In einem Pilotprojekt bildet der Berliner Onlinehändler das Sortiment des stationären Adidas-Stores auf seiner Plattform ab. Es ist der nächste Schritt für die Vision von „Integrated Commerce“.

Zalando-Kunden können direkt auf das stationäre Sortiment des Berliner adidas Stores zugreifen

Zalando-Kunden können direkt auf das stationäre Sortiment des Berliner adidas Stores zugreifen

Ab sofort können Kunden über ihr Smartphone direkt im Sortiment des adidas Performance-Stores in der Berliner Tauentzienstraße stöbern. Im Rahmen des Pilotprojekts mit den Herzogenauracher Sportartikler als erstem Brand-Partner hat Zalando das stationäre Angebot in seiner Online-Modeplattform integriert. Erhältlich sind die Produkte über die Zalando App ZipCart, wo auch schon das Angebot des Berliner Activewear-Stores Bodycheck präsentiert wird. Geliefert wird dann direkt aus dem Store, wenn die Bestellung vor 15 Uhr eingeht sogar noch am gleichen Abend.

Für Zalando ist das Projekt der nächste Schritt auf dem Weg zum komplett vernetzten Handel (Integrated Commerce), in dem stationäre Läden mit digitalen Kunden verbunden werden. In der Vision haben Kunden jederzeit und von überall die Möglichkeit auf sämtliche Angebote des europäischen Modemarktes zuzugreifen, ohne das diese im eigene Warenlager liegen müssen. „Kunden sind heute überwiegend online unterwegs, während der Großteil an Modeartikeln in lokalen Geschäften zu finden ist. Das Pilotprojekt zeigt, wie wir Menschen und Mode verbinden und offline sowie online in Zukunft immer stärker zusammenwachsen“, so David Schneider, Mitgründer und CEO von Zalando.

Für adidas bietet das Projekt auch mehr Chance als Risiko, denn die Herzogenauracher sind sich durchaus bewusst, dass die Kunden zunehmend anspruchsvoller werden: „Sie wollen das aktuellste und neueste Produkt – und zwar sofort. Wir können diesem Wunsch gerecht werden, indem wir ihnen die Produkte direkt aus unseren Geschäften liefern. Wir freuen uns daher sehr über das Pilotprojekt mit Zalando in Berlin und sind gespannt, inwiefern wir die Erfahrungen auch in anderen Geschäftsbereichen anwenden können“, so Harm Ohlmeyer, SVP adidas Digital Brand Commerce.

So funktioniert Integrated Commerce

So funktioniert Integrated Commerce

Foto/Graphik: © Zalando / Claudius Pflug