Ein Investor soll das Gebäude des Modekaufhauses im oberfränkischen Altenkunstadt erwerben und zu einem Einkaufzentrum umbauen. Baur soll dort mit einem reinen Mode- und Sporthaus zentraler Ankermieter werden.

Kaufwelt BAUR

Das Alternativkonzept für die Kaufwelt BAUR liegt vor: Hier wird demnächst ein Einkaufszentrum stehen

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Der Würfel ist gefallen: Die Kaufwelt Baur wird kleiner werden

Die Baur-Gruppe hat ein Konzept darüber vorgelegt, was mit der Kaufwelt Baur geschehen soll. Das Altenkunstädter Kaufhaus soll bis zum Herbst 2013 in ein reines Mode- und Sporthaus überführt werden. Das Gebäude soll an einen noch unbekannten Investor veräußert werden, der es in den nächsten anderhalb Jahren zu einem modernen Einkaufzentrum umbauen soll.

Die abgespeckte Kaufwelt-Version soll im neuen Einkaufszentrum zentraler Ankermieter sein und den Sortimentsschwerpunkt auf Womens-, Mens- und Kidswear, Wäsche, Schuhe und Sport legen; der Bereich Living wird aufgegeben. Peter-Alexander Hegedüsch, der die Kaufwelt seit 2010 leitet, soll auch Geschäftsführer des neuen Hauses werden. Damit behält Baur nach wie vor den Bezug zum stationären Einzelhandel: „Die Baur-Gruppe hat eine hohe Kompetenz in den Bereichen Mode und Sport: diese wollen wir auch künftig in unsere Einzelhandelsaktivität einbringen. Aus diesem Grund haben uns unsere Gesellschafter nun den Auftrag gegeben, Endverhandlungen u.a. über einen sehr langfristigen Mietvertrag in dem geplanten Einkaufszentrum zu starten. Ich bin überzeugt, dass dieses geplante Altenkunstadter Einkaufszentrum das Potenzial hat, sich zu einem wahren Besuchermagnet zu entwickeln“, erklärt Marc Opelt, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Baur-Gruppe.

Wie die Baur-Gruppe mitteilt, sollen auch bereits erste Absichtserklärungen anderer renommierten Mieter vorliegen. In den kommenden Wochen sollen Endverhandlungen mit dem Investor und Beratungen mit dem Betriebsrat geführt werden.

Das Baur-Kaufhaus hat eine Verkaufsfläche von mehr als 20.000 Quadratmetern. Erst 2009 wurde das Haus für 3 Mio. Euro umgebaut, 2011 kamen weitere Markenshops hinzu. Dennoch lief das Geschäft schlechter als erwartet, so dass die Otto-Tochter handeln musste.