Weniger Textilien aus China
Alles bestens in der deutschen Modebranche?! Nach einer Erhebung des Branchenverbands German Fashion zeigt sich die deutsche Modebranche optimistisch für das neue Jahr. Während die Exporte mäßig laufen, muss auch China um die Vorherrschaft beim Import von Textilien bangen.
Unternehmen wie Marc Cain, die viel Wert auf die Produktion in Deutschland legen, sind optimistisch für 2013
China ist und bleibt deutlich über 7 Mrd. Euro Einfuhrwert mit Abstand wichtigster Hauptlieferant von Textilien, allerdings verlor die Volksrepublik zugunsten anderer Fernostländer wie Bangladesch Vietnam, Kambodscha knapp 10%, heißt es in einer Mitteilung des Branchenverbands German Fashion. Damit setzt sich der Trend fort, der bereits zur Jahresmitte erkennbar war. Die Türkei und Bangladesch belegten mit Einfuhren von rund je 2,8 Mrd. Euro den zweiten und dritten Platz. Zu den weiteren Top-Ten-Ländern gehören Indien, Italien, die Niederlande, Vietnam, Indonesien, Rumänien und Frankreich. Grund für den Abfall waren nach Ansicht von Verbandspräsident Oliver Seidensticker liegt das zum einen an der gestiegenen Inlandsnachfrage und dem verschobenen Fokus auf andere Industrien.
Mit Blick auf die heimische Industrie sagte Seidensticker ein „erfolgreiches Jahr 2013“ voraus. Nach einer repräsentativen Umfrage unter den 340 Mitgliedern rechnet er mit einem Umsatzplus von 2,7%. „Trotz eines zurzeit stotternden Exportmotors konnten wir 2012 mit einer positiven Umsatzbilanz abschließen und wir glauben, diesen positiven Trend halten zu können.“ Insgesamt erwirtschaftete die deutsche Bekleidungsindustrie in 2012 Umsätze von rund 12 Mrd. Euro, wobei die Unternehmen durchschnittlich Zuwächse von 2% erzielten. Die Exportquote lag dabei bei 40% und insgesamt wurde im Exportgeschäft ein Minus von 1,6% verbucht. Die wichtigsten Exportländer waren Österreich, Niederlande, Frankreich, Schweiz, Polen, Belgien, Russland, Italien, Großbritannien und Spanien.







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