Strauss Innovation schließt 17 Filialen
Harter Plan B: Das Sanierungskonzept für die angeschlagene Handelskette aus Langenfeld sieht vor, dass im Zuge der Insolvenz knapp ein Fünftel der Standorte geschlossen werden müssen. Auch in der Hauptverwaltung werden Stellen gestrichen.
Strauss Innovation reduziert sich: Rund ein Fünftel aller Filialen werden geschlossen
Seit Januar arbeitet der Mode- und Haushaltswarenhändler Strauss Innovation unter dem Schutzschirmverfahren. Die letzten Wochen wurden darauf verwandt, zu prüfen, wie eine Sanierung der Handelskette gelingen kann. Das Ergebnis liegt seit letzter Woche auf dem Tisch: Das Unternehmen beantragt ein Insolvenzverfahren in Eigenregie und will bis Ende Juni 2014 17 der 96 Filialen schließen. Im Zuge dessen werden rund 200 Arbeitsplätze, davon rund 30 in der Langenfelder Zentrale, wegfallen.
Hans Peter Döhmen, der Strauss Innovation bei der Sanierung berät, glaubt fest daran, dass die Kette sich erfolgreich neu aufstellen kann. Die verschiedenen Gläubiger hätten sich offen gegenüber dem Konzept gezeigt. Gleichzeitig stehe man mit mehreren Interessenten in ernsthaften Verhandlungen, über eine Übernahme. Darüber hinaus soll das neue Strauss-Konzept „mutiger und innovativer“ werden und weniger mit Preisnachlässen arbeiten.







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