Steilmann rechnet mit schwarzen Zahlen
Erfolgreich in Bergkamen: Das Traditionsunternehmen aus dem Ruhrpott kann mit Eigenmarken und eigenen Shops und unter dem Dach der italienischen Miro Radici Group ein bisschen an alte Zeiten anknüpfen.
Das Geschäft mit eigenen Läden läuft gut: Im aktuellen Jahr erwartet Steilmann eine "schwarze Null"
Mode für Millionen, und nicht für Millionäre – das war das Motto des Textilunternehmers Klaus Steilmann. Nach fünf Jahrzehnten allerdings geriet das Unternehmen in die Schieflage und wurde 2006 von der italienischen Miro Radici Group übernommen. Die Italiener sorgten dafür, dass Steilmann selbst zur Marke wurde. Steilmann konzentriert sich immer noch auf Frauen im mittleren Alter, die modisch gekleidet sein wollen und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zu schätzen wissen. Daneben produziert das Unternehmen weiter für Kaufhäuser und große Modeketten, aber in weit geringerem Umfang als früher.
Das eigene Vertriebsnetz wurde in den letzten fünf Jahren zügig ausgebaut. Mittlerweile soll es in Deutschland und im Ausland mehr als 400 Shop-in-Shops, Corners und Concessions bei Multilabel-Boutiquen und Kaufhäusern geben, ungefähr die Hälfte davon in Deutschland. Die Hauptabsatzmärkte liegen in Skandinavien, Russland und Osteuropa. In letzten Jahr zog das Unternehmen dann von Wattenscheid zur deutschen Dependance des Mutterkonzerns nach Bergkamen.
Bei der Präsentation der Herbst-/Winterkollektion 2012 erklärte Geschäftsführer Michael Schnaase, dass das Unternehmen für dieses Jahr „eine schwarze Null“ erwarte, berichtet die dpa. Mit der aktuellen Geschäftsentwicklung sei er „zufrieden“. Im letzten Jahr hat das Unternehmen rund 170 Mio. Euro umgesetzt.







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