Schiesser Insolvenzplan genehmigt
Das Amtsgericht Konstanz hat am Montag den Insolvenzplan des Wäscheherstellers aus Radolfzell genehmigt. Volker Grub kann nun anfangen, konkret den Börsengang zu planen.
Mit Feinripp an die Börse: Schiesser kann die Insolvenz für erledigt ansehen
Gestern wurde durch den beim Amtsgericht Konstanz zuständigen Rechtspfleger Stefan Lissner der Insolvenzplan der Schiesser AG bestätigt. Damit ist die letzte Hürde für den Neustart und den geplanten Börsengang genommen. Nachdem die Gläubigerversammlung in der letzten Woche bereits dem Insolvensplan, den der Insolvenzverwalter Dr. Volker Grub ausgearbeitet hatte, abgenickt hatte, kann die Schiesser Insolvenz nun endgültig für beendet erklärt werden.
Volker Grub hatte geplant, den Wäschehersteller im zweiten Quartal des nächsten Jahres an die Börse zu bringen. Mit den Emissionserlösen sollen zunächst die Forderungen der Gläubiger erfüllt werden.
Bei den Börsenplänen spielt der Modedesigner Wolfgang Joop keine unerhebliche Rolle. Er steht schon in den Startlöchern, um Schiesser kreativ zur Seite zu stehen. Unter seiner Führung soll das Image der Feinripp-Marke wieder aufpoliert werden. „Bei einer Traditionsmarke wie Schiesser müssen wir dafür sorgen, dass die Kernkompetenzen wieder sichtbar werden“, hatte Jopp kürzlich erklärt. Gleichzeitig will er selbst als Investor einsteigen: „Wir sprechen von zehn Prozent. Als Unternehmer bin ich dann besonders verpflichtet, mein Know-how einzubringen“, so der Designer, der hofft, dass nach Befriedigung der Gläubiger noch ein bisschen Geld übrig bleibt, um „Nischenprodukte“ entwickeln zu können.
Foto: Schiesser







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