Das Münchner Textilkaufhaus schließt das Geschäftsjahr mit einem deutlichen Umsatzsprung ab. Der ist der Übernahme von Wormland geschuldet. Aber auch ohne die Umsätze des Menswear-Filialisten gab es ein kleines Umsatzplus.

Ludwig Beck: Gut gerüstet, um auch in 2016 gut zu bestehen

Ludwig Beck: Gut gerüstet, um auch in 2016 gut zu bestehen

Für Vorstand Dieter Münch war 2015 zwar kein einfaches, aber trotzdem ein gutes Jahr: „Obwohl das Geschäftsjahr 2015 von wirtschaftspolitischer Unsicherheit geprägt war, haben wir mit unserem Konzept unsere Kunden erneut überzeugen können“, sagt er und verweist auf die solide Entwicklung des Münchner Traditionshauses. Auf gleicher Fläche sind die Umsätze um 1,2% auf 104 Mio. Euro brutto gestiegen. Damit entwickelten sie sich besser als der gesamte deutsche Textilhandel, der im letzten Jahr im Schnitt nur ein Pari verbuchen konnte, lagen aber letztlich unter den Erwartungen von den antizipierten 2-4 Prozent.

Insgesamt weist die Ludwig Beck AG im abgelaufenen Geschäftsjahr aber Umsätze in Höhe von 158,6 Mio. Euro aus. Die knapp 55 Mio. Euro gehen auf das Konto des Menswear-Filialisten Wormland, den Ludwig Beck im Mai übernommen hatte.

Für das neue Jahr ist Münch verhalten optimistisch. Vor dem Hintergrund eines weiter unsicheren Marktumfeldes rechnet er nicht mit großen Sprüngen, sieht Ludwig Beck und Wormland aber „gut gerüstet“.

Konkrete Zahlen und Prognosen für das neue Geschäftsjahr will die Unternehmensgruppe am 22. März mitteilen.