McQueen hat sich auch wegen zu großer Arbeitsbelastung umgebracht
Diese Woche wurde der Fall Alexander McQueen abgeschlossen. Die Londoner Ermittlungsrichter teilten mit, dass der Designer seit langem an Depression, Panikattacken und Schlafstörungen gelitten habe.
Depressionen, Angst und Leistungsdruck führten zum Selbstmord von Lee Alexander McQueen, so der Bericht der Londoner Untersuchungsrichter. Nach Anhörung der Aussagen von McQueens Psychiater, seiner Haushälterin und den ermittelnden Polizeibehörden, wurde festgestellt, dass der Geist des Designers seit dem Tod seiner Mutter aus dem Gleichgewicht war. Bei der Obduktion fand man im Blut des Modeschöpfers neben Kokain auch Schlaf- und Beruhigungsmittel – damit habe er nicht mehr klar denken können.
McQueen hat sich am 11. Februar das Leben genommen und wurde von seiner Haushälterin an einem Gürtel hängend aufgefunden. Die Fashion-Welt war tief schockiert und in Trauer. Dabei kam heraus, dass es nicht das erste Mal war, dass sich Alexander McQueen das Leben nehmen wollte. Mc Queen’s Psychologe wusste von zwei Fällen aus dem vergangen Jahr, bei denen der Designer sich das Leben nehmen wollte. „Er stand sicherlich sehr wegen der Arbeit sehr unter Druck. Es war wie ein zweischneidiges Schwert. Mode war der einzige Bereich in seinem Leben, wo er was erreicht hatte. Aber nach jeder Show fühlte er den Abstieg. Die Mode gab ihm Hochs, aber stürzte ihn auch tief.“ so Stephen Pereira, der Psychologe.Robert Polet, President und CEO der Gucci-Gruppe, die eine Mehrheitsbeteiligung an McQueens Label besitzt, gab zusammen mit Jonathan Akeroyd, CEO von Alexander McQueen, gaben folgende Erklärung ab: „Heute ist ein schwieriger Tag für alle die Lee kannten und mit ihm gearbeitet haben. Wir werden Lee nicht vergessen, denn er war unser Freund und ein seltenes Talent, ein wahres Genie und eine brilliante kreative Kraft, die uns verlassen hat.“
















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