Luxodo vor der Pleite
Große Träume ausgeträumt? Der Hamburger Onlineshop für Luxusmode hat Insolvenz beantragt. Grund sind Liquiditätsengpässe, weil interessierte Investoren nicht schnell genug die Anschlussfinanzierung sicherstellen konnten, die es braucht, um in die schwarzen Zahlen zu kommen.
Luxodo: Offiziell herrscht Sommerpause beim Luxus-Marktplatz
Der Online-Marktplatz Luxodo ist zahlungsunfähig und hat deshalb bereits Ende Juni beim Hamburger Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Eröffnet wurde das Verfahren (Aktenzeichen: 67c IN 261/14 ) am 30. Juni, zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Hamburger Rechtsanwalt Peter-Alexander Borchardt bestellt. Der Geschäftsbetrieb wurde offensichtlich vorerst trotz gegenteiliger Verlautbarungen mit dem Hinweis auf eine “Sommerpause” eingestellt.
Das Geschäftsmodell war so angelegt, zunächst zu wachsen und einen Namen in der Onlinewelt aufzubauen. Dafür wurden die ersten Investmentrunden genutzt. Auch die erst im November 2013 eingesammelten 2,4 Mio. US-Dollar (rund 1,8 Mio. Euro) finanzierten den Wachstumskurs und wurden in die Technik investiert – allerdings zu reichlich, denn die Finanzspritze reichte gerade mal ein halbes Jahr. Luxodo-Geschäftsführer Mathias von Bredow bestätigte gegenüber verschiedenen Medien, dass sich das Unternehmen aktuell in Verhandlungen mit weiteren Investoren befinde, die Gespräche aber länger als geplant gedauert hätten, wodurch das Unternehmen in die finanzielle Schieflage geriet.
Foto: Screenshot Luxodo.com (14. Juli)





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