American Apparel: Schon wieder ein Deal mit den Kreditgebern
Durch Abschluss eines neuen Darlehensvertrages, kam der kalifornische Modehersteller umhin, einne fälligen Kredit zurückzuzahlen. Der neue Vertrag hat aber seinen Preis: Das Unternehmen ist jetzt gezwungen, bestimmte Gewinnziele zu erreichen.
American Apparel: Bei diesem Kreditvertrag Gewinnketten angelegt
Der Modehersteller American Apparel Inc. ist dem finanziellen Tod noch einmal von der Schippe gesprungen. Eigentlich musste das Unternehmen eines der Hauptdarlehen tilgen. Um der Zahlung zu entgehen, hat das kalifornische Unternehmen mit der dort investierten Private Equity Gesellschaft Lion Capital am 18. Februar einen neuen Kreditvertrag ausgehandelt.
Die Bedingungen des neuen Vertrags sehen vor, dass American Apparel ein bestimmtes Mindestergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in den nächsten zwölf Monaten erreichen muss. Eine Bedingung, die das Unternehmen in der Vergangenheit immer umschiffen konnte. Für das Geschäftsjahr 2010/11, das am 28. Februar endet, muss das konsolidierte EBITDA 6,25 Mio. US-Dollar betragen und bis zum 30. September 2013 auf 70,8 Mio. Dollar steigen. Dieses Level muss dann auf unbestimmte Zeit eingehalten werden.
Das Unternehmen, das seine bunten Shirts und Leggins ausschließlich „sweat-shop-free“ in den USA herstellen lässt, hat schon seit einiger Zeit mit enormen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die starke Rezession im Heimatmarkt führte zu Umsatzeinbrüchen, aufgrund derer einigen hundert Beschäftigte entlassen wurden. Im dritten Quartal verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 9,5 Mio. Dollar und hatte 133 Mio. Euro Schulden.
Foto: American Apparel









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