Rund ein Jahr nach Teil-Verkauf an die Blackstone Group, sieht sich CEO Gian Giacomo Ferraris auf dem richtigen Weg auf's Börsenparkett. Er glaubt sogar, dass sich die Umsätze auf eine Milliarde Euro verdoppeln können.

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Versace will in diesem Jahr allein 30 neue Boutiquen eröffnen

Versace hält es durchaus für möglich, die Umsätze aus 2014 (549 Mio. Euro, +16%) in diesem Jahr auf gut 650 Mio. Euro erhöhen zu können. Bis 2017 soll der Umsatz auf 800 Mio. Euro steigen. Mittel- bis langfristig hat das Unternehmen sogar ein Umsatzpotential von 1 Mrd. Euro, ist sich CEO Gian Giacomo Ferraris sicher. Sein primäres Ziel ist nach wie vor der Börsengang. Jüngst erklärte er, dass die Gruppe auf dem richtigen Weg sei, an der Börse zu starten. Ferraris bestätigte, dass die Listung eines Minderheitsanteils „so schnell wie möglich“ erfolgen soll. Auf ein konkretes Datum legte er sich nicht fest, das würde von der Marktentwicklung abhängen.

Große Ambitionen

Die Gruppe hat Wachstumsraten von 15-20%, wobei die aktuelle Nachfrage in den USA die Entwicklung begünstigt. Der Markt hat in 2014 ein Wachstum von 28% erreicht. Gleichzeitig will Versace global mit neuen Läden wachsen. 30 neue Boutiquen sollen das aus rund 1.100 Geschäften bestehende Vertriebsnetz in 2015 ergänzen.

Die Börsenpläne werden unterstützt von der Blackstone Group, die im letzten Jahr einen 20%-Anteil am Unternehmen übernommen hatten. Im Zuge dessen wurde zahlreiche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen umgesetzt, um das Unternehmen schlagkräftiger und profitabler aufzustellen.