Strauss Innovation steht vor der Insolvenz
Schutz vor Gläubigern gesucht! Die Warenhauskette steckt in finanziellen Schwierigkeiten und hat einen Antrag auf ein Schutzschirmverfahren gestellt. Schuld an der Misere soll mal wieder das schlechte Wetter sein.
Strauss Innovation flüchtet unter das Schutzschirmverfahren
Laut Medienberichten hat Strauss Innovation am 30. Januar 2014 beim Amtsgericht Düsseldorf einen Antrag auf Eröffnung des sog. Schutzschirmverfahrens gestellt. Damit will das Unternehmen die Chance erhalten, einen eigenen Insolvenzplan für die Fortführung der Unternehmen Strauss Innovation GmbH & Co. KG sowie die Strauss Logistik GmbH und Co. KG zu erstellen. Das Gericht muss dem Antrag noch zustimmen und einen Sachwalter stellen, der das Unternehmen in der Zeit bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens führt. Als Grund für die Schieflage wird das schlechte Wetter angeführt, das zu Umsatzrückgängen im ersten Halbjahr 2013 geführt hat. Allerdings ist es nicht das erste Mal, dass Strauss Innovation in finanziellen Schwierigkeiten steckt: 2008 war es schon einmal knapp bei Kasse und wurde von dem Investor EQT Opportunity Fonds übernommen, der es dann 2011 an Sun European Partners weiterveräußerte.
Strauss Innovation betreibt aktuell 97 Filialen und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter. Das Sortiment des 1902 als Kurzwarenhändler gegründeten Unternehmens umfasst Mode, Heimtextilien, Deko, Haushaltswaren, Möbel und Delikatessen.







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