Guter Jahresauftakt für Wolford
Beine, die Augen machen: Der österreichische Premium-Strumpf- und Womenswearanbieter kann den Umsatz im ersten Quartal 2011/12 um 6,5 Prozent steigern und liegt damit fast wieder auf Vorkrisenniveau.
Die Wolford AG hat in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres (1. Mai bis 31. Juli 2011) den Umsatz um 6,5% auf 31,8 Mio. Euro steigern können. Das Wachstum ist hauptsächlich auf die Ausweitung des eigenen Distributionsnetzes zurückzuführen. So verzeichneten die eigenen Standorte (110 eigenen und 95 Partnerboutiquen, Concession Shop-in-Shops und Factory Outlets) ein Wachstum von 9,6%. Flächenbereinigt betrug das Plus 3,2%. Die Monobrand-Distributionsstrategie scheint aufzugehen: Der Retail-Anteil am Gesamtumsatz beträgt mehr als 50,9%, die kontrollierte Distribution mit partnergeführten Boutiquen beträgt mehr als 62,4%. Regional betrachtet konnten in den wichtigen europäischen Kernmärkten hohe einstellige oder sogar zweistellige Zuwächse verzeichnet werden (Deutschland: +8,9%, Italien: 27,1%, UK: +14,9%, Frankreich: +8,3%).
Auch unterm Strich verbuchte die Wolford AG Zuwächse: Das EBITDA lag zum ersten Mal seit langem mit 0,6 Mio. Euro wieder im Plus. Das EBIT verbesserte sich von -2,8 Mio. Euro um knapp 47% auf -1,7 Mio. Euro und auch das Periodenergebnis lag mit -1,8 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert (+38%).
In Anbetracht des guten Jahresauftaktes und der Bestellungen für die Wintersaison 2011/12 blickt der Vorstand um Holger Dahmen und Peter Simma optimistisch auf das laufende Jahr und rechnet mit weiteren Umsatz- und Ergebnisverbesserungen.





Kommentare
Keine Kommentare bisher.