Nicht mehr im Trend? Die schwedische Modekette muss bereits den zweiten Monat in Folge ein flächenbereinigtes Minus hinnehmen. In Kronen konnte ein mageres Plus von 3 Prozent erwirtschaftet werden.

H&M Logo

H&M hat es im Moment nicht leicht: schwaches Wachstum und Ärger mit Ver.di

Ob’s am eher mäßigen Sommer liegt, an den Sommerferien oder an der allgemeinen Zurückhaltung der Konsumenten? Im Juli lief es nicht gerade glänzend für den schwedischen Mode-Filialisten H&M. Der zweitgrößte Modehändler der Welt musste flächenbereinigt leichte Verluste hinnehmen. Auf flächenbereinigter Basis sanken die Umsätze im Vergleich zum Juli des Vorjahres um 6%. Bereits im Juni hatte H&M ein Minus von 4% hinnehmen müssen. Absolut konnten die Umsätze aber leicht um 3% gesteigert werden.

Das auch noch: Rüffel von ver.di

Außer den negativen Zahlen hadert der schwedische Konzern auch noch mit der Kritik deutscher Gewerkschaften. Ein Vertreter der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di warf H&M vor, dass in deutschen Filialen ein „betriebsratsfeindliches Klima“ herrsche, und dass der Konzern „nach Gutsherrenart“ entscheide, welche Arbeit er für Betriebsräte erforderlich halte. H&M hatte in der letzten Woche beim Berliner Arbeitsgericht ein Amtsenthebungsverfahren gegen fünf Betriebsratsmitglieder eingeleitet.