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	<title>fabeau &#187; Arbeitsbedingungen</title>
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	<description>Fashion Business News</description>
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		<title>Hilferufe von Primark-Arbeitern</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2014 16:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Wenzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fabeaulous]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Guerilla-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Primark]]></category>

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		<description><![CDATA[Eingenähtes SOS oder geschickter Guerilla-Coup? Mehrere Kunden der irischen Modekette fanden in den letzten Tagen Labels mit eingestickten Hilferufen. Ob die Näherinnen sie dort hinterlassen haben, ist allerdings fraglich. Zum Denken regt die Aktion trotzdem an.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_33576" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="/news/hilferufe-von-primark-arbeitern/bq5peahicaaj86f-jpg-large/" rel="attachment wp-att-33576"><img class="size-medium wp-image-33576" alt="Primark" src="/wp-content/uploads/2014/06/Bq5peahIcAAJ86F.jpg-large-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Eines der eingenähten Schildchen</p></div>
<p>Schon seit dem Start der irischen Billig-Kette <a href="/thema/primark/"><strong>Primark</strong> </a>steht das Unternehmen wegen seiner Produktionsbedingungen in der Kritik. Doch nun richten sich auch die Arbeiter gegen ihren Arbeitgeber und senden <strong>Hilferufe per eingenähter Schildchen</strong>. Eine Kundin aus dem nordirischen Belfast hatte in einer gekauften Primark-Hose einen Zettel mit asiatischen Schriftzeichen gefunden, der in das Kleidungsstück eingenäht wurde. Der oder die Hilferufende schreibt, dass sie „wie Ochsen“ arbeiten müssten. Auch das Essen soll selbst für Tiere ungenießbar sein. Auch SOS sei zu lesen gewesen.</p>
<p>Auch war wenige zuvor in einem Kleid von Primark ein eingenähter Zettel aufgetaucht, in dem<strong> &#8220;forced to work exhausting hours&#8221;</strong> (zu dt.: Gezwungen, bis zur Erschöpfung zu arbeiten). In einem weiteren Kleidungsstück konnte man in englischer Sprache die Zeilen „Erniedrigende Bedingungen in eine Knochenmühle“ lesen.</p>
<h2>Doch nur ein Fake?</h2>
<p>Doch nun werden Stimmen laut, die behaupten, dass diese geäußerte Kritik gegenüber Primark <strong>ein Fake</strong> sein könnte. In einem <a href="http://www.wuv.de/digital/warum_der_primark_shitstorm_eine_guerilla_kampagne_sein_koennte">aktuellen Artikel der W&amp;V</a> führt die Autorin Argumente auf, warum die Hilferufe per eingenähter Schildchen nur eine <strong>Guerilla-Aktion</strong> sein könnten. Zum einen führt sie das <strong>zeitgleiche Auftauchen der Zettel</strong> an. Die Hose mit den zwei Hinweisen in englischer Sprache sollen erst kürzlich aufgetaucht sein. Doch die Kundin mit der Hose, in der mithilfe asiatischer Schriftzeichen das Leid geklagt wurde, habe die Hose schon seit Juni 2011. Sie habe sie aber bisher noch nie getragen. Dass sie sie gerade jetzt übersetzen ließ, wäre ein außerordentlicher Zufall. Zudem gibt es in Bangladesch, wo Primark unter anderem produzieren lässt, mehr als <strong>70% Analphabeten</strong>. So sei es doch sehr verwunderlich, wenn eine Näherin englische (und gar nicht mal so einfache) Phrasen aufsticken könnte. Weitere Argumente, wie die Ungereimtheiten bei den Verkaufsdaten der einzelnen Produkte spreche für ein Fake der Hilferufe. Wer nun genau  hinter dieser Aktion steckt, bleibt offen.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: Twitter / <a href="https://twitter.com/RebeccaJones92">Rebecca Jones</a></span></em></p>
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		<title>Zalando im Shitstorm</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2014 09:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Wenzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[eCommerce]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Shitstorm]]></category>
		<category><![CDATA[Zalando]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter Beschuss: Europas größter Online-Händler ist seit Montag-Abend in Aufruhr. Der Fernsehsender RTL strahlte in seiner Sendung „Extra“ einen Undercover-Bericht aus, in dem es um die Arbeitsbedingungen im Erfurter Logistikzentrum in Erfurt ging. Nun versucht Zalando den Schaden zu minimieren.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_32408" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/news/zalando-im-shitstorm/logistikzentrum-zalando-in-erfurt/" rel="attachment wp-att-32408"><img class="size-medium wp-image-32408" alt="Logistikzentrum Zalando in Erfurt" src="/wp-content/uploads/2014/04/Logistikzentrum-Zalando-in-Erfurt-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Im Mittelpunkt der derzeitigen Diskussionen: Das Logistikzentrum Zalando in Erfurt</p></div>
<p>Schon in der <a href="/news/zalando-reagiert-auf-kritik/">Vergangenheit musste sich der Online-Riese </a><a href="/thema/zalando/"><strong>Zalando</strong> </a>gegen die Vorwürfe, Mitarbeiter müssten unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten, wehren. Am vergangenen Montag löste ein neuer, investigativer <strong>Bericht einer RTL-Extra-Reporterin</strong>, die sich in das <strong>Logistikzentrum in Erfurt</strong> undercover als Mitarbeiterin einschleuste, einen Sturm der Entrüstung aus. Der Film zeigt, wie Mitarbeiter des Zentrums ständig unter Druck gesetzt und überwacht werden. Kurz nach Ausstrahlung der Sendung wurde der Berliner Online-Händler auf Facebook und Twitter mit Kritik bombardiert.</p>
<p>Zalando reagierte schnell. Bereits einige Minuten nach den ersten <strong><a href="https://twitter.com/Zalando">Tweets </a></strong>und Kommentaren auf <strong><a href="https://www.facebook.com/zalando?fref=ts">Facebook </a></strong>versuchte das Unternehmen die Sturmschäden zu begrenzen. Auch eine <a href="http://www.zalando.de/zalando-logistik/">Stellungnahme auf der Homepage</a> von Zalando sollte die Wogen glätten. Darin äußert sich David Schröder, Geschäftsführer Zalando Operations, und sagt, dass „diese Darstellung in keiner Weise der Unternehmenskultur und Mitarbeiterstimmung in der Logistik von Zalando entspricht.“ Doch man werde genau prüfen, welche Aspekte des Berichtes zutreffen.</p>
<p>Wann der Shitstorm gegen den Online-Anbieter wieder abebbt, bleibt abzuwarten. Noch geht es in den Medien und auf den Social-Media-Kanälen heiß her.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via Flickr / Ralf Krause</span></em></p>
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		<title>Bangladesch: Erneut Feuer in Textilfabrik</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Oct 2013 12:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Wenzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bangladesch]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>
		<category><![CDATA[Unglück]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon wieder hat es in einer Fabrik für Textilien im südostasiatischen Staat gebrannt. Mindestens zehn Menschen sind dabei ums Leben gekommen, darunter soll auch der Geschäftsführer der Firma sein. Auslöser soll eine defekte Strickmaschine gewesen sein.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_28952" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/news/bangladesch-erneut-feuer-in-textilfabrik/bangladesch-textilfabrik/" rel="attachment wp-att-28952"><img class="size-medium wp-image-28952" alt="Bangladesch Textilfabrik" src="/wp-content/uploads/2013/10/Bangladesch-Textilfabrik-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Erneuter Brand in Textilfabrik nahe Dhaka</p></div>
<p>Bei einem erneuten Brand in einer <strong>Textilfabrik</strong> nahe der bangladeschischen Hauptstadt <strong>Dhaka</strong> sind <strong>mindestens zehn Menschen </strong>ums Leben gekommen. Auch der Geschäftsführer der Fabrik soll Opfer der Katastrophe geworden sein. Erst zehn Stunden nach dem Ausbruch konnte die Feuerwehr  die Flammen unter Kontrolle bringen, da es in dem Gebiet wenig Wasser gibt. Nach Angaben von Augenzeugen soll eine <strong>defekte Strickmaschine Grund für den Brand</strong> gewesen sein. Besagte Maschine soll in der Vergangenheit schon mehrfach in Brand geraten sein. Aber immer wieder konnte sie von Arbeitern selbst gelöscht werden. Etwa 170 Arbeiter der Aswad-Knit-Composite-Fabrik seien zum Zeitpunkt des Brandausbruches in dem Gebäude gewesen, so Fabrikdirektor Emdad Hossain.</p>
<p>Immer wieder hatte es in der Vergangenheit verheerende Unglücke gegeben. <a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/">Im April dieses Jahres war ein Fabrikgebäude in der Nähe von Dhaka eingestürzt.</a> Es  starben mehr als 1.100 Menschen, fast 2.500 wurden verletzt. Die Ursachen für solche Unglücke sind oftmals <strong>unzureichende Sicherheitsvorkehrungen und bauliche Mängel</strong>. Immer wieder haben betroffene Unternehmen wie <a href="/thema/inditex/">Inditex </a>und auch örtliche Behörden versprochen, die Standards zu verbessern und Entschädigungen für die Opfer zu zahlen. Auch die Arbeiter selbst protestieren seit Monaten für bessere Arbeitsbedingungen.</p>
<p>Nach China ist <strong>Bangladesch der zweitgrößte Produzent von Textilien</strong> weltweit. Die insgesamt 4.500 Fabriken produzieren 80% aller Exporte des Landes.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via Flickr/Karin Roth</span></em></p>
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		<title>Otto will nachhaltiger sein</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Oct 2013 13:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Hüttinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baumwolle]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Otto]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Group]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Öko - Logisch! Mit einer neuen Nachhaltigkeits-Strategie will der Versandriese klimafreundliches Wirtschaften noch fester in der Konzernorganisation verankern. Der kürzlich veröffentlichte Corporate-Responsibility-Report 2013 zieht schon jetzt eine positive Bilanz zu den bisherigen Aktivitäten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"><!--
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<div id="attachment_28800" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/news/otto-will-nachhaltiger-sein/hermes_paket/" rel="attachment wp-att-28800"><img class="size-medium wp-image-28800" alt="Otto" src="/wp-content/uploads/2013/10/Hermes_Paket-300x246.jpg" width="300" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Könnten bald auch FSC-zertifiziert sein: Pakete von Otto</p></div>
<p>Der hanseatische Versand- und Dienstleistungskonzern<strong><a href="/thema/otto/"> Otto Group</a> </strong>hat sich mit seiner neu veröffentlichten <strong>CR-Strategie 2020</strong> viel vorgenommen. Die drei Handlungsfelder „<em>Sortiment und Kunde</em>“, „<em>Lieferkette</em>“ und „<em>Klima und Umwelt</em>“ stehen dabei im Fokus. Der Plan sieht u.a. vor, dass das Möbelsortiment, inklusive der Home-Accessoires, komplett auf FSC-zertifizierte Stücke umgestellt werden soll. Darüber hinaus soll die Hälfte des für Kataloge und Werbematerial verwendeten Papiers aus FSC-zertifizierten Quellen bezogen werden. Die <strong>Baumwolle</strong> für Eigen- und Lizenzmarken soll sogar komplett aus nachhaltigem Anbau stammen.</p>
<h2>Fairer und sozialer&#8230;</h2>
<p>Auch die <strong>Produktionsbedingungen für die Mitarbeiter</strong> sollen verbessert werden, um <a href="/news/wieder-tote-bei-fabrikbrand-in-bangladesch/">tragischen Vorfälle, wie sie zuletzt häufig in asiatischen Textilfarbiken passierten</a>, zu verhindern: So sollen alle für die Otto Group produzierenden Fabriken in das stetig weiterentwickelte <strong>Sozialprogramm</strong> integriert werden, welches nicht nur die Einhaltung von gesetzten Standards überprüft, sondern auch Schulungen und Qualifizierungsmöglichkeiten bietet. Diese forcieren und fördern die Aufklärung und Entwicklung des Managements in Fabriken. Damit sollen die dortigen Arbeitsbedingungen kontinuierlich verbessert werden.</p>
<h2>&#8230;und umweltfreundlicher</h2>
<p>Bis 2020 soll dann die CO₂-Emission gegenüber dem Basisjahr 2006 halbiert sein, was schon seit Längerem das große Klimaziel der Otto Group ist. Laut kürzlich veröffentlichtem CR-Report 2013 kann bis dato schon eine Reduzierung um 18,7% verbucht werden.</p>
<p><span style="color: #808080;"><em>Foto: Otto Group</em></span></p>
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		<title>Bangladesch bekommt strengeres Arbeitsrecht</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Aug 2013 07:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Wenzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bangladesch]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Textilarbeiter]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem verheerenden Fabrikeinsturz im südasiatischen Staat hat sich Dhakas Regierung auf Drängen der EU dazu entschlossen, die Arbeitsbedingungen in ihrem Land zu verbessern. Künftig soll das Arbeitsrecht die Bedingungen für Arbeiter in Fabriken verbessern.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_27572" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/?attachment_id=27572" rel="attachment wp-att-27572"><img class="size-medium wp-image-27572" alt="Bangladesch Textilfabrik 2013" src="/wp-content/uploads/2013/07/Bangladesch-Textilfabrik-2013-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Neue Gesetze für Bangaladeschs Arbeiter</p></div>
<p>Das Parlament in Dhaka verabschiedete kürzlich ein <strong>schärferes Arbeitsrecht</strong>, das zur <strong>Verbesserung der Arbeitsbedingungen</strong> im südasiatischen Bangladesch führen soll. „Volles Arbeitsnehmerrecht“ für Millionen Arbeiter sollen die neuen Gesetze garantieren. Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Arbeitsfragen, Israful Alam, sagte, dass die Gesetze auch Gültigkeit in den Fabriken, die Kleider für westliche Konzerne nähten, haben werden.</p>
<p>Künftig dürften sich die Arbeiter ohne Zustimmung des Fabrikbesitzers <strong>gewerkschaftlich organisieren</strong>. Zudem muss für jeden Arbeiter künftig eine <strong>Versicherung</strong> abgeschlossen werden. Fabrikbetreiber müssen außerdem vor jedem<strong> Um- oder Ausbau</strong> die <strong>Zustimmung von Regierungsinspektoren</strong> einholen. <a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/">Im April dieses Jahres waren beim schlimmsten Industrieunglück in der Geschichte Bangladeschs mehr als 1.100 Menschen ums Leben gekommen</a> als eine Textilfabrik einstürzte. Das Gebäude war nachträglich und unter Missachtung bautechnischer Grundsätze aufgestockt worden. In dem Gebäude hatten auch zahlreiche internationale Konzerne Kleidung fertigen lassen. <strong>Notausgänge</strong> dürfen nach dem neuen Gesetz<strong> nicht mehr abgeschlossen sein</strong>. Bei Fabrikbränden waren verriegelte Notausgänge unzähligen Arbeitern zum Verhängnis geworden, weil sie nicht vor den Flammen fliehen konnten.</p>
<p>Grünen-Fraktionschefin <strong>Renate Künast</strong> sagte in Berlin, dass das Parlament in Dhaka die Arbeitsbedingungen <strong>nur auf europäischen Druck</strong> hin verbessert habe. Dies könne aber nur ein allererster Schritt sein. &#8220;Der nächste Schritt muss eine <strong>deutliche Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes</strong> sein.&#8221;, forderte Künast.</p>
<p>Nach China ist <strong>Bangladesch</strong> der weltweit <strong>zweitgrößte Produzent von Textilien</strong>. 80% seiner Exporte im Wert von umgerechnet rund 19 Mrd. Euro im Jahr entfallen auf Kleidung und Schuhe. Die Beschäftigten bekommen zum Teil einen <strong>Monatslohn von umgerechnet 29€</strong>. Doch die Arbeiter können vermutlich noch lange auf eine Erhöhung ihres Lohnes hoffen. Fabrikbesitzer haben erklärt, sie könnten <strong>keine höheren Löhne</strong> zahlen, weil sich westliche <strong>Einzelhandelskonzerne an niedrige Textilpreise gewöhnt hätten</strong>.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via Flickr / Solidarity Center</span></em></p>
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		<title>Adidas führt SMS-Hotline für Mitarbeiter ein</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 07:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Hüttinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[adidas]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>

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		<description><![CDATA[SMS an Adidas: Mitarbeiter von Zulieferern des Sportartikelherstellers haben die Möglichkeit, Beschwerden direkt per SMS an das Unternehmen zu senden. Dies soll direkte Kommunikation zwischen den Angestellten und dem Management vereinfachen und die Arbeitsbedingungen verbessern.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25048" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/news/adidas-fuhrt-sms-hotline-fur-mitarbeiter-ein/adidas-sms-hotline/" rel="attachment wp-att-25048"><img class="size-medium wp-image-25048" title="adidas Sms Hotline" src="/wp-content/uploads/2013/05/adidas-Sms-Hotline-300x221.png" alt="adidas Sms Hotline" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Adidas geht neue Wege, um die Arbeitsbedingungen in seinen Fabriken zu verbessern</p></div>
<p>Die erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in asiatischen Textilfabriken fordert ihr Tribut. Nach der <a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/">Tragödie in Bangladesch</a> testet <strong><a href="/">Adidas</a></strong> in Indonesien einen neuen Service für die Mitarbeiter in seinen Zuliefererfabriken: eine <strong>SMS Hotline</strong>, über die die Beschäftigten sich <strong>direkt an das Management</strong> der jeweiligen Firma wenden können, falls ihnen Probleme auffallen oder sie sich gar in ihren Rechten beschnitten fühlen. Auch <a href="/">Adidas</a> selbst hat Zugriff auf die Kurznachrichten und kann so direkt mit den Mitarbeitern in Kontakt treten sowie die Reaktion des Zulieferers nachverfolgen.</p>
<p>Der Service ist <strong>anonym</strong> und erhöht dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass die Beschäftigten diesen auch tatsächlich nutzen. Dies erleichtert das schnelle <strong>Aufdecken möglicher Missstände</strong>, wodurch ordentliche Arbeitsbedingungen und Schutz am Arbeitsplatz gewährleistet werden sollen.</p>
<p>Nach China ist Indonesien der zweitwichtigste Zulieferer für Adidas. Da die Mehrheit der Indonesischen Mitarbeiter Mobiltelefone nutzen, war das Pilotprojekt einfach durchzuführen und wird laut Unternehmen gut angenommen. Einer Umfrage unter den Beschäftigten zufolge stellt der SMS-Service eine <strong>sinnvolle Ergänzung</strong> zu den sonstigen Kommunikationswegen zwischen Mitarbeitern und Management dar. Deshalb soll das Projekt nun auch auf vier weitere Fabriken des Sportkonzerns in Indonesien und eine weitere Vietnam ausgebreitet werden. Finanziert werden die Hotlines anteilig von der adidas Group und den jeweiligen Zulieferern.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Bild: <a href="http://blog.adidas-group.com/2013/05/marking-a-new-milestone-in-the-management-of-our-supply-chain-%E2%80%93-the-sms-worker-hotline-project/" target="_blank"><span style="color: #888888;">Adidas</span></a></span></em></p>
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		<title>Bangladesch: Erneut Tote in Textilfabrik</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 09:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bangladesch]]></category>
		<category><![CDATA[Clean Clothes Campaign]]></category>
		<category><![CDATA[Einsturz]]></category>
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		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>
		<category><![CDATA[Unglück]]></category>

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		<description><![CDATA[Der hohe Preis von Fast Fashion: In einem Vorort der Hauptstadt Dhaka ist ein achtstöckiges Fabrikgebäude eingestürzt und begrub mehrere hundert Menschen, meist Frauen, in den Trümmern. Die lokalen Behörden rechnen mit über 120 Toten und 700 Verletzten. Der Fall zeigt erneut, dass Billigfertigung vor Menschenleben geht.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_24721" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/news/bangladesch-erneut-tote-in-textilfabrik/bangladesch_textilfabrik-einsturz/" rel="attachment wp-att-24721"><img class="size-medium wp-image-24721" title="Bangladesch_Textilfabrik-Einsturz" src="/wp-content/uploads/2013/04/Bangladesch_Textilfabrik-Einsturz-300x225.jpg" alt="Bangladesch_Textilfabrik-Einsturz" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Mehr als hundert Tote und mehrere hundert Verletzte konnten bereits aus den Trümmern der Textilfabrik geborgen werden, aber die Zahlen werden steigen</p></div>
<p>Die Textilbranche muss nach dem <a href="/news/grosbrand-in-einer-textilfabrik-in-bangladesch/">Fabrikgroßbrand im November, bei dem über 112 Textilarbeiter starben</a>, erneut negative Publicity über sich ergehen lassen, denn wieder sind in Bangladesch Menschen im Kampf um die Preisherrschaft im Fast-Fashion-Business ums Leben gekommen. Am Mittwoch stürzte in Savar, rund 20 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Dhaka, ein achtstöckiges Gebäude ein, in dessen zweiten bis sechsten Stock Textilfabriken untergebracht waren. Die Rettungsarbeiten an der Unglückstelle dauern noch an. Helfer und lokale Behörden versuchen Überlebende aus den Trümmern des Rana Plaza zu bergen. Die Polizei schätzt die Zahl der Toten aktuell auf mindestens 120, teilweise hört man auch, dass es mehr als 175 sein können. Die Zahl der Verletzten wird auf zwischen 600 und 1.000 taxiert. Beide Zahlen können noch steigen, denn es ist unklar, wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt des Einsturzes im Haus aufhielten. Auch die Rettungsarbeiten sind nicht ungefährlich, denn die Trümmer sind fragil.</p>
<p>Das Unglück erscheint umso sinnloser, als das sich bereits am Dienstag starke Risse am Gebäude zeigten und viele Arbeiter nicht mehr darin arbeiten wollten, sie aber dazu gezwungen wurden. Die Fabrikbesitzer schlugen die Evakuierungswarnungen der Behörden in den Wind, die Fabrikbesitzer hingegen schieben die Schuld auf den Besitzer, der behauptete, Techniker hätten das Haus überprüft.</p>
<p>Der Fall zeigt erneut, die gefährliche Kette aus Billigbauweise, schlechten Arbeitsbedingungen und totaler Abhängigkeit in armen Zuliefererländern wie Bangladesch ist. Die Textilindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes und profiliert sich durch extrem niedrige Löhne in den Zuliefererbetrieben. Die größte der im Gebäude ansässigen Textilfabriken <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/asia/bangladesh/10015740/Dozens-dead-after-factory-supplying-Primark-collapses-in-Bangladesh.html">New Wave Style liefert an international agiernde Handels- und Modeketten wie Primark, Benetton, Matalan oder Bonmarche</a>. Ein anderer Zulieferer Ether-Tex führt Walmart, C&amp;A und KiK in seiner Kundenliste. C&amp;A und KiK dementierten jedoch in dem Gebäude fertigen zu lassen, berichtet <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bangladesch-zahl-der-toten-steigt-nach-einsturz-von-textilfabrik-a-896376.html" target="_blank"><em>Spiegel Online</em></a>. Der irische Retailer <a href="/thema/primark/"><strong>Primark</strong></a> bestätigte, dass einer ihrer Lieferanten im zweiten Stock des Hauses untergebracht war, und will nun gemeinsam mit NGOs und anderen Unternehmen Nachforschungen zur Unglücksursache anstellen. „Unser Unternehmen ist geschockt und zutiefst betrübt über den entsetzlichen Vorfall in Savar und spricht allen Betroffenen sein tiefstes Beileid aus“, so ein Konzernsprecher. Nützen tut das Beileid den Arbeiterinnen wenig, wenn sich nicht bald etwas an den generellen Arbeitsbedingungen ändert. Die <a href="/thema/clean-clothes-campaign/"><strong>Clean Clothes Campaign</strong></a> fordert anlässlich dieser neuerlichen Katastrophe die Unternehmen, die bangladeschischen Textilien kaufen, auf, endlich das bangladeschische Abkommen zu Brandschutz und Gebäudesicherheit zu unterzeichnen. Das Abkommen wird bereits von Tchibo und PVH (Tommy Hilfiger und Calvin Klein) mitgetragen. Zudem sollen die Unternehmen, die im Rana Plaza fertigen ließen, Soforthilfe und langfristige Kompensationen an die Hinterbliebenen und die Verletzten ohne Einkommen und Unterstützung zahlen.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via flickr/<a href="http://www.flickr.com/photos/62762640@N02/" target="_blank"><span style="color: #888888;">Solidarity Center</span></a></span></em></p>
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		<title>H&amp;M, Zara, KiK: Irgendwie immer im Schlamassel</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 14:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<category><![CDATA[Kik]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[ZARA]]></category>

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		<description><![CDATA[Billig und gut, das geht fast nie gut: Fast Fashion bleibt mit Makeln behaftet. Sei es nun, dass H&#038;Ms Conscious Collection doch nicht wirklich nachhaltig ist, Modegigant Zara mit Sklaverei-Vorwürfen konfrontiert wird oder KiK-Kleidung von Kinderhänden genäht wurde.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_24427" class="wp-caption alignright" style="width: 394px"><a href="/wp-content/uploads/2013/04/CCC_HM-Conscious.png"><img class=" wp-image-24427 " title="CCC_H&amp;M Conscious?" src="/wp-content/uploads/2013/04/CCC_HM-Conscious-640x358.png" alt="CCC_H&amp;M Conscious?" width="384" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Wie conscious (bewusst) ist H&amp;M, fragt sich die Clean Clothes Campaign anlässlich der groß angelegten Werbeoffensive für die Conscious Collection mit Vanessa Paradies</p></div>
<p>Der Druck auf die Fast-Fashion-Retailer wächst: Immer mehr Konsumenten schauen genauer hin und Organisationen wie die <a href="/thema/clean-clothes-campaign/"><strong>Clean Clothes Campaign</strong></a> (CCC) sorgen für Kratzer im Saubermann-Image der großen Modekonzerne und erhöhen den öffentlichen Druck.</p>
<h2>H&amp;M: Weniger bewusst als gewusst</h2>
<p>Die Organisation CCC stellte in der letzten Woche den schwedischen <a href="/thema/hm/"><strong>H&amp;M Konzern</strong></a> mit einer europaweit verbreiteten Werbeparodie an den Pranger und fragte, <a href="http://www.sauberekleidung.de/images/05_pdf/2013/2013-03-25_PM-zu-H-und-M_Werbeparodie.pdf">wie „conscious“ die Modelinie sein könne</a>, wenn den ArbeiterInnen in den Zuliefererbetrieben in Fernost nicht einmal existenzsichernde Löhne gezahlt werden. Der staatliche Mindestlohn in Kambodscha liege akutell bei 75 Dollar im Monat, allerdings wäre fast das Vierfache notwendig, um es einer Näherin zu ermöglichen, sich und ihre Familie zu ernähren. H&amp;M ging dazu in die Offensive und rechtfertigte sich: H&amp;M selbst betreibe keine Fabriken und setze damit auch keine Löhne fest. Im konzerneigenen Code of Conduct verpflichte man die Zulieferer, die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlöhne zu zahlen. Letztlich aber erhalten alle ArbeiterInnen den gleichen Lohn &#8211; unabhängig davon, für welches westliche Unternehmen sie nähen -, daher sei es wichtig, die Entscheidungen darüber auf höchster politischer Ebene zu fällen. Aus diesem Grund arbeite man mit anderen Marken zusammen und spreche mit politischen Vertretern in den Zulieferländern, um die Mindestlöhne in die politische Diskussion zu bringen und die Löhne so langfristig zu steigern.</p>
<h2>Zara als Sklaventreiber?</h2>
<p>Auch Konkurrent <a href="/thema/zara/"><strong>Zara</strong></a> steht momentan massiv unter Beschuss: In <strong>Argentinien</strong> wurden gegen das Unternehmen Untersuchungen wegen Verdachts der Sklaverei eingeleitet. Die Nicht-Regierungsorganisation „La Alameda“ entfachte den Vorwurf, dass die spanische Modemarke einen großen Teil ihrer Waren von hauptsächlich bolivianischen Arbeitssklaven in versteckten Nähereien fertigen lässt. In den untersuchten Betrieben in Buenos Aires herrschten tatsächlich unsoziale Bedingungen: Ausländische Arbeiter, denen man die Pässe abgenommen hatte, schuften im Akkord mehr als 15 Stunden täglich, erhalten kaum Ausgang und hausen in engen Schlaf- und Wohnräumen mit katastrophalen hygienischen Bedingungen. Von dem mickrigen Lohn müssen sie noch Reise- und Verpflegungskosten bezahlen. Mit ähnlichen Beschuldigungen musste sich Zara auch schon in Brasilien auseinandersetzen. Direkt kommentieren wollte man die Vorwürfe nicht, allerdings erklärte der Konzern, dass man von den Anschuldigungen &#8220;überrascht&#8221; sei und man gerne mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten werde, um die Situation aufzuklären. Nach vorliegenden Informationen gab es keine Beziehung zwischen den untersuchten Lieferanten und Zara. Insgesamt arbeitet Zara in Argentinien mit rund 60 Zulieferbetrieben zusammen, in den letzten beiden Jahren wurden etwa 300 Audits vorgenommen, um die Einhaltung der Arbeitsbedingungen sicherzustellen.</p>
<div id="attachment_24428" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2013/04/Foto-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-24428" title="Kik" src="/wp-content/uploads/2013/04/Foto-2-300x224.jpg" alt="Kik" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">KiK bleibt KiK und ein Skandal um die Produktionsbedingungen folgt dem nächsten</p></div>
<h2>KiK bleibt KiK</h2>
<p>Last but not least, bleibt <a href="/thema/kik/"><strong>KiK</strong></a> zu erwähnen. Das geächtete Schmuddelkind der Branche schafft es nicht, den bösen Ruf abzuschütteln. Nach den <a href="/news/kik-will-pakistanischen-brandopfern-helfen/">Fabrikbränden in Pakistan</a>, bei denen mehrere hundert Arbeiter starben, muss sich KiK nach einer RTL-Reportage jetzt dem <strong>Vorwurf der Kinderarbeit</strong> stellen. Ein Hauptlieferant des Textildiscounters aus Bönen soll zwischen 10- und 14-jährige Minderjährige beschäftigt haben. Gegenüber der Nachrichtenagentur <em>dpa</em> erklärte KiK, dass es sich dabei angeblich um „illegales Subcontracting“ gehandelt haben soll. Man würde die Geschäftsbeziehungen zu dem Produzenten sofort beenden. Ansonsten gibt man sich wie die Konkurrenz auch machtlos und ahnungslos: Wie andere Modeanbieter auch verlasse man sich auf das „branchenübliche Kontrollsystem“ und immer häufige auch eigene Audits.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: CCC/ Archiv</span></em></p>
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		<title>KiK zahlt Brandopfern Entschädigung</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 07:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Serong</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Vierteljahr nach dem verheerenden Brand in einer Textilfabrik in Pakistan zahlt der Textildiscounter erste Gelder an Opfer und Angehörige der Katastrophe. Noch im Dezember wurden 250.000 US-Dollar aus einem Hilfsfond überwiesen. Dies entspricht der Hälfte der versprochenen Entschädigungssumme.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_23101" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2013/01/Textilfabrik-640x262.png"><img class="size-medium wp-image-23101 " title="Textilfabrik--640x262" src="/wp-content/uploads/2013/01/Textilfabrik-640x262-300x122.png" alt="Textilfabrik--640x262" width="300" height="122" /></a><p class="wp-caption-text">Nach dem Brand in einer Textilfabrik in Karatschi überwies KiK bereits erste Zahlungen aus einem Hilfsfond an die Opfer und Angehörigen der Katastrophe.</p></div>
<p><a href="/thema/kik/"><strong>KiK</strong></a> hat den Opfern und Angehörigen der Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises in Karatschi, <a href="/news/textilarbeiter-in-pakistan-fordern-bessere-arbeitsbedingungen/">bei der im September 2012 fast 300 Arbeiter ums Leben kam</a>, bereits 250.000 US-Dollar als Entschädigung überwiesen. Das Geld stammt aus einem Hilfsfond. Insgesamt versprach der Textildiscounter Zahlungen in Höhe von 500.000 US-Dollar. Mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und fehlende Notausgänge hatten das Ausmaß der Brandkatastrophe in der Textilfabrik begünstigt, in der auch KiK Kleidungsstücke produzieren ließ.</p>
<p>Die Hilfe sei besonders für Familien vorgesehen, die bislang noch keine Unterstützung von den pakistanischen Behörden erhalten haben. Eine KiK-Sprecherin teilte mit, dass mittlerweile ein Verbund nationaler Partner in Karatschi formiert wurde, um die Gelder des Nothilfefonds gerecht zu verteilen.</p>
<p>Darüber hinaus habe KiK bereits im November 2012 damit begonnen, den Brandschutz der Produktionsbetriebe in Pakistan und Bangladesh zu kontrollieren. Es gebe vieles, um Brände zu verhindern, jedoch seien auch &#8220;Umsetzungslücken&#8221; vorhanden, so die Unternehmenssprecherin. Diese wolle KiK nun selbst angehen statt sie wie bisher in die Obhut unabhängiger Dritter zu geben.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via Flickr/IPS</span></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>KiK will pakistanischen Brandopfern helfen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 12:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Weg zum Saubermann-Image ist ziemlich steinig: Der Textil-Diskonter ließ in der pakistanischen Unglücksfabrik, in der letzte Woche mehrere hundert Arbeiter starben, fertigen und steht nun am Pranger: Schnelle Hilfe und transparente Aufklärung sollen die Wogen glätten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21564" class="wp-caption alignleft" style="width: 648px"><a href="/wp-content/uploads/2012/09/Textilfabrik-.png"><img class="size-large wp-image-21564 " title="TF" src="/wp-content/uploads/2012/09/Textilfabrik--640x262.png" alt="TF" width="638" height="260" /></a><p class="wp-caption-text">Beim Brand in der Textilfabrik starben mehrere hundert Arbeiter. KiK will nun unbürokratisch und schnell helfen</p></div>
<p><strong><a href="/thema/kik/">KiK</a></strong> bleibt wohl das Schmuddelkind der Mode-Branche. In den letzten Jahren hat der Textil-Discounter<a href="/news/kik-mit-neuem-nachhaltigkeitsgeschaftsfuhrer/" target="_blank"> einige Mühen darauf verwendet</a>, sich <a href="/news/kik-wirbt-mit-sven-g-und-viola-p/" target="_blank">als fairer Arbeitgeber</a> und guter Händler zu etablieren. Nun bekommt die ohnehin bröckelige Fassade einen heftigen Knacks: Denn in der pakistanischen Fabrik in Karachi, <a href="/news/textilarbeiter-in-pakistan-fordern-bessere-arbeitsbedingungen/">bei deren Brand in der letzten Woche fast 300 Menschen starben</a>, hat der Zulieferer Ali Enterprises Jeans für KiK produzieren lassen. Sogar die Etiketten mit dem „Okay“-Logo wurden dort gefunden.</p>
<h2>Aber &#8216;Okay&#8217; ist gar nichts</h2>
<p>KiK zeigte sich über das Unglück „zutiefst betroffen“ und will Verletzten und Angehörigen der Opfer schnellstmöglich Hilfe zukommen lassen. Daher arbeite das Unternehmen an dem Aufbau eines Hilfsfonds, der unabhängig von der aktuell instabilen Situation in Pakistan vor Ort mit verschiedenen Hilfsorganisationen zusammenarbeiten soll.  Gleichzeitig untersucht KiK die Ursachen für die Katastrophe, die so viele Menschen das Leben kostete, weil Notausgänge verschlossen und Fenster vergittert waren. Den Audit-Berichten nach, war der mangelnde Brandschutz seit 2007 bekannt, jedoch wurden Nachbesserungen initiiert und umgesetzt.</p>
<p>Die Eigentümer der Fabrik, die laut Informationen des Vereins <a href="http://www.inkota.de/" target="_blank">INKOTA</a> offiziell nicht registriert sein soll, sind des Mordes angeklagt. Die National Trade Union Federation aus Pakistan ruft die lokalen Behörden dazu auf, KIK und alle anderen Käufer, die in der Fabrik produzieren ließen, wegen strafbarer Fahrlässigkeit anzuklagen. „Die <a href="/thema/clean-clothes-campaign/" target="_blank">Kampagne für Saubere Kleidung</a> (Clean Clothes Campaign) ist entsetzt und empört darüber, dass KIK in seinen Zulieferfabriken die Sicherheit der Beschäftigten nicht garantieren konnte“, heißt es in der Pressemitteilung.</p>
<p>KiK sieht sich hingegen nicht in der unmittelbaren Verantwortung: „Grundsätzlich verpflichtet KiK alle Lieferanten auf die Erfüllung und Einhaltung elementarer Arbeitsrechte und Sicherheitsstandards“, insbesondere dem Brandschutz käme dabei „eine herausragende Bedeutung“ zu, heißt es <a href="http://www.kik-textilien.com/files/pdf/PM_Fabrikbrand/Stellungnahme_Fabrikbrand.pdf">in der Stellungnahme</a>. Hier werden gesondert „firesafty Trainings“ durchgeführt, daneben prüfen externe, unabhängige und akkreditierte Zertifizierungsunternehmen die Einhaltung der Standards in regelmäßigen Audits.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via flickr/ </span><a href="http://www.flickr.com/photos/ipsnews/7986481530/" target="_blank"><span style="color: #888888;">IPS</span></a></em></p>
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		<title>Textilarbeiter in Pakistan fordern bessere Arbeitsbedingungen</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/textilarbeiter-in-pakistan-fordern-bessere-arbeitsbedingungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 07:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Serong</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Textilfabriken]]></category>

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		<description><![CDATA[Schlechte Sicherheitsstandards: Nachdem vergangene Woche bei Fabrikbränden in Pakistan mehr als 300 Textilarbeiter starben, werden die Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen im Textil- und Bekleidungssektor in Pakistan und weiteren Ländern laut.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21497" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2012/09/Pakistan-Textilfabrik.jpg"><img class="size-medium wp-image-21497" title="Pakistan Textilfabrik" src="/wp-content/uploads/2012/09/Pakistan-Textilfabrik-300x225.jpg" alt="Pakistan Textilfabrik" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bei einem Brand in zwei pakistanischen Fabriken kamen vergangene Woche mehr als 300 Beschäftigte ums Leben</p></div>
<p>Mehr als 300 Textilarbeiter kamen vergangenen Dienstag bei Fabrikbränden in <strong>Karachi</strong> und <strong>Lahore</strong> ums Leben. Nun fordern die Textilarbeiter in Pakistan bessere  Sicherheitsbedingungen in den Fabriken. Gewerkschaften und  Arbeitergruppen protestieren seit den Großbränden, um auf die Situation  aufmerksam zu machen. In den Fabriken gab es weder Feuermelder noch  Löschbrausen. Vor allem kleine und mittelgroße Fabriken in Pakistan  stehen wegen ihrer schlechten Sicherheitsstandards in der Kritik &#8211; etwa  bei der elektrischen Verkabelung. Außerdem fehle es häufig an  angemessenen Fluchtwegen.</p>
<p>Da es bei dem Fabrikbrand in Karachi nur einen Ausgang gab, seien die Arbeiter aus Panik aus den Fenstern des dreistöckigen Gebäudes gesprungen. Dabei zogen sie sich schwere Verletzungen zu. Die Notausgänge seien verschlossen gewesen, um dem Diebstahl von Kleidungsstücken vorzubeugen. Zudem seien auch die Fenster größtenteils vergittert gewesen. Laut Angaben der Ärzten starben die meisten Beschäftigten nach Rauchvergiftungen. Viele Leichen seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.</p>
<p>Die mögliche Ursache für den Brand in Karachi sei ein defekter Generator. Der Funkenschlag habe möglicherweise Baumwollballen und chemische Färbemittel entzündet. Die drei Besitzer der Fabrik, in der unter anderem Wäsche produziert wurde, sind derzeit flüchtig. Gegen sie wurde ein Haftbefehl erlassen und ein Ausreiseverbot verhängt.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via flickr</span></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>KiK eröffnet Service Unit in Bangladesch</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/kik-eroffnet-service-unit-in-bangladesch/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch besser als wie man denkt: Der Textildicounter setzt sich eine bessere Social Compliance und mehr Nachhaltigkeit ein und will will KiK-Lieferanten bei der Verbesserung der Produktqualität und den Produktionsbedingungen unterstützen. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_17608" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2011/11/KiK_Filiale_innen.jpg"><img class="size-medium wp-image-17608" title="KiK_Filiale_innen" src="/wp-content/uploads/2011/11/KiK_Filiale_innen-300x204.jpg" alt="KiK_Filiale_innen" width="300" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">KiK gelobt Besserung und gründet eine Service Unit für Nachhaltigkeit und Social Compliance</p></div>
<p>Der in Bönen ansässige Textildiscounter<strong> <a href="/thema/kik/">KiK</a></strong> hat Anfang November in Dhaka, Bangladesch seine erste Service Unit eröffnet. Acht Mitarbeiter sollen die lokalen KiK-Lieferanten bei der Verbesserung der Produktqualität und der Produktionsbedingungen sowie einem effizienten Nachhaltigkeitsmanagement unterstützen. Eine der ersten Aufgaben soll die Etablierung eines Programms zur Reduzierung des Energieverbrauchs in den Produktionsstätten sein. Dafür soll mit Premiumlieferanten zusammengearbeitet werden.</p>
<p>KiK arbeitet damit weiter darin ein „Saubermann-Image“ aufzubauen, nachdem das Unternehmen in der Vergangenheit wegen schlechter Arbeitsbedingungen im In- und Ausland arg in der Kritik stand. „Der direkte Kontakt und die Chance, zielorientierte Lösungen mit unseren Partnern zu entwickeln und umzusetzen, entsprechen unserem Verständnis von nachhaltigem Handeln&#8221;, begründet Dr. Michael Arretz, Managing Director Sustainability &amp; Corporate Communications von KiK, den Aufbau der Service Unit.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: KiK Textilien und Non-Food GmbH</span></em></p>
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		<title>Massenkollaps in H&amp;M Zulieferer-Fabriken</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/massenkollaps-in-hm-zulieferer-fabriken/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 12:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Textilindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Zulieferer]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer zahlt den wahren Preis für schnelle Modetrends? Erneut sind in einer kambodschanischen Textilfabrik hunderte Arbeiter zusammengebrochen. Der schwedische Modekonzern will den Vorfällen mit Hilfe von Experten auf den Grund gehen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16765" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2011/08/HM-Store_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-16765" title="H&amp;M Store_2" src="/wp-content/uploads/2011/08/HM-Store_2-300x203.jpg" alt="H&amp;M Store_2" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">H&amp;M will den Vorfällen in kambodschanischen Zuliefererfabriken auf den Grund gehen</p></div>
<p>Dass es um die Arbeitsbedingungen in kambodschanischen Textilfabriken nicht immer gut bestellt ist, zeigte bereits ein Fall im Juni, bei dem bei einem Zulieferer des Sportartikelherstellers <a href="/thema/puma/" target="_blank">Puma</a> mehrere hundert Arbeiter über Übelkeit und Benommenheit geklagt hatten.</p>
<p>Nun erwischt es eine Textilfabrik in Kampong Chnnang, die von dem H&amp;M-Zulieferer M&amp;V International Manufacturing Ltd. betrieben wird. Mehr als 280 Beschäftigte, zumeist Frauen, sollen zusammengebrochen und ins Krankenhaus gebracht worden sein, teilten die lokalen Polizeibehörden mit. Mittlerweile gehe es den Betroffenen wieder besser. Die Ursache für den Kollaps ist noch unklar, viele Arbeiter hätten sich im Vorfeld über einen „komischen Geruch“ beschwert, erklärten kambodschanische Gewerkschaftsvertreter. Auch zu viele Überstunden, schlechte Belüftung und ein allgemein schlechter Gesundheitszustand stehen als mögliche Gründe zur Diskussion. Viele <a href="http://www.sott.net/articles/show/234052-Cambodia-Forced-Overtime-Claim-in-H-M-Mass-Fainting" target="_blank">Arbeitnehmergruppen nutzen den aktuellen Medienrummel, um darauf aufmerksam zu machen</a>, dass nicht nur die Arbeitsbedingungen grundsätzlich schlecht sind und täglich einige Leute aufgrund von Schlafmangel oder Hunger ohnmächtig werden, sondern auch die Löhne viel zu niedrig ausfallen: umgerechnet 0,30 US-Dollar erhalten die Arbeiter je Stunde. Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 48 Stunden oder mehr macht das einen <a href="/news/kambodscha-textilarbeiter-streiken-fur-mehr-lohn/" target="_blank">Monatslohn von 61 Dollar</a>.</p>
<h2>H&amp;M will aktiv aufklären</h2>
<p><strong><a href="/thema/hm/">H&amp;M</a></strong> will den Vorfällen nun auf den Grund gehen. Auf seiner Facebook-Page teilte der Modekonzern mit: „Wir sind uns der Massenohnmachten, die bei einigen Zulieferern in Kambodscha stattfanden, einschließlich der neusten Vorfälle bei M&amp;V, sehr bewusst. Die Regierung, die örtlichen Behörden und die internationale Arbeiter-Organsisation ILO haben die Vorfälle untersucht und bisher keine plausiblen Ursachen finden können. Unsere Mitarbeiter vor Ort haben die betroffenen Betrieben ebenfalls für eine erste Überprüfung besucht und die Arbeiter zu den Vorfällen befragt. Derzeit bereiten wir zusammen mit externen Experten von <a href="http://www.betterfactories.org/">Better Factories Cambodia</a> und dem Arbeitgeberverband GMAC eine tiefergehende Untersuchung vor, um den Vorfällen zu klären.“</p>
<p>H&amp;M ist aber nicht der einzige große Modekonzern, der sich mit schlechten Arbeitsbedingungen bei Zulieferfirmen auseinandersetzen muss: Auch Konkurrent und <a href="/thema/zara/" target="_blank">Zara</a>-Mutterkonzern <a href="/thema/inditex/" target="_blank">Inditex</a> stand kürzlich wegen fragwürdiger Arbeitsbedingungen bei den brasilianischen Zulieferern in der Kritik.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: via </span><a href="http://www.flickr.com/photos/elizabethhudyphotography/" target="_blank"><span style="color: #888888;">flickr</span></a> </em></p>
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		<title>Jack Wolfskin: Sozial verträglich</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 13:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regine Lettow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fabeaulous]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[FWF]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Wolfskin]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Veranwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachmachen ausdrücklich erwünscht: Der hessische Outdoor-Ausrüster veröffentlicht seinen ersten Lieferanten Sozialbericht. Seit einem Jahr ist das Idsteiner Unternehmen Mitglied bei der Fair Wear Foundation (FWF).]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16682" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2011/08/Jack-Wolfskin_Tatze-sw.jpg"><img class="size-medium wp-image-16682" title="Jack Wolfskin_Tatze sw" src="/wp-content/uploads/2011/08/Jack-Wolfskin_Tatze-sw-300x300.jpg" alt="Jack Wolfskin_Tatze sw" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jack Wolfskin: Fairer Fussabdruck in Produktionsbetrieben ist ein Muss</p></div>
<p>Die <strong><a href="/thema/jack-wolfskin/">Jack Wolfskin GmbH &amp; Co. KGaA</a></strong> zeigt, dass faire Arbeitsbedingungen in Produktionsstätten kein leeres Geplänkel sind, sondern ein ernstes Thema, das in Idstein einen hohen Stellenwert einnimmt. Ein Jahr nach dem Beitritt zur <a href="http://fairwear.org/" target="_blank">Fair Wear Foundation</a> (FWF) liefert das Idsteiner Unternehmen seinen ersten <strong>Lieferanten Sozialbericht</strong> ab. Nach den Kriterien des FWF gibt der einen Überblick über das Produzentenmanagement, die Einkaufs- und Beschaffungsstrategien, das System zur Produzentenkontrolle sowie Schulungs- und Förderungsmaßnahmen.</p>
<p>„Für das Jahr 2010 hatten wir uns viel vorgenommen – und wir haben viel erreicht&#8221;, fasst Christian Brandt, CFO Jack Wolfskin, die Kernaussage des ersten Lieferanten Sozialberichtes von Jack Wolfskin zusammen.</p>
<p>Jack Wolfskin bezieht bereits über 99% des Einkaufsvolumens aller drei Divisionen (Apparel, Footwear und Equipment) von unabhängig auditierten Produzenten – nach den Plänen von Brandt sollen aber schon bald alle Lieferanten kontrolliert werden. „Auch wenn wir mit unseren Produzenten schon auf einem hohen Niveau arbeiten, möchten wir wie in der Vergangenheit proaktiv mit der FWF und unseren Lieferanten arbeiten und bei Problemen umgehend reagieren.&#8221; In der Vergangenheit konnte Jack Wolfskin bei mehr als 40% der Produzenten eine Verbesserung der Ergebnisse seit dem Erstaudit erreichen. Dabei zeigt sich das Idsteiner Unternehmen konsequent: ist keine positive Entwicklung abzusehen, wird die Zusammenarbeit mit dem Produzenten beendet.</p>
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		<title>Wie verlässlich ist Ägyptens Textilindustrie?</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/wie-verlasslich-ist-agyptens-textilindustrie/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 11:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Mubaraks Rücktritt ist fraglich wie schnell sich die wirtschaftliche Lage im Land stabilisiert. Es drohen weitere Streiks – diesmal für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Auch die Textilindustrie ist betroffen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13731" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-13731" title="Ägypten Proteste" src="/wp-content/uploads/2011/02/Ägypten-Proteste-300x200.jpg" alt="Ägypten Proteste" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Die Proteste gehen auch nach dem Sturz Mubaraks weiter</p></div>
<p>Viele deutsche Firmen aus allen Branchen haben in Ägypten investiert und das nordafrikanische Land zu einem wichtigen Handelspartner im Nahen Osten aufgebaut. 2009 wurden Waren mit einem Gesamtwert von 2,66 Mrd. Euro von Ägypten nach Deutschland eingeführt, darunter Erdöl, Erdgar, landwirtschaftliche Erzeugnisse und eben auch Textilien. Auch wenn Ägypten nicht in der Liste der Top-25-Länder für Textilexport steht (Erhebung des Verbands GermanFashion), sind die dortigen Umwälzungen auch für die hiesige Bekleidungsindustrie und den Handel nicht belanglos.</p>
<p>Nach dem Sturz des Präsidenten Hosni Mubarak ist das Land entfesselt und testet, wie weit man mit den Protesten gehen kann. Ägyptische Arbeiter streiken landesweit, diesmal für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Insbesondere im Textilzentrum Al-Mahalla im Nildelta südlich von Kairo, wo rund 24.000 Menschen in den Spinnereien und Webereien arbeiten, streiken die Arbeiter für bessere Lohnbedingungen. Am Wochenende wurden die Proteste zwar eingestellt, aber die Streikführer drohten mit der Fortsetzung. „Mubaraks Entmachtung war eine unserer Forderungen. Jetzt, da das passiert ist, werden wir wieder auf unsere wirtschaftlichen Forderungen zurückkommen, sagte der Organisator der Streiks, Faisal Naousha. Letztes Jahr wurde der offizielle Mindestlohn von 400 auf 1.200 Ägyptische Pfund angehoben, aber die Fabriken hielten sich nicht daran, heißt es.</p>
<p>Die türkische Textilindustrie glaubt (und hofft) derweil, dass Unternehmen ihre Fertigungsstätten aufgrund der andauernden Unruhen in Ägypten und Tunesien in die Türkei verlagern könnten. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Situation weiter gestaltet und ob europäische Unternehmen weiter investieren oder abwandern.</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: via flickr/<span id="yui_3_3_0_1_1297855185845575"><a href="http://www.flickr.com/photos/nassernouri/">Nasser Nouri</a></span></em></span></p>
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		<title>Adidas und Puma weiter unter Beschuss</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 11:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[adidas]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Clean Clothes Campaign]]></category>
		<category><![CDATA[El Salvador]]></category>
		<category><![CDATA[Puma]]></category>
		<category><![CDATA[Zulieferer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die beiden großen Sportartikelhersteller stehen weiter in der Kritik: Die Arbeitsbedingungen seien trotz Beteuerungen weiter miserabel und die Löhne enorm gering. Adidas und Puma geloben weiter Besserung.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13417" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-13417" title="Sweatshop" src="/wp-content/uploads/2011/02/Sweatshop-300x200.jpg" alt="Sweatshop" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Die unschöne Seite des Fashion-Business: Unwürdige Bedingungen in den Nähfabriken</p></div>
<p>Die <a href="http://www.saubere-kleidung.de" target="_blank">Kampagne für Saubere Kleidung</a> (<a href="http://www.cleanclothes.org" target="_blank">Clean Clothes Campaign</a>), eine Initiative der <a href="http://www.ci-romero.de/" target="_blank">Christlichen Initiative Romero</a> die beiden großen Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach, schwer. Die Arbeiterinnen in der Zulieferfabrik in den El Salvador (Zentralamerika) müssten unter unwürdigen Bedingungen arbeiten. Bei der Firma<strong> Ocean Sky</strong>, dem Zulieferer von Adidas und Puma, würden die rund 1.500 Arbeiter und Arbeiterinnen gezwungen, unbezahlte Mehrarbeit zu leisten: 60 Stunden in der Woche seien Normalität. Die Arbeitsbedingungen sind nach dem Report miserabel: bei 37°C schuften die Arbeiterinnen im Akkord, sie würden rund um die Uhr von Kameras überwacht werden und im Trinkwasser wurden Coli-Bakterien gefunden. Für diese enorm harte Arbeit erhielten die Näherinnen nur den Mindestlohn von monatlich 170 US-Dollar (124 Euro), was bei weitem nicht genügt, um eine Familie zu ernähren. Unfair ist dies insbesondere deshalb, weil die Näherinnen für ein T-Shirt, was für 20 Euro verkauft werde, nur rund acht Cent erhalten – das sind 0,33% des Verkaufspreises. Beschwerten sich die Arbeiterinnen über das Trinkwasser oder die hohen Temperaturen, seien sie sofort entlassen worden. Für zu lange Trink- oder Toilettenpausen gäbe es Lohnanzug.</p>
<p>Die beiden Sportartikelhersteller reagierten auf die Vorwürfe gegen den Zulieferer: Man habe bereits im letzten Jahr Verstöße gegen die recht strengen Verhaltenskodizes, die sich die Unternehmen selbst gegeben haben, festgestellt. Der <strong><a href="/thema/puma/">Puma</a></strong>-Sprecher Ulf Santjer erklärte, dass man einen Maßnahmen- und Korrekturplan mit Ocean Sky vereinbart habe und die Vorwürfe genau untersuchen werde. Auch <strong><a href="/thema/adidas/">Adidas</a></strong> gibt sich verantwortungsbewusst und erklärte „Wir nehmen die Vorwürfe sehr ernst und gehen dem nach — und sollte etwas dran sein, werden wir darauf drängen, dass die Missstände behoben werden.</p>
<p>Maik Pflaum von der Christlichen Initiative Romero wirft Puma und Adidas dagegen vor, verantwortungslos zu handeln und die traditionell schwach ausgeprägte Gewerkschaftsvertretung auszunutzen. Die Kodizes und den Aktionismus hält er für unehrlich, schließlich drohen doch Konzerne bei der Erhöhung der Mindestlöhne gleich mit dem Abzug der Produktionsstätten.</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: via flickr/<a id="yui_3_3_0_1_1296558948962146" href="http://www.flickr.com/photos/28876688@N03/">marissaorton</a></em></span></p>
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