<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>fabeau &#187; Textilfabriken</title>
	<atom:link href="/thema/textilfabriken/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.fabeau.de</link>
	<description>Fashion Business News</description>
	<lastBuildDate>Mon, 22 Sep 2014 20:28:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Wirtschaftliche Nachwehen nach Rana Plaza</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/wirtschaftliche-nachwehen-nach-rana-plaza/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/wirtschaftliche-nachwehen-nach-rana-plaza/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 May 2014 11:08:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regine Lettow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Bangladesch]]></category>
		<category><![CDATA[Schließung]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=32885</guid>
		<description><![CDATA[Innerhalb eines Jahres haben in Bangladesch 176 Textilfabriken geschlossen. Teilweise gehen die Schließungen auf strengere Bestimmungen zurück, größtenteils aber weil die Betriebe Kunden aus dem Westen verloren haben.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_32886" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/news/wirtschaftliche-nachwehen-nach-rana-plaza/bangladesch-naherinnen_fabrik/" rel="attachment wp-att-32886"><img class="size-medium wp-image-32886" alt="Nach Rana Plaza hat sich vieles verändert,  aber nicht nur zum Vorteil der Arbeiterinnen. Vielen geht es jetzt schlechter als vorher" src="/wp-content/uploads/2014/05/Bangladesch-Näherinnen_Fabrik-300x179.jpg" width="300" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Nach Rana Plaza hat sich vieles verändert, aber nicht nur zum Vorteil der Arbeiterinnen. Vielen geht es jetzt schlechter als vorher</p></div>
<p>„Seit April 2013, insbesondere nach dem <a href="/news/ungluck-in-bangladesch-zieht-weite-kreise/">Rana Plaza Unglück</a>, wurden <strong>176 Bekleidungsfabriken geschlossen</strong>“, teilte Shahidullah Azim, Vice President der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) letzte Woche mit. Hauptgrund sei, dass Einkäufer keine Aufträge mehr an Betriebe vergeben haben, die in mehrfach genutzten oder gemieteten Gebäuden untergebracht sind. Viele der Fabriken mussten daher aus wirtschaftlichen Gründen schließen. Viele der großen Konzerne wie H&amp;M, C&amp;A, Kools, Kmart, Target, Gap, Wal-Mart oder JC Penny haben ihre <strong>Sourcingpolitik nach dem Einsturz des Rana Plaza komplett umgestellt</strong>. Überdies hätten <strong>Non-Compliance</strong> bei gesetzlichen Bestimmungen, Audits durch westliche Auftraggeber, die kürzlich erfolgte <strong>Anhebung des Mindestlohns</strong> und die <strong>politischen Unruhen</strong> im letzten Jahr den Ausschlag für Schließungen gegeben.</p>
<p>Die Vereinigung befürchtet, dass weitere Fabriken im Nachgang der Sicherheitskontrollen durch das <strong><a href="/thema/gebaudesicherheit/">Abkommen zur Brandschutz- und Gebäudesicherheit</a></strong> sowie dem <strong>Bündnis für Arbeitersicherheit</strong> schließen werden müssen. Bislang wurden sieben Fabriken aufgrund unzureichender Standards geschlossen, andere mussten ihren Betrieb einstweilig einstellen. Für solche Fälle soll ein Plan entwickelt werden, der u.a. die Bezahlung der Arbeiter und ihre Wiedereinstellung, der Umgang mit laufenden Aufträgen sowie mit Krediten und anderen Verbindlichkeiten umgegangen werden soll, fordert der BGMEA.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/wirtschaftliche-nachwehen-nach-rana-plaza/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bangladesch: Erneut Feuer in Textilfabrik</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/bangladesch-erneut-feuer-in-textilfabrik/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/bangladesch-erneut-feuer-in-textilfabrik/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2013 12:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Wenzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bangladesch]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>
		<category><![CDATA[Unglück]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=28951</guid>
		<description><![CDATA[Schon wieder hat es in einer Fabrik für Textilien im südostasiatischen Staat gebrannt. Mindestens zehn Menschen sind dabei ums Leben gekommen, darunter soll auch der Geschäftsführer der Firma sein. Auslöser soll eine defekte Strickmaschine gewesen sein.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_28952" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/news/bangladesch-erneut-feuer-in-textilfabrik/bangladesch-textilfabrik/" rel="attachment wp-att-28952"><img class="size-medium wp-image-28952" alt="Bangladesch Textilfabrik" src="/wp-content/uploads/2013/10/Bangladesch-Textilfabrik-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Erneuter Brand in Textilfabrik nahe Dhaka</p></div>
<p>Bei einem erneuten Brand in einer <strong>Textilfabrik</strong> nahe der bangladeschischen Hauptstadt <strong>Dhaka</strong> sind <strong>mindestens zehn Menschen </strong>ums Leben gekommen. Auch der Geschäftsführer der Fabrik soll Opfer der Katastrophe geworden sein. Erst zehn Stunden nach dem Ausbruch konnte die Feuerwehr  die Flammen unter Kontrolle bringen, da es in dem Gebiet wenig Wasser gibt. Nach Angaben von Augenzeugen soll eine <strong>defekte Strickmaschine Grund für den Brand</strong> gewesen sein. Besagte Maschine soll in der Vergangenheit schon mehrfach in Brand geraten sein. Aber immer wieder konnte sie von Arbeitern selbst gelöscht werden. Etwa 170 Arbeiter der Aswad-Knit-Composite-Fabrik seien zum Zeitpunkt des Brandausbruches in dem Gebäude gewesen, so Fabrikdirektor Emdad Hossain.</p>
<p>Immer wieder hatte es in der Vergangenheit verheerende Unglücke gegeben. <a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/">Im April dieses Jahres war ein Fabrikgebäude in der Nähe von Dhaka eingestürzt.</a> Es  starben mehr als 1.100 Menschen, fast 2.500 wurden verletzt. Die Ursachen für solche Unglücke sind oftmals <strong>unzureichende Sicherheitsvorkehrungen und bauliche Mängel</strong>. Immer wieder haben betroffene Unternehmen wie <a href="/thema/inditex/">Inditex </a>und auch örtliche Behörden versprochen, die Standards zu verbessern und Entschädigungen für die Opfer zu zahlen. Auch die Arbeiter selbst protestieren seit Monaten für bessere Arbeitsbedingungen.</p>
<p>Nach China ist <strong>Bangladesch der zweitgrößte Produzent von Textilien</strong> weltweit. Die insgesamt 4.500 Fabriken produzieren 80% aller Exporte des Landes.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via Flickr/Karin Roth</span></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/bangladesch-erneut-feuer-in-textilfabrik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warten in Bangladesch</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/warten-in-bangladesch/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/warten-in-bangladesch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Aug 2013 09:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Hüttinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Bangladesch]]></category>
		<category><![CDATA[Clean Clothes Campaign]]></category>
		<category><![CDATA[Einsturz]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Primark]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>
		<category><![CDATA[Unglück]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=27868</guid>
		<description><![CDATA[Nach den schweren Brand- und Einsturzkatastrophen in den südasiatischen Textilfabriken müssen Opfer und Angehörige immer noch ohne finanzielle Hilfe ausharren. Ein für vergangene Woche in Dhaka geplantes Treffen zwischen Gewerkschaften, Arbeitsrechtsorganisationen und Arbeitgebern wurde auf September verschoben.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_27871" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/news/warten-in-bangladesch/bangladesh/" rel="attachment wp-att-27871"><img class="size-medium wp-image-27871" alt="Bangladesh" src="/wp-content/uploads/2013/08/Bangladesh-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Aufräumarbeiten am Aufräumen am Rhana Plaza: Bangladesch leidet noch immer</p></div>
<p>Acht Monate nach dem <a href="/news/grosbrand-in-einer-textilfabrik-in-bangladesch/">großen Brand in der Tazreen Fashions Fabrik am 24. November 2012</a> und drei Monate nach dem <a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/">Einsturz des achstöckigen Rana Plaza am 24. April 2013</a> in <a href="/thema/bangladesch/">Bangladesch</a> müssen die Angehörigen <strong>immer noch auf Aushilfs- und Entschädigungszahlungen warten.</strong></p>
<p>Ein in für der 11. und 12. August in Dhaka <strong>geplantes Meeting</strong>, bei dem es um die Entschädigungszahlungen für Opfer und Angehörige der Toten der Unglücke in Bangladesch gehen sollte, wurde wegen drohender Streiks sowie der Erkrankung eines Gewerkschaftsfunktionärs auf September verschoben. Das Treffen zwischen Gewerkschaften, Arbeiter- und Arbeitsrechtsorganisationen, Modeunternehmen und Einzelhändlern soll nun außerdem nicht mehr in Dhaka, sondern in Genf stattfinden. Auf etwa <strong>54 Mio. Euro </strong>schätzt die <strong><a href="/thema/clean-clothes-campaign/">Kampagne für saubere Kleidung</a></strong> die Entschädigungszahlungen an die Opfer. Zu 45% soll der Betrag von den internationalen Marken und Einzelhändlern, die zu den Auftraggebern in den Fabriken gehören, getragen werden. Der Rest verteilt sich auf die Fabrikbesitzer, den Verbund der Bekleidungshersteller und -exporteure Bangladeschs (BGMEA) sowie auf die Landesregierung.</p>
<p>Von den angesprochenen Unternehmen wie <a href="/thema/benetton/">Benetton</a>, <a href="/thema/mango/">Mango</a>, <a href="/thema/walmart/">Walmart</a>, <a href="/thema/disney/">The Walt Disney Company</a>, <a href="/thema/kik/">KiK</a>, <a href="/thema/nkd/">NKD</a>, Kids for Fashion, Karl Rieker und Adler Modemärkte sei bis jetzt allerdings außer Wohltätigkeitsprogrammen nichts Konkretes gekommen. Lediglich <a href="/thema/primark/">Primark </a>hat öffentlich Kompensationszahlungen verkündet.</p>
<p>Bei den Katastrophen<strong> starben</strong> etwa<strong> 1240 Menschen</strong>, die Zahl der <strong>Verletzten</strong> bemisst sich auf <strong>mehrere Tausend</strong>. Kurzfristige Hilfsmaßnahmen durch Bereitstellung von Nahrung und medizinischer Versorgung wurden zwar zur Verfügung gestellt, allerdings sind diese langsam versiegt. Die Opfer, die oftmals ihren einzigen Ernährer verloren haben, können sich keine Lebensmittel und Medikamente leisten. Schwer traumatisierte Überlebende sehen keine Möglichkeit, weiterhin in Textilfabriken zu arbeiten.</p>
<p><span style="color: #808080;"><em>Foto: via Flickr/ Madhu Babu Pandi</em></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/warten-in-bangladesch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einsturz einer Schuhfabrik in Kambodscha verschärft Sicherheitsdebatte</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/einsturz-einer-schuhfabrik-in-kambodscha-verscharft-sicherheitsdebatte/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/einsturz-einer-schuhfabrik-in-kambodscha-verscharft-sicherheitsdebatte/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 May 2013 08:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Hüttinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Abkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Bangladesch]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>
		<category><![CDATA[Unglück]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=25116</guid>
		<description><![CDATA[In einem Vorort südwestlich der Hauptstadt Phnom Penh stürzte die Lagerhalle einer Schuhfabrik ein. Zwei Mitarbeiter starben, es gab etliche Verletzte. Der Vorfall heizt die globale Debatte um mehr Sicherheit in asiatischen Fabriken weiter an.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25117" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/news/einsturz-einer-schuhfabrik-in-kambodscha-verscharft-sicherheitsdebatte/schuhfabrik/" rel="attachment wp-att-25117"><img class="size-medium wp-image-25117" title="Schuhfabrik" src="/wp-content/uploads/2013/05/Schuhfabrik-300x213.jpg" alt="Schuhfabrik" width="300" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Debatte um Arbeitssicherheit in Asiatischen Ländern geht weiter</p></div>
<p>Nach dem fatalen <a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/">Unglück in einer Textilfabrik in Bangladesch Ende April</a>, bei der über 1.100 Menschen ums Leben kamen, geht die Serie der Hiobsbotschaften aus Asien weiter: Vergangenen Donnerstag stürzte das Dach einer <strong>Lagerhalle in Kambodscha</strong> aufgrund von Überbelastung teilweise ein. Die Stahlträger zwischen zwei Gebäuden hatten wegen der schlechten Bauweise offenbar nachgelassen. <strong>Zwei Menschen wurden getötet </strong>und viele weitere verletzt.</p>
<p>In der erst vor 18 Monaten eröffneten Zuliefererfirma „Wing Star Shoes“ sind Betroffenen zufolge <strong>rund 8.000 Personen beschäftigt. </strong>Unter anderem wurden dort Schuhe der japanischen Marke <a href="/thema/asics/"><strong>Asics</strong></a> hergestellt. Die Firma hat bereits ihr tiefes Mitgefühl ausgedrückt und will Vorkehrungen treffen, um die Sicherheit aller Mitarbeiter seiner Zulieferer an ihren Arbeitsplätzen zu verbessern.</p>
<p>Die Tragik an der Geschichte: Trotz der kläglichen Zustände in der Firma würden die Mitarbeiter ihre Jobs dort nie aufgeben, trotz der schlechten Bezahlung. Das Einstiegsgehalt liegt aktuell bei 75 US-Dollar pro Monat. Seit September 2012 wurde dort aufgrund der niedrigen Löhne und der schlechten Arbeitsbedingungen bereits dreimal gestreikt. In Kambodscha wird, ebenso wie in Bangladesch, vor allem für ausländische Konzerne produziert. Der Vorfall zeigt, dass sich die schlechten Arbeitsbedingungen also nicht nur auf ein Land reduzieren lassen. Vor allem der Textil- und Schuhbranche wird vorgeworfen, zu Gunsten des Profits die Arbeitssicherheit und würdige Bedingungen zu vernachlässigen und damit den Verlust von Menschenleben in Kauf zu nehmen.</p>
<p>Kleiner Lichtblick: Vergangene Woche wurde von vielen Schwergewichten in der Textil- und Bekleidungsindustrie ein <a href="/news/brandschutz-in-bangladeschs-kleider-fabriken-weitere-unternehmen-ziehen-nach/">Brandschutzabkommen für Textilfabriken in Bangladesch</a> unterzeichnet, was einen kleinen Schritt in die richtige Richtung bedeutet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/einsturz-einer-schuhfabrik-in-kambodscha-verscharft-sicherheitsdebatte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Adidas führt SMS-Hotline für Mitarbeiter ein</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/adidas-fuhrt-sms-hotline-fur-mitarbeiter-ein/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/adidas-fuhrt-sms-hotline-fur-mitarbeiter-ein/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 07:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Hüttinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[adidas]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=25032</guid>
		<description><![CDATA[SMS an Adidas: Mitarbeiter von Zulieferern des Sportartikelherstellers haben die Möglichkeit, Beschwerden direkt per SMS an das Unternehmen zu senden. Dies soll direkte Kommunikation zwischen den Angestellten und dem Management vereinfachen und die Arbeitsbedingungen verbessern.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25048" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/news/adidas-fuhrt-sms-hotline-fur-mitarbeiter-ein/adidas-sms-hotline/" rel="attachment wp-att-25048"><img class="size-medium wp-image-25048" title="adidas Sms Hotline" src="/wp-content/uploads/2013/05/adidas-Sms-Hotline-300x221.png" alt="adidas Sms Hotline" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Adidas geht neue Wege, um die Arbeitsbedingungen in seinen Fabriken zu verbessern</p></div>
<p>Die erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in asiatischen Textilfabriken fordert ihr Tribut. Nach der <a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/">Tragödie in Bangladesch</a> testet <strong><a href="/">Adidas</a></strong> in Indonesien einen neuen Service für die Mitarbeiter in seinen Zuliefererfabriken: eine <strong>SMS Hotline</strong>, über die die Beschäftigten sich <strong>direkt an das Management</strong> der jeweiligen Firma wenden können, falls ihnen Probleme auffallen oder sie sich gar in ihren Rechten beschnitten fühlen. Auch <a href="/">Adidas</a> selbst hat Zugriff auf die Kurznachrichten und kann so direkt mit den Mitarbeitern in Kontakt treten sowie die Reaktion des Zulieferers nachverfolgen.</p>
<p>Der Service ist <strong>anonym</strong> und erhöht dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass die Beschäftigten diesen auch tatsächlich nutzen. Dies erleichtert das schnelle <strong>Aufdecken möglicher Missstände</strong>, wodurch ordentliche Arbeitsbedingungen und Schutz am Arbeitsplatz gewährleistet werden sollen.</p>
<p>Nach China ist Indonesien der zweitwichtigste Zulieferer für Adidas. Da die Mehrheit der Indonesischen Mitarbeiter Mobiltelefone nutzen, war das Pilotprojekt einfach durchzuführen und wird laut Unternehmen gut angenommen. Einer Umfrage unter den Beschäftigten zufolge stellt der SMS-Service eine <strong>sinnvolle Ergänzung</strong> zu den sonstigen Kommunikationswegen zwischen Mitarbeitern und Management dar. Deshalb soll das Projekt nun auch auf vier weitere Fabriken des Sportkonzerns in Indonesien und eine weitere Vietnam ausgebreitet werden. Finanziert werden die Hotlines anteilig von der adidas Group und den jeweiligen Zulieferern.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Bild: <a href="http://blog.adidas-group.com/2013/05/marking-a-new-milestone-in-the-management-of-our-supply-chain-%E2%80%93-the-sms-worker-hotline-project/" target="_blank"><span style="color: #888888;">Adidas</span></a></span></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/adidas-fuhrt-sms-hotline-fur-mitarbeiter-ein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wieder Tote bei Fabrikbrand in Bangladesch</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/wieder-tote-bei-fabrikbrand-in-bangladesch/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/wieder-tote-bei-fabrikbrand-in-bangladesch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 12:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Bangladesch]]></category>
		<category><![CDATA[Brand]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>
		<category><![CDATA[Unglück]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=24958</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem katastrophalen Gebäudeeinsturz, bei dem mittlerweile über 900 Tote bestätigt wurden, brach in einem anderen Fabrikgebäude in der Hauptstadt Dhaka ein Feuer aus, bei dem erneut Tote zu beklagen sind. Der Druck auf die Regierung Bangladeschs wächst.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_24959" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/news/wieder-tote-bei-fabrikbrand-in-bangladesch/dhaka_fabrikbrand/" rel="attachment wp-att-24959"><img class="size-medium wp-image-24959" title="Dhaka_Fabrikbrand" src="/wp-content/uploads/2013/05/Dhaka_Fabrikbrand-300x185.png" alt="Dhaka_Fabrikbrand" width="300" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">In der ausgebrannten Fabrik in Dhaka fand man acht Tote</p></div>
<p>In Bangladeschs Textilbranche reiht sich ein Unglück an das andere: <a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/">Vor zwei Wochen stürzte das Rana Plaza, ein achtstöckiges Gebäude außerhalb der Hauptstadt Dhaka, ein</a> und verschüttete mehrere hundert Menschen in den Trümmern. Es gilt als das <strong>schlimmste Fabrikunglück in der Geschichte</strong> Bangladeschs. <a href="/news/bangladesch-tragodie-erzeugt-wutburger/">Seit über einer Woche laufen die Aufräumarbeiten</a> an der Unglücksstelle und nach neusten Informationen beläuft sich die Zahl der Toten auf über 900. Die Zahl wird mit Sicherheit weiter steigen, denn es werden nach wie vor Menschen vermisst.</p>
<p>Und während die damit in Verbindung stehenden Unternehmen und die Regierung von Bangladesch noch nach Gründen und Schuldigen für dieses Unglück suchen, <strong>brannte in der Dhaka am Mittwochabend ein anderes Fabrikgebäude</strong>. Obwohl der Brand bereits nach wenigen Stunden gelöscht wurde und die meisten der 300 Arbeiter ihre Schicht bereits beendet hatten und sich nicht mehr im Gebäude aufhielten, fand die Feuerwehr in den zerstörten Stockwerken acht Tote, darunter den Fabrikbesitzer. Die Brandursache ist noch unklar.</p>
<p>Aufgrund des politische und wirtschaftlichen Drucks, den westliche Politiker und Unternehmen aufgebaut hatten, ließ die Regierung nach eigenen Angaben 18 Fabriken, davon 16 in Dhaka und 2 in Chittagong, <strong>aus Sicherheitsgründen schließen</strong>. Gleichzeitig willigte die Regierung ein, zukünftig die Standards der Internationalen Arbeitsorganisation ILO einzuhalten. Die Regierung befürchtet, dass sich die europäischen und amerikanischen Auftraggeber aus der Fertigung zurückziehen und die Aufträge in andere Länder wie bspw. Indien vergeben. Die Textilbranche ist mit jährlich über 15 Mrd. Euro der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/wieder-tote-bei-fabrikbrand-in-bangladesch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bangladesch: Tragödie erzeugt Wutbürger</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/bangladesch-tragodie-erzeugt-wutburger/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/bangladesch-tragodie-erzeugt-wutburger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 10:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Bangladesch]]></category>
		<category><![CDATA[Clean Clothes Campaign]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>
		<category><![CDATA[Unglück]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=24777</guid>
		<description><![CDATA[Bangladeschs Arbeiter gehen auf die Straßen und demonstrieren gegen die Missstände in den Textilfabriken und schlechte Löhne. Die Behörden leiteten wegen des Fabrikeinsturzes in der letzten Woche Ermittlungen ein und nahmen in den letzten Tagen sechs Verantwortliche fest. Unbehelligt bleiben bislang die Konzerne aus dem Westen. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_24778" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-24778 " title="Bangladesch Eingestürzte Fabrik" src="/wp-content/uploads/2013/04/Bangladesch-Eingestürzte-Fabrik-300x172.png" alt="Bangladesch Eingestürzte Fabrik" width="300" height="172" /><p class="wp-caption-text">Bangladeschs Rettungskräfte sind immer noch auf der Suche nach mehreren hundert Verschütteten</p></div>
<p>Die traurige Bilanz des <a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/">Fabrikeinsturzes in der Nähe der Hauptstadt Dhaka</a> beläuft sich fünf Tage nach dem Unglück auf über<strong> 380 Tote und mehr als 1.300 Verletzte</strong>. Rund 1.200 konnten geborgen werden. Trotz des ausdauernden Einsatzes der Rettungskräfte werden noch mehr als <strong>900 Menschen vermisst</strong>. Die Angehörigen suchen auf den umliegenden Straßen mit Fotos nach ihren Familienmitgliedern. Und auch wenn die Suchtrupps hin und wieder auf lebend Verschüttete stießen, schwinden die Chancen, weitere Überlebende zu bergen. Aus diesem Grund wurde die Suche am Montag eingestellt.</p>
<h2>Verantwortliche festgenommen</h2>
<p>Die Polizei leiteten unterdessen die Ermittlungen ein und nahmen am Samstag drei Manager der Textilfirmen New Wave Stye und New Wave Bottoms sowie zwei Ingenieure wegen des <strong>Vorwurfs der fahrlässigen Tötung</strong> fest. Obwohl die Behörden das Gebäude wegen zahlreicher Risse in den Stützpfeilern am Dienstag gesperrt hatten, zwangen die Fabrikbesitzer ihre Arbeiter, weiter im Haus zu produzieren. Die Ingenieure sollen falsche Gutachten über die Sicherheit des Hauses erstellt haben. Drei Stockwerke waren <strong>illegal aufgebaut</strong> worden, sogar ein neuntes Stockwerk soll geplant gewesen sein, ohne dass dafür die erforderlichen Baugenehmigungen vorgelegen hätten. Auch der Eigentümer des Gebäudes Sohel Rana, der flüchtig war, wurde mittlerweile in der Nähe zur indischen Grenze festgenommen. Ministerpräsident Sheikh Hasina versprach, die Verantwortlichen des Unglücks zur Rechenschaft zu ziehen.</p>
<div id="attachment_24779" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-24779 " title="Bangladesch Protest" src="/wp-content/uploads/2013/04/Bangladesch-Protest-300x208.png" alt="Bangladesch Protest" width="300" height="208" /><p class="wp-caption-text">Wütende Arbeiter protestieren für bessere und sichere Arbeitsbedingungen</p></div>
<h2>Wütende Proteste</h2>
<p>Der Einsturz des achtstöckigen Gebäude Rana Plaza am vergangenen Mittwoch ist das schwerste Industrieunglück in der Geschichte Bangladeschs. Die Textilproduktion ist der wichtigste Wirtschaftszweig des kleinen und armen Landes, das mit unschlagbar niedrigen Fertigungskosten und mangelnden Sicherheitsvorkehrungen im Weltmarkt konkurriert – zu Lasten der ArbeiterInnen. Doch die Arbeiter wollen sich die Ausbeutung, die schlechten Arbeitsbedingungen und Löhne nicht mehr länger gefallen lassen. Am Freitag und am Wochenende gab es zahlreiche <strong>wütende, teilweise auch gewalttätige Protestaktionen</strong> in Dhaka, Savar und Chittagong. Die Polizei ging mit Tränengas und Gummiknüppeln gegen die Demonstranten vor. Die meisten der rund 4.500 <strong>Textilfabriken bleiben vorübergehend geschlossen</strong>. Die Gewerkschaften fordern, dass sich neben den Fabrikbesitzern auch die Regierung und die internationalen Firmen, die hier fertigen lassen und den Großteil des Profits einstreichen, ihrer Verantwortung stellen und die Produktionsbedingungen drastisch verbessern.</p>
<div id="attachment_24780" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.flickr.com/photos/mikrogroove/8680411868/sizes/z/in/photostream/"><img class="size-medium wp-image-24780" title="8680411868_9e65bb697f_z" src="/wp-content/uploads/2013/04/8680411868_9e65bb697f_z-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Auch die westlichen Handelsketten sollen in die Pflicht genommen werden</p></div>
<h2>Westliche Firmen in der Verantwortung</h2>
<p>Auch im Unglückshaus wurde fast ausschließlich für europäische oder nordamerikanische Handelsketten gefertigt. Neben den Etiketten von <a href="/thema/primark/"><strong>Primark</strong></a>, <strong>Bon Marche</strong>, <strong><a href="/thema/mango/">Mango</a></strong>, <a href="/thema/el-corte-ingles/"><strong>El Corte Ingles</strong></a> und <strong>Joe Fresh</strong>, die mittlerweile bestätigt haben, Aufträge an die im Rana Plaza untergebrachten Firmen vergeben zu haben, wurden auch Etiketten anderer Firmen gefunden, u.a. <a href="/thema/benetton/"><strong>Benetton</strong></a>, die mögliche Geschäftsbeziehungen mit den dort ansässige Firmen verneinte. Die Organisation <a href="/thema/clean-clothes-campaign/"><strong>Clean Clothes Campaign</strong></a> (CCC) fordert, dass alle westlichen Handelsketten sich dazu verpflichten, den Opfer und deren Angehörigen Soforthilfe zu leisten und langfristige Entschädigung zu zahlen. Darüber hinaus sollen sie das verbindliche und <strong>unabhängige Bangladeschische Abkommen zum Brandschutz und Gebäudesicherheit</strong> unterzeichnen und umsetzen, denn schöne Berichte, Sicherheitsvideos oder Schulungen sind ungenügend: „Wie viel Sicherheit bringt ein Sicherheitsvideo, wenn Stockwerke einstürzen oder Notausgänge nicht existieren“, fragt Ineke Zeldenrust von der CCC. Das finden auch immer mehr verunsicherte Verbraucher: Vor dem Primark Store in Londons Oxford Street zeigten sich am Samstag viele Konsumenten solidarisch und hielten Plakate mit Sprüchen wie &#8220;Love fashion, hate sweatshops&#8221; oder &#8220;Primark&#8217;s shame, never again&#8221; hoch.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Fotos: via flickr</span></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/bangladesch-tragodie-erzeugt-wutburger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bangladesch: Erneut Tote in Textilfabrik</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 09:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bangladesch]]></category>
		<category><![CDATA[Clean Clothes Campaign]]></category>
		<category><![CDATA[Einsturz]]></category>
		<category><![CDATA[Primark]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>
		<category><![CDATA[Unglück]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=24720</guid>
		<description><![CDATA[Der hohe Preis von Fast Fashion: In einem Vorort der Hauptstadt Dhaka ist ein achtstöckiges Fabrikgebäude eingestürzt und begrub mehrere hundert Menschen, meist Frauen, in den Trümmern. Die lokalen Behörden rechnen mit über 120 Toten und 700 Verletzten. Der Fall zeigt erneut, dass Billigfertigung vor Menschenleben geht.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_24721" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/bangladesch_textilfabrik-einsturz/" rel="attachment wp-att-24721"><img class="size-medium wp-image-24721" title="Bangladesch_Textilfabrik-Einsturz" src="/wp-content/uploads/2013/04/Bangladesch_Textilfabrik-Einsturz-300x225.jpg" alt="Bangladesch_Textilfabrik-Einsturz" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Mehr als hundert Tote und mehrere hundert Verletzte konnten bereits aus den Trümmern der Textilfabrik geborgen werden, aber die Zahlen werden steigen</p></div>
<p>Die Textilbranche muss nach dem <a href="/news/grosbrand-in-einer-textilfabrik-in-bangladesch/">Fabrikgroßbrand im November, bei dem über 112 Textilarbeiter starben</a>, erneut negative Publicity über sich ergehen lassen, denn wieder sind in Bangladesch Menschen im Kampf um die Preisherrschaft im Fast-Fashion-Business ums Leben gekommen. Am Mittwoch stürzte in Savar, rund 20 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Dhaka, ein achtstöckiges Gebäude ein, in dessen zweiten bis sechsten Stock Textilfabriken untergebracht waren. Die Rettungsarbeiten an der Unglückstelle dauern noch an. Helfer und lokale Behörden versuchen Überlebende aus den Trümmern des Rana Plaza zu bergen. Die Polizei schätzt die Zahl der Toten aktuell auf mindestens 120, teilweise hört man auch, dass es mehr als 175 sein können. Die Zahl der Verletzten wird auf zwischen 600 und 1.000 taxiert. Beide Zahlen können noch steigen, denn es ist unklar, wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt des Einsturzes im Haus aufhielten. Auch die Rettungsarbeiten sind nicht ungefährlich, denn die Trümmer sind fragil.</p>
<p>Das Unglück erscheint umso sinnloser, als das sich bereits am Dienstag starke Risse am Gebäude zeigten und viele Arbeiter nicht mehr darin arbeiten wollten, sie aber dazu gezwungen wurden. Die Fabrikbesitzer schlugen die Evakuierungswarnungen der Behörden in den Wind, die Fabrikbesitzer hingegen schieben die Schuld auf den Besitzer, der behauptete, Techniker hätten das Haus überprüft.</p>
<p>Der Fall zeigt erneut, die gefährliche Kette aus Billigbauweise, schlechten Arbeitsbedingungen und totaler Abhängigkeit in armen Zuliefererländern wie Bangladesch ist. Die Textilindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes und profiliert sich durch extrem niedrige Löhne in den Zuliefererbetrieben. Die größte der im Gebäude ansässigen Textilfabriken <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/asia/bangladesh/10015740/Dozens-dead-after-factory-supplying-Primark-collapses-in-Bangladesh.html">New Wave Style liefert an international agiernde Handels- und Modeketten wie Primark, Benetton, Matalan oder Bonmarche</a>. Ein anderer Zulieferer Ether-Tex führt Walmart, C&amp;A und KiK in seiner Kundenliste. C&amp;A und KiK dementierten jedoch in dem Gebäude fertigen zu lassen, berichtet <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bangladesch-zahl-der-toten-steigt-nach-einsturz-von-textilfabrik-a-896376.html" target="_blank"><em>Spiegel Online</em></a>. Der irische Retailer <a href="/thema/primark/"><strong>Primark</strong></a> bestätigte, dass einer ihrer Lieferanten im zweiten Stock des Hauses untergebracht war, und will nun gemeinsam mit NGOs und anderen Unternehmen Nachforschungen zur Unglücksursache anstellen. „Unser Unternehmen ist geschockt und zutiefst betrübt über den entsetzlichen Vorfall in Savar und spricht allen Betroffenen sein tiefstes Beileid aus“, so ein Konzernsprecher. Nützen tut das Beileid den Arbeiterinnen wenig, wenn sich nicht bald etwas an den generellen Arbeitsbedingungen ändert. Die <a href="/thema/clean-clothes-campaign/"><strong>Clean Clothes Campaign</strong></a> fordert anlässlich dieser neuerlichen Katastrophe die Unternehmen, die bangladeschischen Textilien kaufen, auf, endlich das bangladeschische Abkommen zu Brandschutz und Gebäudesicherheit zu unterzeichnen. Das Abkommen wird bereits von Tchibo und PVH (Tommy Hilfiger und Calvin Klein) mitgetragen. Zudem sollen die Unternehmen, die im Rana Plaza fertigen ließen, Soforthilfe und langfristige Kompensationen an die Hinterbliebenen und die Verletzten ohne Einkommen und Unterstützung zahlen.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via flickr/<a href="http://www.flickr.com/photos/62762640@N02/" target="_blank"><span style="color: #888888;">Solidarity Center</span></a></span></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>KiK Hilfsfonds: Gelder in Pakistan angekommen</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/kik-hilfsfonds-gelder-in-pakistan-angekommen/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/kik-hilfsfonds-gelder-in-pakistan-angekommen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 05:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Serong</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Brand]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Kik]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=23679</guid>
		<description><![CDATA[Nach der Brandkatastrophe in einer Textilfabrik in Karachi im September 2012 sicherte der Textildiscounter aus Bönen den Opfern und ihren Hinterbliebenen eine Entschädigung zu. Nun kümmert sich die Nicht-Regierungsorganisation PILER um eine schnelle Verteilung der Gelder an Opfer und Familien.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_23680" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2013/02/Textilfabrik-640x262.png"><img class="size-medium wp-image-23680" title="Textilfabrik-640x262" src="/wp-content/uploads/2013/02/Textilfabrik-640x262-300x122.png" alt="Textilfabrik-640x262" width="300" height="122" /></a><p class="wp-caption-text">Die Gelder aus dem KiK-Hilfsfond sind nun bei den Opfern der Brandkatastrophe in Pakistan angekommen.</p></div>
<p>Die Gelder aus dem <a href="/thema/kik/"><strong>KiK</strong></a>-Hilfsfonds sind nun bei den Opfern und Familien der Brandkatastrophe eingetroffen. <a href="/news/textilarbeiter-in-pakistan-fordern-bessere-arbeitsbedingungen/">Bei einem Großfeuer in einer Textilfabrik in Karachi kamen im September 2012 starben fast 300 Arbeiter</a>. <a href="/news/kik-zahlt-brandopfern-entschadigung/">KiK sicherte den Opfern und ihren Angehörigen eine Entschädigung in Höhe von insgesamt einer Million US-Dollar zu</a>.</p>
<p>&#8220;Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen können die Gelder nunmehr in den nächsten Tagen ausgezahlt werden. Als Handelsunternehmen fehlt uns die Infrastruktur, eine solche Mittelverteilung direkt zu organisieren&#8221;, so <strong>Dr. Michael Arretz</strong>, Geschäftsführer für Nachhaltigkeitsmanagement und Unternehmenskommunikation bei KiK. &#8220;Deshalb haben wir einen starken Partner gesucht und ihn in der renommierten pakistanischen Nicht-Regierungsorganisation PILER (Pakistan Institute of Labour Education and Research) gefunden. PILER hilft uns jetzt, die Gelder schnell, angemessen und gerecht an die Opferfamilien zu verteilen&#8221;, erklärt Arretz weiter.</p>
<p>Darüber hinaus gehen die Bemühungen um eine Verbesserung der Brandschutzvorkehrungen voran. KiK hat gemeinsam mit PILER ein Projekt zur Auditierung und Qualifizierung der Fabriken gestartet, für das weitere Beteiligte gesucht werden.</p>
<p><em><span style="color: #888888;"> Foto: via Flickr/IPS</span></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/kik-hilfsfonds-gelder-in-pakistan-angekommen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>KiK zahlt Brandopfern Entschädigung</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/kik-zahlt-brandopfern-entschadigung/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/kik-zahlt-brandopfern-entschadigung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 07:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Serong</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Brand]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Kik]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=23100</guid>
		<description><![CDATA[Ein Vierteljahr nach dem verheerenden Brand in einer Textilfabrik in Pakistan zahlt der Textildiscounter erste Gelder an Opfer und Angehörige der Katastrophe. Noch im Dezember wurden 250.000 US-Dollar aus einem Hilfsfond überwiesen. Dies entspricht der Hälfte der versprochenen Entschädigungssumme.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_23101" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2013/01/Textilfabrik-640x262.png"><img class="size-medium wp-image-23101 " title="Textilfabrik--640x262" src="/wp-content/uploads/2013/01/Textilfabrik-640x262-300x122.png" alt="Textilfabrik--640x262" width="300" height="122" /></a><p class="wp-caption-text">Nach dem Brand in einer Textilfabrik in Karatschi überwies KiK bereits erste Zahlungen aus einem Hilfsfond an die Opfer und Angehörigen der Katastrophe.</p></div>
<p><a href="/thema/kik/"><strong>KiK</strong></a> hat den Opfern und Angehörigen der Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises in Karatschi, <a href="/news/textilarbeiter-in-pakistan-fordern-bessere-arbeitsbedingungen/">bei der im September 2012 fast 300 Arbeiter ums Leben kam</a>, bereits 250.000 US-Dollar als Entschädigung überwiesen. Das Geld stammt aus einem Hilfsfond. Insgesamt versprach der Textildiscounter Zahlungen in Höhe von 500.000 US-Dollar. Mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und fehlende Notausgänge hatten das Ausmaß der Brandkatastrophe in der Textilfabrik begünstigt, in der auch KiK Kleidungsstücke produzieren ließ.</p>
<p>Die Hilfe sei besonders für Familien vorgesehen, die bislang noch keine Unterstützung von den pakistanischen Behörden erhalten haben. Eine KiK-Sprecherin teilte mit, dass mittlerweile ein Verbund nationaler Partner in Karatschi formiert wurde, um die Gelder des Nothilfefonds gerecht zu verteilen.</p>
<p>Darüber hinaus habe KiK bereits im November 2012 damit begonnen, den Brandschutz der Produktionsbetriebe in Pakistan und Bangladesh zu kontrollieren. Es gebe vieles, um Brände zu verhindern, jedoch seien auch &#8220;Umsetzungslücken&#8221; vorhanden, so die Unternehmenssprecherin. Diese wolle KiK nun selbst angehen statt sie wie bisher in die Obhut unabhängiger Dritter zu geben.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via Flickr/IPS</span></em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/kik-zahlt-brandopfern-entschadigung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Großbrand in einer Textilfabrik in Bangladesch</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/grosbrand-in-einer-textilfabrik-in-bangladesch/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/grosbrand-in-einer-textilfabrik-in-bangladesch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2012 12:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Serong</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Bangladesch]]></category>
		<category><![CDATA[Brand]]></category>
		<category><![CDATA[C&A]]></category>
		<category><![CDATA[Clean Clothes Campaign]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=22612</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem vor etwa zwei Monaten bei einem Fabrikbrand in Pakistan rund 300 Menschen starben, verloren am vergangenen Samstag erneut 115 Arbeiter in einer bangladesischen Fabrik ihr Leben. Neben anderen ließ auch C&#038;A dort produzieren. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_22617" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2012/11/Bangladesch-Näherinnen_via-flickr.jpg"><img class="size-medium wp-image-22617" title="Bangladesch Näherinnen_via flickr" src="/wp-content/uploads/2012/11/Bangladesch-Näherinnen_via-flickr-300x180.jpg" alt="Bangladesch Näherinnen_via flickr" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Schon wieder ein Brand in einer Textilfabrik: Bangladeschs Näherinnen haben einen gefährlichen Job</p></div>
<p>115 Tote, mehr als 200 Verletzte: Das ist die traurige Bilanz nach einem Großbrand in einem Fabrikgebäude rund 20 km von Bangladeschs Hauptstadt Dhaka. Das Feuer war am Abend des 24. November im Erdgeschoss ausgebrochen und war dann auf die anderen Etagen des neunstöckigen Gebäudes übergegriffen. Alle drei Treppenhäuser führen ins Erdgeschoss, so dass die Arbeiter aus den höhergelegenen Stockwerken quasi in der Falle saßen. Einige sprangen aus Panik aus Fenstern. Zum Zeitpunkt des Feuerausbruchs sollen nach Polizeiangaben etwa 1.000 Fabrikarbeiter in dem Gebäude gewesen sein. Mittlerweile sind die Löscharbeiten abgeschlossen, es sei aber möglich, dass die Zahl der Toten weiter steigen könne.</p>
<h2>Gefahr an der Tagesordnung</h2>
<p>Die Brandursache ist bislang unklar. Oftmals lösen marode oder provisorische Elektroverbindungen Kurzschlüsse aus, die dann zu Bränden führen. Darüber hinaus verfügen viele Textilfabriken in Bangladesch häufig nicht über ausreichende Sicherheitsvorkehrungen. Immer wieder passieren tragische Vorfälle wie dieser. Laut einer Studie der Kampagne für Saubere Kleidung sind seit 2007 allein in Bangladesch über 145 Menschen bei Bränden oder Fabrikeinstürze  ums Leben gekommen. <a href="/news/textilarbeiter-in-pakistan-fordern-bessere-arbeitsbedingungen/">Im September brach ein Feuer in einer pakistanischen Fabrik aus, bei dem über 259 Arbeiter starben</a>. Fehlende Feuerlöscher, verrammelte Fluchtwege und Notausgänge  - ein Missstand, der immer öfter Leben kostet. Am Sonntag und Montag demonstrierten tausende Bangladescher auf die Straßen, um gegen die Zustände und Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken zu demonstrieren. Der Verand der Textilhersteller und -exporteure versprach den betroffenen Familie eine Entschädigung.</p>
<h2>C&amp;A ließ in der Unglücksfabrik produzieren</h2>
<p>Die Fabrik Tazreen Fashion, die zur Tuba Unternehmensgruppe gehört, produzierte ausschließlich für den Export. Zu ihren Kunden zählt auch das Unternehmen <a href="/thema/ca/"><strong>C&amp;A</strong></a>. Die Kette hatte <a href="http://www.c-and-a.com/de/de/corporate/fileadmin/mediathek/de-de/Pressemitteilungen/CundA_nimmt_Stellung_zum_Brand_bei_Tazreen_Fashion_in_Bangladesch.pdf" target="_blank">dort 220.000 Sweatshirts in Auftrag gegeben</a>. Der Unternehmenssprecher Thorsten Rolfes sprach den Opfern und deren Angehörigen sein Mitgefühl aus. Dennoch steht das Unternehmen nun &#8211; ähnlich wie zuvor KiK &#8211; in der Kritik der Kunden: Auf der deutschen Facebook-Seite äußerten sich viele Fans empört und enttäuscht.</p>
<p>Sowohl in Bangladesch als auch in Pakistan ist die Textilindustrie einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. In Bangladesch beschäftigen 4.500 Textilfabriken über zwei Millionen Menschen, hauptsächlich Näherinnen. Nach China ist das kleine südostasiatische Land der weltweit zweitgrößte Textilexporteur. 80% der gesamten Exporte sind Textilien &#8211; ein Wert von über 19,2 Mrd. US-Dollar.</p>
<p>Foto: via flickr &#8211; <a href="http://www.flickr.com/photos/niloy/" target="_blank">Niloy</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/grosbrand-in-einer-textilfabrik-in-bangladesch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Esprit und Li&amp;Fung: Arbeiter protestierten nach Fabrikschließung</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/esprit-und-lifung-arbeiter-protestieren-nach-fabrikschliesung/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/esprit-und-lifung-arbeiter-protestieren-nach-fabrikschliesung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2012 06:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Serong</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Esprit]]></category>
		<category><![CDATA[Li&Fung]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=22356</guid>
		<description><![CDATA["Pay up now": Die beiden in Hongkong ansässigen Bekleidungsunternehmen wurden zum Ziel von koordinierten Protestaktionen vor Esprit-Geschäften in Hongkong, Thailand und der Türkei. Nach der Schließung der Hey Tekstil-Fabrik in Istanbul fordern die Arbeiter die Zahlung ausstehender Gehälter.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_22357" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2012/11/Esprit-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-22357 " title="Esprit" src="/wp-content/uploads/2012/11/Esprit-4-300x199.jpg" alt="Esprit" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Esprit stand im Mittelpunkt der Protestaktion ehemaliger Hey Tekstil-Arbeiter</p></div>
<p>Ehemalige Arbeiter der <strong>Hey Tekstil</strong>-Fabrik in Istanbul protestierten vor <a href="/thema/esprit/"><strong>Esprit</strong></a>-Geschäften in Hongkong, Thailand und Istanbul für die Zahlung ausstehender Gehälter und Abfindungen. Mit Slogans wie &#8220;We produced for you so pay us what we are due&#8221; machten sie auf sich aufmerksam.</p>
<p>Als die Hey Tekstil-Fabrik im Februar 2012 schloss, wurden rund 2.000 Mitarbeiter der Firma in Istanbul ohne Vorwarnung entlassen. Die Gehälter seien bereits seit November 2011 nicht mehr bezahlt worden. Laut Just-Style machen die ausstehenden Zahlungen und die Abfindungen einen Gesamtbetrag von 4,7 Mio. Euro aus. Laut der Clean Clothes Campaign soll <strong>Li&amp;Fung</strong> als Sourcing-Beauftragter fast die komplette Produktion von Hey Tekstil für Esprit übernommen haben.</p>
<p>Neben den koordinierten Protesten in Hongkong, Chang Mai und Istanbul, haben 23 Gewerkschaften und Frauengruppen in Mittel- und Nordamerika sowie Asien und Europa ein entsprechendes Schreiben an den <em><strong>Esprit-CEO Jose Martinez</strong></em> aufgesetzt, in dem sie auf eine schnelle Einigung mit den Hey Tekstil-Arbeitern drängen.</p>
<h2><em>Stellungnahme von Esprit zu den Vorwürfen </em></h2>
<p>(ergänzt am 14. November 2012)</p>
<p><em>&#8220;Esprit weiß um anhängige Klagen, mit der etwa 250 ehemalige Arbeiter von Hey Tekstil ausstehende Gehälter von ihrem ehemaligen Arbeitgeber einfordern. Weiter sind Esprit nicht dokumentierte Anschuldigungen über Gesetzesverstöße im Zusammenhang mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation von Hey Tekstil bekannt, ebenso die strafrechtliche Verfolgung eines der Eigentümer von Hey Tekstil.</em></p>
<p><em>Esprit legt Wert auf die Feststellung, dass es sich in seiner Geschäftsbeziehung mit Li &amp; Fung bezüglich Hey Tekstil stets angemessen und gesetzeskonform verhalten hat. Die finanziellen Schwierigkeiten von Hey Tekstil empfindet Esprit als besorgniserregend, besonders ihre Auswirkungen auf die Lage der ehemaligen Angestellten diese Unternehmens.</em></p>
<p><em>Als eine börsennotierte Aktiengesellschaft und unter Berücksichtigung des türkischen Rechts hat Esprit jedoch keine Handhabe, in diesen Vorgang einzugreifen. Esprit befürwortet eine gesetzeskonforme, faire und gerechte Einigung zugunsten der betroffenen Arbeiter.</em></p>
<p><em>Esprit stellt im Übrigen durch eine regelmäßige Überprüfung seiner Zulieferer sicher, dass in seiner weltweiten Wertschöpfungskette die jeweils regional einschlägigen Beschäftigungsgesetze einhalten werden.&#8221;</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/esprit-und-lifung-arbeiter-protestieren-nach-fabrikschliesung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>KiK will pakistanischen Brandopfern helfen</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/kik-will-pakistanischen-brandopfern-helfen/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/kik-will-pakistanischen-brandopfern-helfen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 12:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Clean Clothes Campaign]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Inkota]]></category>
		<category><![CDATA[Kik]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=21563</guid>
		<description><![CDATA[Der Weg zum Saubermann-Image ist ziemlich steinig: Der Textil-Diskonter ließ in der pakistanischen Unglücksfabrik, in der letzte Woche mehrere hundert Arbeiter starben, fertigen und steht nun am Pranger: Schnelle Hilfe und transparente Aufklärung sollen die Wogen glätten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21564" class="wp-caption alignleft" style="width: 648px"><a href="/wp-content/uploads/2012/09/Textilfabrik-.png"><img class="size-large wp-image-21564 " title="TF" src="/wp-content/uploads/2012/09/Textilfabrik--640x262.png" alt="TF" width="638" height="260" /></a><p class="wp-caption-text">Beim Brand in der Textilfabrik starben mehrere hundert Arbeiter. KiK will nun unbürokratisch und schnell helfen</p></div>
<p><strong><a href="/thema/kik/">KiK</a></strong> bleibt wohl das Schmuddelkind der Mode-Branche. In den letzten Jahren hat der Textil-Discounter<a href="/news/kik-mit-neuem-nachhaltigkeitsgeschaftsfuhrer/" target="_blank"> einige Mühen darauf verwendet</a>, sich <a href="/news/kik-wirbt-mit-sven-g-und-viola-p/" target="_blank">als fairer Arbeitgeber</a> und guter Händler zu etablieren. Nun bekommt die ohnehin bröckelige Fassade einen heftigen Knacks: Denn in der pakistanischen Fabrik in Karachi, <a href="/news/textilarbeiter-in-pakistan-fordern-bessere-arbeitsbedingungen/">bei deren Brand in der letzten Woche fast 300 Menschen starben</a>, hat der Zulieferer Ali Enterprises Jeans für KiK produzieren lassen. Sogar die Etiketten mit dem „Okay“-Logo wurden dort gefunden.</p>
<h2>Aber &#8216;Okay&#8217; ist gar nichts</h2>
<p>KiK zeigte sich über das Unglück „zutiefst betroffen“ und will Verletzten und Angehörigen der Opfer schnellstmöglich Hilfe zukommen lassen. Daher arbeite das Unternehmen an dem Aufbau eines Hilfsfonds, der unabhängig von der aktuell instabilen Situation in Pakistan vor Ort mit verschiedenen Hilfsorganisationen zusammenarbeiten soll.  Gleichzeitig untersucht KiK die Ursachen für die Katastrophe, die so viele Menschen das Leben kostete, weil Notausgänge verschlossen und Fenster vergittert waren. Den Audit-Berichten nach, war der mangelnde Brandschutz seit 2007 bekannt, jedoch wurden Nachbesserungen initiiert und umgesetzt.</p>
<p>Die Eigentümer der Fabrik, die laut Informationen des Vereins <a href="http://www.inkota.de/" target="_blank">INKOTA</a> offiziell nicht registriert sein soll, sind des Mordes angeklagt. Die National Trade Union Federation aus Pakistan ruft die lokalen Behörden dazu auf, KIK und alle anderen Käufer, die in der Fabrik produzieren ließen, wegen strafbarer Fahrlässigkeit anzuklagen. „Die <a href="/thema/clean-clothes-campaign/" target="_blank">Kampagne für Saubere Kleidung</a> (Clean Clothes Campaign) ist entsetzt und empört darüber, dass KIK in seinen Zulieferfabriken die Sicherheit der Beschäftigten nicht garantieren konnte“, heißt es in der Pressemitteilung.</p>
<p>KiK sieht sich hingegen nicht in der unmittelbaren Verantwortung: „Grundsätzlich verpflichtet KiK alle Lieferanten auf die Erfüllung und Einhaltung elementarer Arbeitsrechte und Sicherheitsstandards“, insbesondere dem Brandschutz käme dabei „eine herausragende Bedeutung“ zu, heißt es <a href="http://www.kik-textilien.com/files/pdf/PM_Fabrikbrand/Stellungnahme_Fabrikbrand.pdf">in der Stellungnahme</a>. Hier werden gesondert „firesafty Trainings“ durchgeführt, daneben prüfen externe, unabhängige und akkreditierte Zertifizierungsunternehmen die Einhaltung der Standards in regelmäßigen Audits.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via flickr/ </span><a href="http://www.flickr.com/photos/ipsnews/7986481530/" target="_blank"><span style="color: #888888;">IPS</span></a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/kik-will-pakistanischen-brandopfern-helfen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Textilarbeiter in Pakistan fordern bessere Arbeitsbedingungen</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/textilarbeiter-in-pakistan-fordern-bessere-arbeitsbedingungen/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/textilarbeiter-in-pakistan-fordern-bessere-arbeitsbedingungen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 07:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Serong</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=21496</guid>
		<description><![CDATA[Schlechte Sicherheitsstandards: Nachdem vergangene Woche bei Fabrikbränden in Pakistan mehr als 300 Textilarbeiter starben, werden die Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen im Textil- und Bekleidungssektor in Pakistan und weiteren Ländern laut.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21497" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2012/09/Pakistan-Textilfabrik.jpg"><img class="size-medium wp-image-21497" title="Pakistan Textilfabrik" src="/wp-content/uploads/2012/09/Pakistan-Textilfabrik-300x225.jpg" alt="Pakistan Textilfabrik" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bei einem Brand in zwei pakistanischen Fabriken kamen vergangene Woche mehr als 300 Beschäftigte ums Leben</p></div>
<p>Mehr als 300 Textilarbeiter kamen vergangenen Dienstag bei Fabrikbränden in <strong>Karachi</strong> und <strong>Lahore</strong> ums Leben. Nun fordern die Textilarbeiter in Pakistan bessere  Sicherheitsbedingungen in den Fabriken. Gewerkschaften und  Arbeitergruppen protestieren seit den Großbränden, um auf die Situation  aufmerksam zu machen. In den Fabriken gab es weder Feuermelder noch  Löschbrausen. Vor allem kleine und mittelgroße Fabriken in Pakistan  stehen wegen ihrer schlechten Sicherheitsstandards in der Kritik &#8211; etwa  bei der elektrischen Verkabelung. Außerdem fehle es häufig an  angemessenen Fluchtwegen.</p>
<p>Da es bei dem Fabrikbrand in Karachi nur einen Ausgang gab, seien die Arbeiter aus Panik aus den Fenstern des dreistöckigen Gebäudes gesprungen. Dabei zogen sie sich schwere Verletzungen zu. Die Notausgänge seien verschlossen gewesen, um dem Diebstahl von Kleidungsstücken vorzubeugen. Zudem seien auch die Fenster größtenteils vergittert gewesen. Laut Angaben der Ärzten starben die meisten Beschäftigten nach Rauchvergiftungen. Viele Leichen seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.</p>
<p>Die mögliche Ursache für den Brand in Karachi sei ein defekter Generator. Der Funkenschlag habe möglicherweise Baumwollballen und chemische Färbemittel entzündet. Die drei Besitzer der Fabrik, in der unter anderem Wäsche produziert wurde, sind derzeit flüchtig. Gegen sie wurde ein Haftbefehl erlassen und ein Ausreiseverbot verhängt.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via flickr</span></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/textilarbeiter-in-pakistan-fordern-bessere-arbeitsbedingungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>H&amp;M setzt sich für höhere Löhne in Bangladesch ein</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/hm-setzt-sich-fur-hohere-lohne-in-bangladesch-ein/</link>
		<comments>http://www.fabeau.de/news/hm-setzt-sich-fur-hohere-lohne-in-bangladesch-ein/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2012 08:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Serong</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Bangladesch]]></category>
		<category><![CDATA[H&M]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Johan Persson]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fabeau.de/?p=21361</guid>
		<description><![CDATA[Der CEO der schwedischen Modekette Karl-Johan Persson forderte bei einem Treffen mit Premierministerin Sheikh Hasina höhere Löhne für die Arbeiter des Landes.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21365" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2012/09/HM_Bangladesh.jpg"><img class="size-medium wp-image-21365" title="H&amp;M_Bangladesh" src="/wp-content/uploads/2012/09/HM_Bangladesh-300x282.jpg" alt="H&amp;M_Bangladesh" width="300" height="282" /></a><p class="wp-caption-text">H&amp;M-CEO Karl-Johan Persson traf in Bangladesch die Premierministerin Sheikh Hasina</p></div>
<p>Bei einem Treffen mit <strong>Sheikh Hasina</strong>, der Premierministerin von Bangladesch, verlangte H&amp;M-CEO <a href="/?s=Karl-Johan+Persson"><strong>Karl-Johan Persson</strong></a> höhere Löhne für die Arbeiter des südasiatischen Landes.</p>
<p>So hat Persson die Regierung in Bangladesch dazu aufgefordert, den lokalen Mindestlohn einmal im Jahr zu überprüfen und diesen gegebenenfalls anzupassen. Dabei sollen Faktoren wie die nationale Inflation sowie der Verbraucherpreisindex berücksichtigt werden. Der Mindestlohn der Textilarbeiter wurde 1994 festgelegt. Bisher fand nur in den Jahren 2006 und 2010 eine Anpassung der Löhne statt.</p>
<p>&#8220;Stabile Märkte, in denen Menschen mit Respekt behandelt werden, sind von großer Bedeutung&#8221;, erklärt Persson. Bangladesch ist für <a href="/?s=H%26M"><strong>H&amp;M</strong></a> ein wichtiger Beschaffungsmarkt. Seit 1982 kauft die schwedische Modekette dort bei ihren Lieferanten ein. Eigene Fabriken führt der Konzern dort nicht. Aus dem Grund besitzt H&amp;M auch kein Mitspracherecht bei den Löhnen für die Textilarbeiter. Einzig die Regierung von Bangladesch ist dazu befugt, die Löhne zu erhöhen.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: H&amp;M</span></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fabeau.de/news/hm-setzt-sich-fur-hohere-lohne-in-bangladesch-ein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Page Caching using apc
Database Caching 1/8 queries in 0.019 seconds using apc
Object Caching 869/993 objects using apc

 Served from: www.fabeau.de @ 2014-09-23 07:49:41 by W3 Total Cache -->