Nike startet gut ins neue Geschäftsjahr
Im ersten Quartal konnte der US-Sportartikelgigant den Umsatz um satte 18 Prozent und den Gewinn um 15 Prozent steigern. Das Geschäft mit Schuhen und Sportswear brummt insbesondere in den Schwellenmärkten und den USA.
Nike legt im ersten Quartal gut vor, und auch die Aussichten für das laufende Jahr sind überaus rosig
Der in Beaverton, Oregon ansässige Nike-Konzern knüpft an das erfolgreiche letzte Geschäftsjahr an und konnte sich im ersten Quartal 2011/12 (Stichtag: 31. August) ebenfalls nicht über mangelnden Absatz beklagen. Im Gegenteil: Von Juni bis Ende August stieg der Umsatz um 18% auf 6,1 Mrd. US-Dollar (4,5 Mrd. Euro), wechselkursbereinigt lag das Plus bei 11%.
Außer in Westeuropa, wo augenscheinlich eher der Konkurrent adidas den Markt beherrscht, der Euro sich negativ auf das Wachstum auswirkte und nach der WM 2010 ohnehin schwer an die Zahlen vom Vorjahr angeknüpft werden konnte, wurden weltweit Zuwächse erzielt. Besonders gut liefen die Geschäfte hingegen im Heimatmarkt Nordamerika, Osteuropa, China und den Schwellenländern.
Trotz einer gesunkenen Bruttomarge, die auf gestiegene Produktionskosten und den Abverkauf von reduzierter Ware zurückzuführen ist, konnte das Ergebnis vor Steuern (EBT) um 13% auf 852 Mio. US-Dollar gesteigert werden. Der Nettogewinn lag mit 645 Mio. Dollar sogar 15% über dem Vorjahresvergleichswert.
Gute Aussichten für das laufende Jahr
Für das laufende Jahr kann Nike optimistisch bleiben: Zum Ende des Quartals lagen die Orders für die Kernmarke Nike im Zeitraum September bis Januar 2012 bei 8,5 Mrd. US-Dollar, das sind 16% mehr als im Vorjahr. Insofern kann CEO Mark Parker den eigenen Zielen, bis 2015 28 bis 30 Mrd. US-Dollar umzusetzen, gelassen entgegen blicken.





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