Aufbruch- und Wachstumsstimmung in Schwarzach: Der oberbayrische Modeanbieter hat sich im letzten Jahr positiv entwickelt und konnte in allen Bereichen ein Umsatzplus verbuchen und den Break-even erreichen. In 2012 will das Unternehmen weiter wachsen.

René Lezard: Eigene Läden sind wichtig, aber Wholesale bleibt die Nummer eins

Die René Lezard Mode GmbH ist wieder auf Wachstumskurs: Die Premium-Marke konnte sowohl mit Womenswear als auch Menswear deutliche Zuwächse verbuchen. Gegenüber der TM verriet Geschäftsführer Torsten Porschardt, dass bei der DOB in Deutschland ein Plus im „hohen einstelligen Bereich“ drin war.

Auch die eigenen Läden haben sich in der letzten Wintersaison auf vergleichbarer Fläche mit einer Steigerung im zweistelligen Bereich hervorragend entwickelt. Daher setzte die Schwarzacher auch auf den Ausbau des Retail-Geschäfts: Ende März eröffnet das Unternehmen einen neuen 170 Quadratmeter großen Store in der Hannoveraner Innenstadt. Es ist der insgesamt 13. Store, in einigen Monaten soll dann Nummer 14 in Münster eröffnen. Auch der Onlineshop verzeichnete gute Zuwächse, wenngleich auch auf einem „deutlich steigerungsfähigen“ Niveau. Das Wholesale-Geschäft bleibt damit Umsatztreiber Nummer eins, denn immerhin werden damit knapp drei Viertel des Gesamtumsatzes erzielt.

Unterm Strich wird das Unternehmen die Gewinnschwelle im Geschäftsjahr 2011/12 (Stichtag: 31.12.2012) erreichen und damit den Turnaround schaffen. In Zukunft will sich René Lezard dann weiter auf die Kernmärkte konzentrieren, auch wenn die die drei Geschäftsführer Heinz Hackl, Thomas Schaefer und Torsten Poschardt auch international großes Potential sehen.