Otto will nachhaltiger sein
Mehr Öko - Logisch! Mit einer neuen Nachhaltigkeits-Strategie will der Versandriese klimafreundliches Wirtschaften noch fester in der Konzernorganisation verankern. Der kürzlich veröffentlichte Corporate-Responsibility-Report 2013 zieht schon jetzt eine positive Bilanz zu den bisherigen Aktivitäten.
Könnten bald auch FSC-zertifiziert sein: Pakete von Otto
Der hanseatische Versand- und Dienstleistungskonzern Otto Group hat sich mit seiner neu veröffentlichten CR-Strategie 2020 viel vorgenommen. Die drei Handlungsfelder „Sortiment und Kunde“, „Lieferkette“ und „Klima und Umwelt“ stehen dabei im Fokus. Der Plan sieht u.a. vor, dass das Möbelsortiment, inklusive der Home-Accessoires, komplett auf FSC-zertifizierte Stücke umgestellt werden soll. Darüber hinaus soll die Hälfte des für Kataloge und Werbematerial verwendeten Papiers aus FSC-zertifizierten Quellen bezogen werden. Die Baumwolle für Eigen- und Lizenzmarken soll sogar komplett aus nachhaltigem Anbau stammen.
Fairer und sozialer…
Auch die Produktionsbedingungen für die Mitarbeiter sollen verbessert werden, um tragischen Vorfälle, wie sie zuletzt häufig in asiatischen Textilfarbiken passierten, zu verhindern: So sollen alle für die Otto Group produzierenden Fabriken in das stetig weiterentwickelte Sozialprogramm integriert werden, welches nicht nur die Einhaltung von gesetzten Standards überprüft, sondern auch Schulungen und Qualifizierungsmöglichkeiten bietet. Diese forcieren und fördern die Aufklärung und Entwicklung des Managements in Fabriken. Damit sollen die dortigen Arbeitsbedingungen kontinuierlich verbessert werden.
…und umweltfreundlicher
Bis 2020 soll dann die CO₂-Emission gegenüber dem Basisjahr 2006 halbiert sein, was schon seit Längerem das große Klimaziel der Otto Group ist. Laut kürzlich veröffentlichtem CR-Report 2013 kann bis dato schon eine Reduzierung um 18,7% verbucht werden.
Foto: Otto Group








Kommentare
Keine Kommentare bisher.