Sichtbarer Umbau zur Lifestyle-Marke: Das Dietzenbacher Denimlabel erfindet sich auch am POS neu und setzt auf ein neues Shopsystem, dass auch bei kleineren Multibrand-Stores einsetzbar ist und Kunden überraschen soll.

M.O.D setzt bei seinem neuen Konzept auf eine klare und emotionale Bildsprache

An den Wänden werden M.O.D Accessoires in Szene gesetzt

Die Monopol Textilhandels GmbH, die hinter dem 2004 gegründeten Denimlabel M.O.D – Miracle of Denim steht, hat ein neues Shopsystem entwickelt, das den Umbau zur internationalen Lifestyle-Marke Rechnung trägt. Das neue Konzept basiert auf den 4x jährlich erscheinenden Kollektionen, die sich inhaltlich in verschiedene Themen und auch in verschiedene Liefertermine unterteilen. Damit kann der POS quasi jeden Monat neu inszeniert werden. Laut Vertriebsleiter Rainer Ksoll, der bei M.O.D für die Shopexpansion zuständig ist, möchte man mit dem neuen Shopsystem insbesondere auch kleinen und mittelständischen Multi-Label-Händlern die Möglichkeit bieten, ihre Kunden häufiger mit neuen Optiken zu überraschen und Kaufimpulse zu setzen.

Dabei setzen die Dietzenbacher auf schwarz-weiß gehaltene Module, die je nach Räumlichkeiten und inhaltlicher Ausrichtung flexibel eingesetzt werden können, und ein klares Branding durch Bilder der aktuellen Kampagne, die an die Module durch Magnetfolie angebracht werden. Auch die kürzlich neu eingeführten Accessoires spielen beim Shopkonzept eine wichtige Rolle.

Getestet wird das neue Shopsystem im Brandenburger Denimstore Underground. Im nächsten Jahr soll es dann bei 15 bis 20 Partnern installiert werden.

Überdies ist auch ein M.O.D-Store angedacht. Wie das Unternehmen mitteilte, liegen dafür bereits Anfragen aus dem In- und Ausland vor, Details stehen allerdings noch nicht fest.