Glänzende Geschäfte für den französischen Konzern: Das Luxusartikel-Konglomerat verbucht im ersten Quartal eine Umsatzpluc von 17 Prozent auf über 5,2 Mrd. Euro – und das trotz der Erdbebenkatastrophe in Japan.

Louis Vuitton Cruise 2011

Taschen und Kleider von Louis Vuitton wurden weltweit stark nachgefragt

Die Gruppe Moët Hennessy Louis Vuitton (LVMH) konnte ihren Umsatz im ersten Quartal um 17% auf 5,247 Mrd. Euro steigern. Basierend auf vergleichbaren Strukturen und konstanten Wechselkursen lag das Plus bei 14%. Damit fällt das Wachstum besser als von Analysten erwartet. In allen Regionen konnte der Luxuskonzern zweistellige Umsatzraten vorweisen, und das, obwohl die Geschäfte in Japan, die immerhin knapp 10% des Gesamtumsatzes ausmachen, aufgrund der Erdbebenkatastrophe gefährdet waren.

Die stärksten Zuwächse wurden in der Sparte Uhren & Schmuck verzeichnet. Der Bereich legte um 28% auf 261 Mio. Euro zu, was zum großen Teil auf die Akquisition von Bulgari zurückgeführt werden kann. Die bisherigen Marken Tag Heuer, Zenith, Hublot und Chaumet konnten ein organisches Plus von 20% verbuchen. Besonders hoch war auch die Nachfrage nach Lederwaren und Mode von Louis Vuitton, Fendi, Donna Karan und Céline. Die Sparte Leder & Fashion wuchs um 17% auf 2,03 Mrd. Euro. Die Retail- und die Alkoholsparte legten um je 20% auf 1,42 Mrd. Euro bzw. 762 Mio. Euro zu.

Für das weitere Geschäftsjahr hielten sich die Franzosen bedeckt und kündigten lediglich an, die Konzernmarken weiterzuentwickeln und die Kosten weiter zu kontrollieren.

Foto: Louis Vuitton