Mauer Start für Modehandel
More to come? Das erste Halbjahr war für den mittelständischen Modehandel im Durchschnitt wenig zufriedenstellend. Laut Berechnungen des BTE lagen die Umsätze leicht unter dem Vorjahr.
Der mittelständische Modehandel musste seine Sommer-Lager mit Rabatten räumen. Ein Plus war da nicht drin
Von Januar bis Juni musste der mittelständische Modefachhandel laut BTE-Berechnungen ein kleines nominales Minus von 0,5% hinnehmen. Dabei gab es zum Teil große Unterschiede zwischen den einzelnen Unternehmen. Einige Geschäfte sollen nach Aussage des Bundesverbands nach der soliden Vorlage aus 2014 (+2%) erneut ein Plus erreicht haben.
Flankiert werden die Berechnungen des Bundesverbandes für den Textilhandel (BTE) von der 5-Prozent-Stichprobe des Statistischen Bundesamtes, die dem Bekleidungshandel vorläufig ein kleines Plus von 0,2% errechnet hat. Allerdings sind in diesem Panel auch Modefilialisten enthalten, die über Flächenexpansion wachsen, so dass die amtlichen Zahlen nicht flächenbereinigt sind. Überdurchschnittlich, aber weit entfernt von den früheren zweistelligen Zuwachsraten, legte indes der Online-Versandhandel für Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zu. Hierfür errechnete das Statistische Bundesamt per Ende Juni ein Plus von 7,9%.
Der BTE teilte weiter mit, dass das Statistische Bundesamt für den Handel mit Textilien (Meterwaren, Handarbeiten, Heim- und Haustextilien) ein Umsatzplus von 0,7% errechnet hat. Für Gardinen, Vorhänge und Teppiche belief sich das vorläufige Plus sogar auf 2%.







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