Umsatzplus und Gewinneinbruch bei Abercrombie & Fitch
Im Heimatmarkt läuft es mäßig, international hingegen bombig: Der US-Bekleidungskonzern bleibt im vierten Quartal hinter seinen eigenen (doch recht hohen) Erwartungen zurück. Während sich der Umsatz verbesserte, sank der Gewinn drastisch.
Abercrombie & Fitch: Das Konzept mit viel nackter Haut stößt international auf ungehemmte Gegenliebe
Der US-Modekonzern Abercrombie & Fitch setzt seinen Wachstumskurs weiter fort, allerdings zu Lasten des Gewinns. Im vierten Quartal (Stichtag: 28. Januar) verbuchte der Konzern einen Umsatz von 1,329 Mrd. Dollar (1,02 Mrd. Euro), was einem Anstieg von 16% entspricht. Während die Nachfrage im nordamerikanischen Heimatmarkt mit einem Plus von lediglich 4% auf 962,2 Mio. Dollar schwächelte, stieg der internationale Umsatz um 62% auf 366,6 Mio. Dollar. Die vergleichbaren Filialumsätze blieben stabil. Aufgrund diverser Sondereffekte, insbesondere für Store-Schließungen in den USA, brach der Nettogewinn von 92,6 Mio. Euro auf 19,6 Mio. Euro ein.
International top, daheim eher mäßig
Für das Gesamtgeschäftsjahr 2011/12 ergibt sich ein ähnliches Bild: Der Umsatz stieg aufgrund der boomenden Nachfrage in Europa und Asien um 20% auf 4,16 Mrd. Dollar. Die Auslandsumsätze stiegen dabei um 63% auf über 1,05 Mrd. Dollar. Der Gewinn sank um 15% auf 127,7 Mio. Dollar.
Weitere Läden geplant
Aufgrund dieser Entwicklungen will Abercrombie & Fitch den internationalen Expansionskurs unverändert fortsetzen, u.a. sind weltweit über 40 neue Hollister Stores sowie neue A&F-Standorte in Hamburg, Hongkong, München, Dublin und Amsterdam geplant. In Amsterdam und München sollen auch AbercrombieKids Stores eröffnen. Insgesamt lässt sich der Konzern die Internationalisierung in den nächsten Monaten rund 400 Mio. Dollar kosten.







Kommentare
Keine Kommentare bisher.