Ploucquet stärkt Produktionsstandort Zittau
Umzug: Den Textilveredler zieht es nun komplett in die sächsische Stadt. Die Standortkonzentration soll den steigenden Kundenansprüchen und der zunehmenden Komplexität der internationalen Märkte gerecht werden.
Die Ploucquet GmbH bündelt ab Januar 2014 sämtliche Kräfte am Produktionsstandort Zittau. Neben dem bisherigen Geschäftsbereich „Tection“ (Technische Textilien und Anwendungen) wird künftig auch der gesamte Geschäftsbereich „Textiles“ (modische Textilien) von Zittau aus operieren. Bislang waren die Bereiche Einkauf, Vertrieb sowie Design & Entwicklung des Ploucquet- Geschäftszweigs Textiles im Münchner Headquarter der Sympatex Holding GmbH untergebracht. Damit werden ab dem neuen Jahr alle 150 Mitarbeiter beider Bereiche in Zittau tätig sein. Mit der Zentralisierung aller vorhandenen personellen Ressourcen stärkt die Tochter derSympatex Holding GmbH den traditionsreichen, ostdeutschen Textilstandort und stellt sich für die Zukunft auf. „Die Standortkonzentration erlaubt uns, den steigenden Kundenansprüchen und der zunehmenden Komplexität der internationalen Märkte noch besser gerecht zu werden“, begründet Michael Kamm, CEO der Ploucquet GmbH den Schritt.
Als Marktführer in Deutschland beliefert Ploucquet mit der Division Textiles insbesondere Premium HAKA-Anbieter mit Innenfutter, Taschenfutter und Hosenbünde.
Personalien
Für den Geschäftszweig Tection wurde kürzlich Patrice Morin als Leiter Business Development Tection bestellt. In der neu geschaffenen Stelle verantwortet der 53- Jährige die Positionierung von Ploucquet als führende Marke im Bereich technischer Textilien in industriellen Anwendungen. Sein Aufgabengebiet umfasst unter anderem die Sicherstellung einer starken Markt- und Wettbewerbsposition sowie den Auf- und Ausbau eines internationalen Kundennetzwerks im Umfeld Industrie, Automotive und Medizin.
CEO der Sympatex Holding GmbH Michael Kamm wurde kürzlich in das Präsidium des Industrieverband für Veredelung, Garne, Gewebe und technische Textilien e.V. gewählt. Zudem vertritt Michael Kamm Deutschland innerhalb der “European Technology Platform for the future of textiles and clothing“ bei der EU in Brüssel.
Fotos: Ploucquet










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