesser wartet noch mit dem Börsengang
Der frisch aus der Insolvenz entlassene Wäschehersteller verschiebt seine akuten Börsenpläne, weil die Situation an den Kapitalmärkten momentan noch zu unsicher sei. Zum Jahresende will man vielleicht einen neuen Versuch unternehmen.
Schiesser hat Schiss bekommen: Der Wäschehersteller verschiebt den Börsengang um ein halbes Jahr
Die aus Randolfzell stammende Schiesser AG zieht ihre Pläne für den im zweiten Quartal aqnvisierten Börsengang zurück. „Durch die bedauerlichen Ereignisse in Japan, aber auch im Nahen Osten und Nordafrika erwarten wir in den nächsten Wochen eine weiterhin volatile Börse und damit nicht die Verhältnisse, die wir für eine erfolgreiche Börsenplatzierung schon im Interesse unserer Investoren wollen“, führt Vorstandssprecher Rudolf Bündgen die Gründe für den Rückzug aus.
Weiter heißt es, dass Schiesser zeitlich nicht unter „unmittelbarem Druck“ stehe. Daher will sich das Unternehmen „mehr Zeit geben“ und abwarten, wie die Kapitalmärkte andere Neuemissionen aufnähmen. Als neuen Termin visiere man jetzt Ende November/Anfang Dezember oder sogar vielleicht auch Anfang 2012 an. Dadurch könne man jetzt die Chance nutzen, das Potential der Marke unter Beweis zu stellen und den neuen Marktauftritt vorstellen.
Der Hersteller von Unterwäsche und Bademoden war nach einer fast zweijähriger Sanierung im Januar aus der Insolvenz entlassen worden. Mit dem Börsengang sollte Geld eingesammelt werden, um die Gläubiger auszuzahlen und die Marke voranzubringen. Das Unternehmen hatte lange Zeit mit einer Zusammenarbeit mit dem Designer Wolfgang Joop gespielt, aber die Partnerschaft vor einem Monat beendet.







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