Baur: Harte Nuss mit dem Stationärgeschäft
Ist der Handel auch noch so klein… Die Geschäfte der Baur Kaufwelt in Altenkunststadt laufen nicht wie gewünscht. Baur-Chef Oppelt prüft das Modell und hält sich alle Optionen offen. Im Sommer soll es eine Entscheidung geben.
Obwohl Kaufwelt-Leiter Peter-Alexander Hegedüsch neue spannende Marken holt, unterläuft das Kaufhaus die Planzahlen
Die fränkische Otto-Tochter Baur hat aktuell an mehreren Fronten zu kämpfen: Das Kataloggeschäft läuft nicht mehr, die Umsätze werden jetzt zum Großteil über das Internet (rund 70%) abgewickelt, aber im World-Wide-Web ist die Konkurrenz groß und der nächste (günstigere Anbieter) nur einen Mausklick entfernt. Und obwohl das eCommerce-Umsatzvolumen steigt, sollen die Erlöse beim Versandhändler aus Burgkunstadt nach einem guten Jahr stagnieren, berichtet die fränkische Lokalpresse.
Auch das Experiment Stationärgeschäft bringt nicht den gewünschten Erfolg. Vor drei Jahren wurde das 20.000 Quadratmeter große Kaufhaus in Altenkunstadt – die Baur Kaufwelt – für 3 Mio. Euro umgebaut. Kontinuierlich wurden neue Marken ins Sortiment aufgenommen, erst kürzlich eröffnete eine neue Trendfläche für fünf neue Womenswearmarken (Culture, Desigual, Noa Noa, Malvin und yaya) erweitert. Nichtsdestotrotz laufen die Geschäfte nicht wie gewünscht und die Planzahlen wurden nicht erreicht. Daher steht das Modell nun auf dem Prüfstand. Man halte sich alle Optionen offen, erklärte der Baur-Chef Mark Opelt. Im Sommer soll es dann eine Entscheidung geben.
Foto: Baur Kaufwelt


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