Asos wächst über Großbritannien hinaus
Der englische eCommerce-Spezialist wächst international stärker als im Heimatland. Im dritten Quartal vermeldet Asos ein Wachstum von mehr als 150% in den internationalen Märkten. Das macht Mut in weitere Märkte vorzustoßen.
Asos gibt's es öffentlich zu: Man geht ins globale Online-Fashion-Rennen
Das starke internationale Wachstum beflügelt Asos und beschert dem eTailer im dritten Quartal (Oktober bis Dezember 2010) ein Umsatzplus von 59% auf 100,04 Mio. Pfund. An der Heimatfront wuchs Asos zwar nur um (immer noch respektable) 29% auf 56,3 Mio. Pfund, aber kämpfte insbesondere bei wichtigen Weihnachtsgeschäft mit verspäteten Lieferungen aufgrund der heftigen Schneefälle. International weist das Unternehmen hingegen ein Plus von 156% auf 43,7 Mio. Pfund auf, womit das für Analysten eher entäuschende “Binnenwachstum” ausgeglichen werden konnte. Zurückzuführen ist das Plus in der kontinentaleuropäischen und nordamerikanischen Region insbesondere auf eine kostenlose Versandaktion zu Weihnachten, die Asos half, neue Kunden zu gewinnen. Damit beträgt der „Exportanteil“ mittlerweile zu 44% zum Gesamtumsatz bei: „Wir sind nicht länger ein UK-Business“, erklärte CEO Nick Robertson. „Unsere Chance ist es, Asos so schnell wie möglich zu internationalisieren, um das schwierige Geschäft in Großbritannien auszugleichen.“ Er erklärte, dass Asos nun nach dem Start Deutschland, Frankreich und den USA in fünf weiteren Ländern launchen werde.





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