Bekleidung, Textilien und Schuhe sind keine Preistreiber: Wie der Bundesverband des Textileinzelhandels (BTE) mitteilt, sind die Preise 2012 im Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandel ähnlich wie der Gesamtindex gestiegen.

Die Modepreise steigen moderat.

Die Preise im Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandel sind 2012 ähnlich gestiegen wie der Gesamtindex. Wie der Bundesverband des Textileinzelhandels (BTE) mitteilt, stieg der Jahresdurchschnittswert für den Handel mit Bekleidung von 2011 auf 2012 von 105,7 auf 108,7 (+ 3 %-Punkte). Im Handel mit Textilien erhöhte sich der Einzelhandelspreisindex von 108,9 auf 111,3 (+ 2,4 %-Punkte).  Im Schuhhandel wurde ein Anstieg von 105,4 auf 107,9 (+ 2,5 %-Punkte) und im Lederwarenhandel von 109,5 auf 112,2 (+ 2,7 %-Punkte) verzeichnet. Die gesamten Einzelhandelspreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum von 108,7 auf 111,4 (+ 2,7 %-Punkte).

Ähnlich verhält es sich beim Preisindex für Lebenshaltung, dem Verbraucherpreisindex. Hier ist der Jahresdurchschnittswert für Bekleidung von 2011 auf 2012 von 105,6 auf 108,6 (+ 3,0 %-Punkte) gestiegen. Bei Haus- und Heimtextilien konnte ein Zuwachs von 104,4 auf 107,2 (+ 2,8 %-Punkte) verzeichnet werden. Die Schuhpreise erhöhten sich von 105,6 auf 108,1 (+ 2,5 %-Punkte). Die gesamte Lebenshaltung verteuerte sich im gleichen Zeitraum um 2,2%-Punkte von 110,7 auf 112,9.

Der BTE zieht folgendes Fazit: Während die Einzelhandelspreise im Textil- und Schuheinzelhandel dem gesamten Anstiege der Einzelhandelspreise weitgehend entsprechen, erhöhten sich die Verbraucherpreise der Branche gegenüber anderen Wirtschaftbereichen und der allgemeinen Lebenshaltung leicht überproportional. Nimmt man jedoch die absolute Höhe des Indizes in den Fokus, so liegen vor allem die Preise für Schuhe und Bekleidung eher unter den Indizes anderer Güter.