Die Stationären werden digitaler
Na endlich! Die neueste EHI-Studie zeit, dass der stationäre Handel dem Schreckensgespenst eCommerce längst nicht mehr erstarrt gegenübersteht. Viele Stationäre wollen ihre Aktivitäten im Bereich der digitalen Services sogar deutlich verstärken.
EHI Studie: Investitionen sind im digitalen Zeitalter notwendig
Das Forschungsinstitut EHI Retail hat sich in seiner neuesten Studie „Der Store im Omnichannel-Zeitalter“ mit den stationären Händlern und deren Strategien im digitalen Zeitalter beschäftigt. Hierbei konnte das Institut einige interessante Aspekte herausfiltern, vor allem im Hinblick auf die Einbindung von digitalen Services von stationären Händlern in ihre Omnichannel-Strategie. Hierbei gab ein Großteil an, die Aktivitäten im Bereich der digitalen Services deutlich verstärken.
Zwar wird dem eCommerce (derzeitiger Marktanteil: 10%) weiteres Wachstum prognostiziert, doch trotz dieser vermeintlich düsteren Aussichten wappnet sich der stationäre Handel und blickt zuversichtlich in die Zukunft. Zwar werde Dank „digitaler Regalverlängerung“ das Angebot für die Kunden insgesamt größer, am POS verändere es sich aber nicht, meinen die Händler mehrheitlich. Aufgrund des eCommerce-Wandels sehen viele Händler eine Entwicklung hin zu mehr Showrooms und Pop-Up-Stores.
Investitionen sind nötig
Der Großteil der Befragten (71%) sehen stärkere Investitionen als Mittel für ein Mithalten mit der eCommerce-Sparte. 44,4% rechnen mit Mehrausgaben zwischen 5 und 10%. Ein gutes Viertel geht von einer Erhöhung der Kosten von über 10% aus. Investitionen fließen dabei unter anderem auch in digitale Elemente und Omnichannel-Services.
Die Ladenbau-Industrie sieht im Gegenzug zum Handel größere konzeptionelle Veränderungen auf die Branche zukommen und versucht sich als Mittler in diesem Transformationsprozess zu positionieren.
Grafik: EHI






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