Dortmund behauptet sich weiterhin als Einkaufsstadt
Die Stadt im Ruhrpott hat zwar einige Shopping-Attraktionen, allerdings muss sie auch mit sinkender Kaufkraft kämpfen. Um weiter interessante Konzepte anzulocken, bedarf es neuer Anreize. Noch macht die Stadt dabei einiges richtig.
Eine der beliebtesten deutschen Einkaufsstraßen: der Westenhellweg in der Dortmunder City
Nach einem Bericht des Immobilienspezialisten Lührmann, kann Dortmund sich auch in Zukunft als beliebte Einkaufsstadt präsentieren. Mit der Eröffnung der Thier Galerie ist schon ein Schritt in diese Richtung getan, allerdings bekommt Dortmund Konkurrenz von anderen Städten im Ruhrgebiet. Das Megacenter mit 160 Läden und Lokalen hat sich in kürzester Zeit zu einem beliebten Einkaufscenter in Deutschland entwickelt. Ebenso zählt der Westenhellweg durch den kommunalen Masterplan Einzelhandel zu den beliebtesten Einkaufsstraßen in Deutschland.
Durch gezielte Ansiedlungsanreize, eine nachhaltige Förderung junger Unternehmen sowie die Stärkung der kommunalen Infrastruktur haben in den letzten 10 Jahren zu einem Strukturwandel Dortmunds geführt. Mit rund 75 % hat Dortmund den größten Filialistenanteil der 15 größten deutschen Städte. Unternehmen wie Gina Tricot, Desigual, Fielmann, Rossmann, Jack and Jones, Vero Moda und Accessorize sind in 1A-Lagen in Dortmund vertreten.
Nichtsdestrotrotz hat Dortmund mit einer niedrigen Kaufkraft der Bevölkerung zu kämpfen. Im Jahr 2010 lag die örtliche Kaufkraft bei nur 1.354 Euro pro Kopf. Die Einwohnerzahl nimmt zudem ab. Dennoch wird bis 2017 eine Steigerung der Wirtschaftsleistung von etwa 17,3 % erwartet. Dieser Wert wird nicht zuletzt aufgrund des hohen Besucheraufkommens erreicht werden können. Viele Pendler und Einzelhandelskunden suchen Dortmund täglich zum Shopping auf. Kein Wunder also, dass der Wert der Einzelhandelsimmobilien in Dortmunds 1A-Lagen in den letzten zehn Jahren um 13,7 % gestiegen ist.
Foto: LÜHRMANN





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