Apriori am Ende
Kein Happy-Ending: Die Modern Woman Premiummarke aus Münster steht vor dem Aus, denn über das Vermögen des Unternehmens wurde in dieser Woche nun das Insolvenzverfahren eröffnet.
Keine Rettung in Sicht. Am 29. Juli wurde über das Vermögen der Münsteraner Apriori Textilvertriebs GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet ( AZ: 70 IN 41/13). Im Zuge dessen wurde der Geschäftsbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt und die Arbeitsverträge der 150 Mitarbeiter gekündigt. Die Beschäftigten wurden weitestgehend freigestellt. Die Webseite der Marke wurde bereits abgeschaltet.
Apriori hatte am 6. Juni 2013 einen Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Münster gestellt. Damals waren die Unternehmensführung und der vorläufige Insolvenzverwalter Stephan Michels noch davon ausgegangen, dass sich ein Investor für eine Teil- oder Gesamtübernahme des Unternehmens finden ließe. Allerdings verlief die Suche nach einem Käufer ergebnislos. Im Zuge der Abwicklung sollen die vorhandenen Warenbestände nun verkauft werden. Für die existenten Retail-Flächen sollen Nachnutzer gefunden werden, die nach Möglichkeit dann auch das dort beschäftigte Personal übernehmen sollen.
Foto: Apriori










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