Lejaby steht zum Verkauf
Nach der Einleitung des Insolvenzverfahrens sucht der französische Lingerie-Hersteller einen Käufer. Die Eigentümer können (oder wollen) das finanziell angeschlagene Unternehmen nicht weiter unterstützen.
Lejaby macht sich auf Käufersuche
Nachdem Ende Oktober das Handelsgericht Lyon das Insolvenzverfahren über das Vermögen des französischen Dessousherstellers Lejaby eröffnet hat, macht sich das Unternehmen nun auf die Suche nach einem neuen Geldgeber. Nach Angaben von Raymond Mahé, Präsident der österreichischen Palmers Lejaby Group zu der Lejaby seit 2008 gehört, hat das Unternehmen nicht die finanziellen Möglichkeiten die französische Schwesterfirma bei der Restrukturierung zu unterstützen bzw. die Kollektionen für die Saison Frühjahr/Sommer 2012 vorzufinanzieren.
Lejaby hat in den letzten Jahren erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen, insbesondere in Hinblick auf den wichtigen Absatzkanal der Wholesale-Kunden. Im Geschäftsjahr 2010/11 verbuchte das Unternehmen trotz (oder gerade aufgrund) einer Restrukturierung einen Verlust von 2,7 Mio. Euro. Im Rahmen der Sanierung wurden drei von vier französischen Standorten geschlossen und die Produktion nach Nordafrika verlagert, was aufgrund der dortigen politischen Umbruchsituation zu Produktionsausfällen und weiteren Umsatzeinbußen führte.
Foto: Lejaby





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