Umsatzsteigerungen und stabile Beschäftigtenzahlen: Die Textil- und Bekleidungsunternehmen im Nordwesten Deutschlands blicken optimistisch in die Zukunft.

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2013 kann kommen: Der Verband-der-Nordwestdeutschen-Textil-und-Bekleidungsindustrie blickt Umsatzwachtum entgegen

In den Ländern Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg zeichnet sich mit einem Umsatzwachstum um 2% ein positiver Trend im Bekleidungssektor ab. Laut einer Umfrage des Verbandes der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie unter seinen 270 Mitgliedsunternehmen sind weiterhin steigender Umsatz sowie stabile Belegschaftszahlen zu erwarten. Außerdem positiv: 75% der Unternehmen planen, im Inland zu investieren.

„Das ist trotz aller Unsicherheiten vor allem im Hinblick auf die Entwicklung bei den Energiekosten ein deutliches Bekenntnis zum Standort Deutschland“, freut sich Dr. Wilfried Holtgrave, Präsident des Verbandes der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie. Die aktuelle Lage der Branche habe sich sogar im Vergleich zu vor Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise 2008 verbessert.

Dies liege vor allem am Export: „Zwar sitzen für die meisten unserer Unternehmen derzeit die wichtigsten Kunden noch in Deutschland, die Entwicklung geht aber klar in Richtung EU“, so Holtgrave weiter. Besonderes Potential sehen die Unternehmen in den europäischen Märkten, auch in Osteuropa.

Allerdings liegt der Nordwesten mit seinem Umsatz deutlich über dem deutschen Durchschnitt. So hatten die Unternehmen auf bundesweiter Ebene einen Umsatzrückgang von etwa 1% zu verschmerzen. Für manche Firmen sind die Auswirkungen der Krise durchaus noch immer spürbar; die aktuell sinkende Nachfrage aus China tut dazu ihr Übriges. Dieses unausgeglichene Bild innerhalb der Branche führt auch zu unterschiedlichen Prognosen: Einige Firmen stellen sich aus Umsatzrückgänge ein, während andere sogar mit zweistelligen Zuwachsraten rechnen.

Foto: Verband der Nordwestdeutschen Textil-und Bekleidungsindustrie