Mehr Freiraum: Der Hemden- und Strickspezialist will 28 Mio. Euro in den Ausbau des Firmenstandortes Bietigheim-Bissingen stecken. Neue Logistik- und Büroflächen sollen mit dem starken Wachstum des Unternehmens mithalten.

Olymp_Bietigheim-Bissingen

Olymp will die Nutzfläche am Standort Bietigheim-Bissingen bis Ende 2012 auf rund 28.500 qm ausweiten

Die Olymp Bezner GmbH & Co. KG platzt sprichwörtlich „aus allen Nähten“. Die derzeitigen Kapazitäten  reichen für das permanent wachsende Produktionsvolumen, die zunehmenden Absatzmengen und die mittlerweile 450 Mitarbeiter nicht mehr aus. Auch die steigenden Forderungen des internationalen Fachhandels nach der schnellen und kurzfristigen Verfügbarkeit von Olymp-Produkten sowie das ab Herbst 2011 geplante neue Strickwarensegment nach der Übernahme von März machen es erforderlich, die bestehenden Logistikkapazitäten zu erweitern.

Investitionen von 28 Mio. Euro

„Wir bekennen uns als traditionelles Bekleidungsunternehmen aus Baden-Württemberg eindeutig zum Standort Deutschland. Das erfreuliche Wachstum der Marke OLYMP bestärkt uns, die Firmenzentrale hier in Bietigheim-Bissingen weiter auszubauen“, erklärt Olymp-Geschäftsführer Mark Bezner. Rund 28 Mio. Euro sollen in den Ausbau der  Büro- und Logistikflächen investiert werden. Konkret geplant sind ein neues Logistikgebäude mit vollautomatisierter Fördertechnik und einem Warenkartonlager mit 245.000 Stellplätzen. Der Bau ist mit 25 Mio. Euro die bisher größte Investition in der Firmengeschichte und soll bis Ende 2012 fertiggestellt werden. Das Verwaltungsgebäude soll im nächsten Halbjahr um ein viertes Stockwerk mit 880 Quadratmetern erweitert werden.

Mehr Service für den Fachhandel durch ausgefeilte Logistik

Durch den Ausbau der Logistikkapazitäten will Olymp dem Fachhandel mehr Service bieten. Durch digitale Bestell- und Abwicklungsprozesse wird sichergestellt, dass jedes Produkt aus dem Olymp-Sortiment sofort nachgeordert werden kann. Im Rahmen des NOS-Programms werden in Bietigheim ständig rund 1 Mio. Hemden versandbereit gehalten. Mit Hilfe eines Electronic-Data-Interchange-System (EDI) werden die Bestellvorgänge schon bei der Bezahlung an der Ladenkasse elektronisch erfasst und jeder verkaufte Artikel direkt an das Olymp-Logistikzentrum gemeldet, wodurch für den Handel aufwendige Bestandsaufnahmen, Bestellvorgänge  und Preisauszeichnungen entfallen. Durch diese automatische Warenversorgung wird die Lagerumschlagshäufigkeit erheblich gesteigert.