Minus im Modehandel, Plus im Versandhandel
Nach einer neuen Untersuchung des BTE liegen die Umsätze des mittelständischen Modehandels im ersten Halbjahr 2013 zwei Prozent unter dem Vorjahr. Hingegen kann der textile Versand- und Internethandel im gleichen Zeitraum ein dickes Plus verbuchen.
War im ersten Halbjahr 2013 nicht ganz so gefragt wie 2012: Kinderbekleidung
Nach Berechnungen des Bundesverbands des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) ist das erste Halbjahr 2013 für den mittelständischen Modefachhandel eher mäßig gelaufen. Der Umsatz des kleinen und mittelgroßen Textilfachhandels lag in den ersten sechs Monaten im Durchschnitt rund 2% unter dem von 2012 – bei zum Teil großen Unterschieden zwischen den Geschäften. Mit einem Minus von nur 1% schnitt Damenbekleidung besser ab als Herrenbekleidung (-2%). Kinderbekleidung verlor dagegen 5% gegenüber dem Vorjahr. Haustextilien lagen mit 4% im Minus. Bestätigt werden die Daten von anderen Berichtskreisen mit mittelständischer Teilnehmerstruktur, lediglich das Statistische Bundesamt hat in seiner aktuellen 5%-Stichprobe für den Bekleidungshandel ein vorläufiges Umsatzpari ausgeworfen. Anzumerken ist jedoch, dass hier etliche Modefilialisten vertreten sind, die über Flächenexpansion wachsen und deshalb für einen flächenbereinigten Umsatzvergleich nicht geeignet sind.
Überdurchschnittlich hat sich dagegen der (Online-)Versandhandel im ersten Halbjahr entwickelt. So errechnete das Statistische Bundesamt für den „Versand- und Internethandel mit vorwiegend Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren“ per Ende Juni ein Umsatzplus in Höhe von 18%.
Die amtliche Statistik errechnete für den Schuhfachhandel ein vorläufiges Umsatzplus in Höhe von 1,4% und für den Lederwarenfachhandel sogar von 5,6%. Der Sportfachhandel lag 2% unter dem Vorjahr. Für den Handel mit Textilien (Meterwaren, Handarbeiten, Heim- und Haustextilien) errechnete das Statistische Bundesamt ein Umsatzminus in Höhe von 1,6%.
Foto: Flickr/Blank Clothing







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