Der dänische Fussball-Star Nicklas Bendtner zeigte nach dem Tor gegen Portugal nicht nur sein Six-Pack sondern auch den großformativen Schriftzug auf seiner Unterhose. Die UEFA prüft jetzt, ob er das durfte.

Adidas müsste jetzt überlegen, ob nicht auch Unterhosen Teil des Trikots sein sollten

Sponsorships für Mannschaftstrikots: vergeben; Sponsorships für Schuhe: vergeben… was bleibt denn noch am Körper eines EM-Schützen, das man mit Werbung belegen könnte? Vielleicht die Unterwäsche, auch wenn man die in der Regel nicht sieht. Es sei denn, man heißt Nicklas Bendtner und schießt in der Vorrunde den Ausgleich gegen Portugal. Denn nach dem Treffer lüftete der dänische Stürmer vor Freude sein Trikot und begeisterte die weiblichen Zuschauen mit seinen leichten Sixpack und die Macher seiner Unterhose mit einer kostenlosen Werbung. Die Aufschrift auf dem Schlüpfergummi gehört allerdings keiner Unterwäsche-Marke, sondern einer irischen Wettfirma. Die könnte jetzt überlegen ins Fashion-Business einzusteigen, denn die Paddy-Unterhosen dürften in Dänemark mittlerweile der Renner sein, auch wenn sie gestern ausgeschieden sind.

Die UEFA war allerdings nicht so erfreut über den unbezahlten Werbeplatz und prüft jetzt, ob es sich um unerlaubte Werbung handelt. Bendtner verteidigt sich und gibt an, die Unterhose sei ein Glücksbringer von einem Freund (vielleicht einem irischen?). Paddy Power dürfte sich auf jeden Fall freuen, denn so viel kostenlose Aufmerksamkeit, die sich mittlerweile auch durch Zeitungen und Blogs zieht, dürfte es so schnell nicht wieder geben.