Nepp im Netz
Wie überall tummeln sich auch im Onlinehandel schwarze Schafe. Cyberkriminelle eröffnen falsche Onlineshops und locken Kunden mit günstigen Sonderangeboten.
Sorglos einkaufen sollte man nur bei vertrauenswürdigen, bekannten Onlineshops
Internetbetrug ist nicht neu, aber Cyberkriminalität und Identitätsklau nehmen im Onlinehandel immer mehr Raum ein. Internetbetrüger stehlen tausende persönliche Daten, die Verbraucher zuvor bei Onlinebestellungen aufgegeben haben, und nutzen diese für ihre eigenen Zwecke. Oft werden mit diesen Daten Onlineshops eröffnet, bei denen in fremden Namen Plagiate bekannter Markenprodukte wie Brillen, Mode oder andere Accessoires ‚zu Sonderpreisen’ verkauft, aber meist nicht geliefert werden. Aktuell gibt es eine besonders ausgeprägte „Welle von Produktfälschungen“.
Allein in einer Recherche des NDR und des Verbrauchermagazins Markt wurden in Deutschland und Europa 250 Fälle bekannt. Oftmals wissen die Betroffenen gar nichts von dem Identitätsdiebstahl. Das kann fatale Folgen haben, klärt der NDR auf, denn den Betrogenen könnten bspw. in den USA Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe oder Haft drohen, selbst wenn sie unbehelligt sind. Wer sicher gehen will, sollte Phishing-Mails und fragwürdige Webseiten, wie bspw. oben beschriebene Onlineshops, meiden, da dort Daten abgegriffen werden können oder Schadsoftware installiert wird. Virenscanner alleine reichen nicht aus. Viele der illegalen Shops nutzen auch das Siegel des EHI (Geprüfter Onlineshop), ohne dass sie das Prüfverfahren durchlaufen haben. Der Klick auf das Siegel sollte direkt zum jeweiligen Prüfzertifikat auf www.ehi-siegel.de führen. Das EHI hat eine Liste von Onlineshops aufgestellt, die das Siegel nicht tragen dürfen.







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