s.Oliver rettet Basketballverein
Tip off: Das Modelabel ist bereits Titelsponsor der Würzburg Baskets, die mit rund 835.000 Euro verschuldet sind. Nun soll der Traditionsclub durch s.Oliver vor der Pleite gerettet werden.
Bernd Freier rettet die Basketballer der s.Oliver Baskets Würzburg
Der Basketball-Bundesligist s. Oliver Baskets Würzburg ist finanziell schwer angeschlagen und benötigt eine Finanzspritze. Das Modeunternehmen s.Oliver, das bereits Titelsponsor ist, soll nun mit einer Übernahme der großen Mehrheit der Anteile an der Sport- und Event GmbH in die Bresche springen. Die Würzburger plagt eine Finanzlücke von etwa 835.000 Euro.
Der Chef des Bekleidungsunternehmens, Bernd Freier, hat nun eingewilligt, dem fränkischen Erstligisten eine sichere Zukunft zu ermöglichen. Bisher hat die Sport-GmbH noch sieben Gesellschafter. Diese sollen wohlmöglich für einen minimalen symbolischen Betrag ausgelöst werden, ein Schuldenschnitt soll den Neuanfang ermöglichen. Neben Bernd Freier soll auch mindestens ein weiterer Gesellschafter dazu kommen und sich an der Rettung beteiligen.
Mit dieser Aktion dürfte der Rauswurf der Würzburger aus der Liga Geschichte sein. Ob Steffen Liebler in der Verantwortung als Geschäftsführer bleibt, scheint noch ungewiss zu sein. Ihm und dem früheren Geschäftsführer Jochen Bähr wurde Misswirtschaft vorgeworfen. Eine Routineuntersuchung Mitte Oktober legte die wirtschaftliche Notlage des Basketballvereins offen.
Foto: s.Oliver Baskets Würzburg





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