Reebok krallt sich Luta Sportswear
… und zeigt damit seine soziale Seite: Die US-Tochter von Adidas kauft die 2011 gegründete Box- und Kampfsportmarke. Damit verpflichtet sich Reebok zu einer langjährigen Zusammenarbeit mit der unternehmensnahen NGO Fight for Peace.
Um Reebok selbst wurde in den letzten Wochen viel spekuliert. Mögliche Investoren standen für eine Übernahme der US-Tochter von Adidas bereit. Doch nun investiert das Sportunternehmen selbst und kauft die Box- und Kampfsportmarke Luta Sportswear.
Neben dem Übernahmevertrag sicherte Reebok eine langfristige Zusammenarbeit mit der NGO Fight for Peace zu. Luke Dowdney, Gründer von Luta Sportswerar, gründete 2000 in Brasilien die soziale Organisation. Luta selbst gibt die Hälfte seiner Einkünfte an Fight for Peace (portugiesisch: Luta Pela Paz) ab, um so junge Menschen, die von Kriminalität und Gewalt betroffen sind, zu helfen. Zurzeit ist Fight for Peace in mehr als 100 Gemeindezentren in über 27 Ländern vertreten.
Reebok-Präsident Matt O’Toole äußert sich zur neuen Aufgabe: „Unsere Job ist es, ein Kraftmultiplikator zu sein. Wir wollen einen hohen Bekanntheitsgrad etablieren und weitere Programme auf der ganzen Welt starten.“ Als Markenbotschafter könnte der olympische Boxchampion Nicola Adams für das Vorhaben beitragen. Weitere Details wollte O’Toole jedoch noch nicht bekannt geben.
Foto: Luta Sportswear







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