Der Premium-Modeanbieter aus Schwarzach konnte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2013/14 erneut leicht steigern, aber musste einen Einbruch beim Ergebnis hinnehmen. Grund dafür waren die erhöhten Marketingaufwendungen, die sich nicht nur jetzt sondern auch in Zukunft bezahlt machen sollen.

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Gar nicht öffentlichkeitsscheu: René Lezard erhöht die Marketingausgaben deutlich

Die René Lezard Mode GmbH hat im Zeitraum 1. April bis 30. September 2013 erneut ein leichtes Umsatzplus einfahren können. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3,7% auf 26,06 Mio. Euro. Auch für das zweite Halbjahr rechnet CEO Heinz Hackl mit weiter steigenden Umsätzen, denn seiner Ansicht bietet die Marke alles, was dafür notwendig ist: Eine attraktive Kollektionen, eine steigende Medienpräsenz sowie eine gezielte Expansion.

Das alles kostet allerdings. Wie geplant wurde das Marketingbudget von 0,77 Mio. auf 1,35 Mio. fast verdoppelt, was zwar positive Umsatzeffekte erzielte, aber auch negative Effekte für die Ergebniszahlen mit sich zog. Das EBITDA sank von 2,27 Mio. auf 1,8 Mio. Euro und das operative Ergebnis (EBIT) ging um über 30% auf 1,08 Mio. zurück. Der Konzernjahresüberschuss betrug letztlich nur noch 0,2 Mio. Euro (-73%). Das Management bleibt wie gehabt bei seiner Strategie bezüglich der Mittelverwendung der im November 2012 emittierten Anleihe und sieht das Unternehmen „ auch bei einer weiteren Erhöhung der Aufwendungen umsatzseitig auf einem klaren Wachstumspfad.“ Der Emissionserlös in Höhe von 15 Mio. Euro wurde in erste Linie zur Ablösung von alten Bankverbindlichkeiten genutzt und soll nun in die Maßnahmen investiert werden, die die Marke und die eigenen Vertriebskanäle stärken.