British Fashion Awards in diesem Jahr weiblich dominiert
Keine schlechte Frauenquote: Man könnte den Eindruck gewinnen, dass Mode zunehmend von weiblichen Kreativen geprägt wird: Sarah Burton ist Designerin des Jahres, Stella McCartney und auch Victoria Beckham wurden in London ebenfalls geehrt.
British Fashion Awards 2011: Auch Paul Smith wurde mit dem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet, ansonsten sind die Gewinner meist weiblich
Für Sarah Burton war die Ehrung des British Fashion Council zur Designerin des Jahres „wie Zuckerguß auf einem richtig großartigen Jahr“. Kein Wunder, denn die Nachfolgerin des im letzten Jahr verstorbenen Alexander McQueen macht nicht nur einen guten Job im gleichnamigen Modehaus, sondern erhielt weltweit Lobeshymnen für das Hochzeitskleid von Kate Middleton (nun Dutchess von Cambridge) und das Kleid für deren Schwester und Trauzeugin Pippa. Auch die frisch gebackene Mama Victoria Beckham bekam reichlich Zucker (und Anerkennung) für ihr Schaffen als Designerin in Form des Awards für das Designer Brand of the Year – damit ist das Ex-Spice-Girl endgültig und offiziell im Olymp des Modezirkus aufgenommen. Der Red Carpet Award ging in diesem Jahr an Stella McCartney. Bestes Nachwuchstalent im Bereich Ready to Wear wurde Mary Katrantzou. Charlotte Olympia wurde mit dem Award “Accessory Designer” ausgezeichnet. Model des Jahres wurde die immerhin 40-jährige Stella Tennant, die sowohl für H&M und Zara als auch Celine und Chanel warb. Fast hätte Sarah Burton’s Kundin, Catherine Dutchess of Cambridge, den British Style Award gewonnen, allerdings ging der Publikumspreis dann bereits zum zweiten Mal in Folge an das It-Girl Alexa Chung.
Ganz leer gingen die Herren der Schöpfung bei der diesjährigen Veranstaltung allerdings auch nicht aus: Sir Paul Smith wurde für sein „Outstanding Achievement in Fashion” ausgezeichnet. Bester Menswear-Designer wurde Kim Jones, der in diesem Jahr zum Style Director bei Louis Vuitton ernannt wurde. Creator of the Year wurde Sam Gainsbury, Gewinner in der Kategorie „New Establishment“ wurde Christopher Kane.
Fotos: Collage / BFC







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