Karstadt: Der Sozialplan für vier Häuser steht
Eigentlich will Ver.di die Schließung nicht, aber die Führung der Warenhauskette bleibt bei ihrer Entscheidung. Die Häuser in Recklinghausen, Bottrop, Dessau und Neumünster werden 2016 geschlossen. Die Mitarbeiter werden abgefunden.
Karstadt bleibt dabei: Vier Filialen werden in 2016 geschlossen
Das Karstadt Management und der Betriebsrat haben sich auf einen Sozialplan für die rund 580 Arbeitnehmer der Filialen in Recklinghausen, Bottrop, Dessau und Neumünster. Die vier Häuser sollen im Laufe des nächsten Jahres geschlossen werden. Der Sozialplan sieht neben Abfindungen auch die Gründung einer Transfergesellschaft vor. Zudem hat Karstadt den betroffenen Beschäftigten kostenlose Bewerbungsschulungen versprochen, um ihnen den Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber zu erleichtern.
Die Gewerkschaft Ver.di hält die Schließung der Karstadt-Filialen für einen falschen Schritt. Die Führung solle stärker versuchen, Einigungen wie in Mönchengladbach zu finden. Dort hatte die Stadt die Immobilie übernommen und versprochen, sie zu modernisieren und die Innenstadt attraktiver zu gestalten, um der erstarkten Konkurrenz aus Onlinehandel und Shoppingzentren etwas entgegenzusetzen.






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