Konzentration im Modehandel nimmt weiter zu
Mono-Kulturen: Laut der aktuellen Umsatzstatistik des Branchenverbands BTE sinkt die Zahl der kleinen Modegeschäfte weiter. Mittlerweile stellen Großunternehmen mit mehr als 100 Millionen Jahresumsatz mehr als die Hälfte des Marktes.
Die Großen verdrängen die Kleinen: Der Modehandel wird immer undifferenzierter
In den Einkaufsstraßen bestätigt sich das Bild, das der BTE in seiner Umsatzstatistik zieht. Die seit der Jahrtausendwende festzustellende Konzentration im Bekleidungsfachhandel nimmt weiter zu. Kleinere Unternehmen mit weniger als 0,5 Mio. Euro Jahresumsatz verschwinden mehr und mehr – ihr Anteil lag 2012 bei gerade einmal 9%. Damit hat die kleinste Klasse seit 2000 über 44% beim Umsatzanteil verloren. Dagegen überschritt der Anteil der Großunternehmen mit Umsätzen von mehr als 100 Mio. Euro per anno in 2012 erstmals die 50-Prozent-Marke. Seit der Jahrtausendwese konnten diese Unternehmen rund 40% zulegen.
Grund für die weitaus geringere Diversität sind die größtenteils freiwillig erfolgten Geschäftsschließungen: Gab es im Jahr 2000 noch 29.767 kleine Handelsunternehmen sind es zwölf Jahre später nur noch 17.126 (42,5%). Allein 2012 verschwanden über tausend selbstständige Bekleidungsgeschäfte vom Markt. Dagegen stieg die Zahl der größeren Unternehmen mit mehr als 100 Mio. Euro Jahresnettoumsatz leicht von 33 auf 31 an. In der Größenklasse 25 bis 100 Mio. Euro stieg die Zahl der Unternehmen von 64 auf 73. Der Marktanteil größerer Mittelständler ist zuletzt leicht gestiegen.







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