Nanu, stehen nicht alle Zeichen auf ungebremsten Konsum? Dem ist wohl nicht ganz so, wie das Statistische Bundesamt verlauten ließ, sind die Einzelhandelsumsätze im Oktober, real um 0,7 Prozent gesunken. Hauptsächlich brachen die Umsätze bei Lebensmitteln ein.

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Im Oktober sanken die Umsatzzahlen im Einzelhandel - doch der Modeeinzelhandel kapselt sich von der Entwicklung ab

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Oktober 2010 nominal um 0,4% höher und real um 0,7% niedriger als im Oktober 2009. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Im Vergleich zum September 2010 ist der Umsatz im Oktober 2010 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal und real um 2,3% gestiegen. Das Ergebnis für den Oktober 2010 wurde mit Daten aus sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.

Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln erzielte im Oktober 2010 nominal und real höhere Umsätze als im Oktober 2009 (nominal +0,8%, real +0,5%).  Der Handel von Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren erwies sich als robust: Die Umsätze stiegen nominal um +0,5 und real +0,3 Punkte über dem Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis Oktober 2010 setzte der deutsche Einzelhandel nominal 2,0% und real 1,0% mehr um als in den ersten zehn Monaten des Jahres 2009. Die Kaufgruppe um Textilien und Lederwaren führte die Gruppe der Nicht-Lebensmittel als Spitzenreiter an. Die Umsätze mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren wuchs im ersten Dreivierteljahr nominal um 3,3% und real um 2,7%.

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