Der führende Luxusgüterkonzern hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres über 14,2 Mrd. Euro umgesetzt – knapp ein Fünftel mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders gut liefen Mode, Lederwaren, Schmuck und Uhren sowie Spirituosen.

Die Nachfrage nach den Louis Vuitton Handtaschen und Lederaccessoires ist ungebrochen, besonders die Asiaten stehen darauf

Im dritten Quartal konnte der Konzern Moët Hennessy Louis Vuitton (LVMH) die Umsätze von 4,1 Mrd. Euro um 24% auf 5,1 Mrd. Euro steigern. Das Umsatzplus ist zum einen auf günstige Währungseffekte (+10%), aber zum größten Teil (+14%) auf organisches Wachstum zurückzuführen. Dieses erneut starke Quartal verbessert auch die Gesamtbilanz für die ersten neun Monate: Der Konzernumsatz lag in dem Neunmonatszeitraum mit 14,2 Mrd. Euro 19% über der Vorjahresvergleichsperiode. Über alle Segmente und Regionen hinweg konnte die Gruppe zweistellige Zuwächse verzeichnen.

Das Segment Mode & Lederwaren erlöste mit 5,46 Mrd. Euro rund 20% mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Nachfrage nach den Louis Vuitton Linien Monogramm und Damier war ausgesprochen hoch. Einheimische wie Touristen schlugen bei den Lederwaren gleichermaßen zu -derart, dass es sogar Gerüchte um Lieferengpässe gab. Für das vierte Quartal kündigte der Konzern an, eine neue Lederwaren-Linie herauszubringen. Donna Karan und Fendi entwickelten seit Jahresbeginn im Retail- wie im Wholesale-Bereich ebenfalls eine starke Dynamik. Modehäuser wie Céline, Marc Jacobs oder Givenchy die ebenfalls unter dem Dach der Fashionsparte aufgehängt sind, wuchsen ebenfalls zufriedenstellend.

Das Segment Uhren & Schmuck verzeichnete in den ersten neun Monaten ein Plus von 19% auf 687 Mio. Euro Der Umsatzsprung kann u.a. auch auf das 150-jährige Jubiläum der Uhrenmarke Tag Heuer zurückgeführt werden. Im Segment Parfum & Kosmetik, zu dem Marken wie Guerlain und Christian Dior gehören, kletterten die Umsätze um 14% auf über 2,2 Mrd. Euro. Auch Weine & Spirituosen verzeichneten eine gestiegene Nachfrage, so dass die Umsätze um 22% auf 2,1 Mrd. stiegen. Das Retail-Segment, zu dem etwa auch Le Bon Marche oder die Kette Sephora gehören, profitierte von kauffreudigen asiatischen Touristen und wuchs um 17% auf 3,7 Mrd. Euro und will zukünftig die Online-Aktivitäten weiter ausbauen.

Für die verbleibenden Monate des Geschäftsjahres bleibt der Konzern LVMH zuversichtlich. Man wolle sich weiter auf strategisch vielversprechende Wachstumsmärkte wie Asien konzentrieren, um die Stellung als führender globaler Luxuskonzern zu erhalten.