Während einer Reise nach Uganda beschlossen der Diesel-Gründer, der U2-Sänger und seine Frau Ali Hewson zu kooperieren und eine eigene Denim-Linie mit dem Namen Diesel+Edun auf den Markt zu bringen. Sowohl Design als auch Materialien kommen aus Afrika.

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Drei für Afrika: Bono, Ali Hewson und Renzo Rosso haben Diesel+Edun ins Leben gerufen

Renzo Rosso, der Diesel-Gründer, ist bekannt für smarte (und mutige) Ideen und soziales Engagement mit der Only The Brave Foundation. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass er sich nun mit seinem langjährigen Kumpel Bono, der sich schon seit Jahrzehnten für den ärmsten Kontinent der Erde einsetzt, und dessen Frau Ali Hewson, die Gründerin der Modemarke Edun, zusammentat. Gemeinsam entwickelten die drei die Idee des Labels Diesel+Edun, das diese Woche auf der International Herald Tribune Luxury Conference in Rom vorgestellt wurde.

Es handelt sich dabei um eine Denim-Kollektion, die 100% Made in Africa ist. Die Baumwolle dafür stammt etwa aus Uganda, produziert wird ebenfalls in Afrika und das Design wurde von der Kreativität des afrikanischen Kontinents inspiriert. Verkauft werden wird das neue Label in Diesel Stores. „Mit diesem Projekt wollen wir Verbrauchern und der Branche gleichermaßen zeigen, dass Beschaffung, Produktion, Handel und auch Entwicklung tatsächlich in Afrika erfolgen kann“, so Renzo Rosso über das Projekt.

Edun wurde 2005 von Ali Hewson und Bono gegründet, um den afrikanischen Kontinent zu unterstützen. Seit 2009 hält der Luxuskonzern LVMH daran 49%. Foto: Edun/Robert Moore Studio